Die Möglichkeiten der mobilen Mediaplanung stand Ende Jänner im Fokus der Fachtagung MEDIAcon.

Solche Zahlen sehen Mediaplaner und Marketingexperten, die sich mit mobiler Werbung und Kommunikation beschäftigen, gerne: Satte 94 Prozent der Österreicher nutzen laut dem Mobile Communications Report 2017 der Mobile Marketing Association Austria (MMA) und MindTake Research ein Smartphone. 93 Prozent der Österreicher surfen damit regelmäßig im Internet – in der Altersgruppe 15 bis 29 Jahre sind es sogar 100 Prozent. Andreas Martin, Geschäftsführer der Agentur media.at und MMA-Präsident widmete sich im Rahmen der Fachtagung MEDIAcon dem Thema mobile Mediaplanung und präsentierte aktuelle Zahlen des Mobile Communications Report 2017.
Siegeszug. Die meistgenutzten Smartphone-Funktionen hierzulande sind – und zwar in dieser Reihenfolge – Telefonieren, Fotografieren, Instant Messaging wie WhatsApp, im Web Surfen, E-Mails checken & senden sowie die Wecker-Funktion. „Der Siegeszug des Smartphones ist hierzulande unaufhaltsam“, freut sich deshalb auch MMA-Präsident Martin. Noch dynamischer entwickle sich jedoch der Markt der Connected Devices: „Die Penetration von Wearables hat sich innerhalb der vergangenen drei Jahre verdreifacht“, so Martin. Das wirkt sich natürlich auch auf die Werbelandschaft aus.
Video Ads. Mobile Werbung wird immer mehr von Video Ads geprägt, heißt es in der Studie weiter. Vorgelagerte Pre-Rolls, also Werbespots vor den eigentlichen Videoinhalten, sind für die Video-Fans längst Normalität – und scheinen akzeptiert zu werden. Gemeinsam mit den vier heimischen Mediaagenturen bzw. Mediaagenturgruppen media.at, Dentsu Aegis Network, OMD und Media1 hat die MMA Austria erhoben, wie viel Werbegeld hierzulande mittlerweile in Mobile Advertising (über mobile Devices ausgespielte Online Display-Werbung) investiert wird. Hochgerechnet auf den Gesamtwerbemarkt kommt die MMA Austria auf ein mobiles Werbevolumen von 2 Prozent des österreichischen Gesamtwerbemarktes und das entspricht immerhin 91 Mio. Euro. Der Anteil der mobilen Werbung an der klassischen Onlinewerbung liegt bereits bei 36,1 Prozent, resümierte MMA-Präsident Martin.
Autor: Erika Hofbauer