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seitenblicke.at wird eingestellt – Print-Lizenz ausgeschrieben

Red Bull Media House stellt seitenblicke.at Ende März ein – Lizenz geht, ebenso wie fürs Print-Produkt, an die ORF Enterprise zurück

Die Seitenblicke sind demnächst auch online Geschichte. seitenblicke.at werde mit Ende März eingestellt, teilte das Red Bull Media House mit. „Wir bedauern diesen Schritt sehr“, erklärte Wolfgang Winter, General Manager Red Bull Media House Publishing. „Die Seite konnte auch nach der Anfangsphase die in sie gesteckten Erwartungen nicht erfüllen.“ Seit 2005 am Markt. Das Seitenblicke-Magazin war im Dezember 2016 zum letzten Mal erschienen. Damals hatte Winter noch der Hoffnung Ausdruck verliehen, „über eine Forcierung und Intensivierung von seitenblicke.at ein starkes digitales Wachstum zu erzielen“. Nun möchte er mit der Einstellung des Portals Platz für „neue, zukunftsweisende Projekte“ schaffen. Das Klatsch-und-Tratsch-Magazin wurde im Februar 2005 vom Red-Bull-Konzern als 14-tägiges Heft auf den Markt gebracht, zwei Jahre später wurde die Erscheinungsweise auf den Wochenrhythmus umgestellt, 2014 ging es wieder retour zur 14-tägigen Produktion, ab Frühling 2016 erschienes dann monatlich. Print-Lizenz ausgeschrieben. Die Lizenzen für das Seitenblicke-Magazin und seitenblicke.at gehen wieder an die ORF Enterprise zurück. Jene für das Print-Produkt ist mittlerweile ausgeschrieben worden. Demnach bietet die ORF-Enterprise Medienunternehmen die Nutzung der Wortbildmarke „Seitenblicke“ für ein periodisches Druckwerk als „SeitenblickeMagazin“ an. Mindestens monatlich, aber nicht öfter als einmal in der Woche soll das Magazin erscheinen, die Mindestlizenzgebühr beträgt 55.000 Euro im Jahr. Die Ausschreibung ist bis 28. Februar gelaufen, angeblich gab es Interessenten.