Mit einem erneuerten Juryverfahren legt der Media Award seinen Fokus noch stärker auf heimische Exzellenz und Wertschöpfung

Der Media Award schart in den Startlöchern. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung laufen auf Hochtouren, und auch bei der Auswahl der Gewinner wurde mit einer neu aufgestellten Jury bereits der erste Durchlauf bewältigt. Bereits bei den Einreichungen haben die veränderten Rahmenbedingungen Früchte gezeigt. Für 2018 musste erstmals deklariert werden, ob die Kampagnen lokal kreiert oder lediglich lokal adaptiert wurden. Unter den 72 Einreichungen waren heuer nur zwei Cases, die lokale Adaptionen internationaler Kampagnen waren. Damit wur-de das Ziel, den Fokus des Media Awards noch stärker auf heimische Exzellenz und Wertschöpfung zu legen, erreicht. Der erste Kontakt. Nach einer ersten Sichtung durch die Vorjury, die ihre Arbeit am 22. März beendet hat, fiel besonders die hohe Kom- plexität und Qualität der einge- reichten Arbeiten ins Auge. Zudem hat sich Online als fixer Bestand- teil etabliert, als Angebot zur Rück- meldung sowie als Gradmesser für Relevanz und Akzeptanz. Neuer Jurymix. Die Vorjury setzte sich aus 56 Personen (26 Agenturen, 3 Fachhochschulen, 11 Kunden, 16 Initiatoren) zusammen, die online ihre Bewertungen abgaben. Die Hauptjury wird am 18. April tagen und aus 12 Cases die Finalisten und Gewinner in zwei getrenn- ten Arbeitskreisen erötern und bestimmen. Ebenfalls zum ersten Mal wird per Voting im Rahmen der Award Gala ein Publikumssie- ger aus den 12 Finalisten gekürt. Außerdem wird es zum Jubiläum einen Sonderpreis für das Unter- nehmen mit den meisten Media- Award-Auszeichnungen in den letzten 15 Jahren geben.    
Autor: Tatjana Rauth