Wie funktioniert Messenger-Marketing?

1. Plumpe Werbung in Texten oder Links funktioniert beim Messenger-Marketing nicht, denn diese Form des Marketings verlangt nach Inhalten. Für den Nutzer muss ein Mehrwert entstehen. Exklusiver Content, Hintergrund-Stories, Gewinnspiele, lustige Videos und Fotos – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! 2. Der Inhalt muss unbedingt dem entsprechenden Kanal angepasst werden. Zwar kann ein bereits vorhandener Content, zum Beispiel von einem Blog oder der eigenen Facebook-Seite, verwendet werden. Dieser muss aber kurz und knackig aufbereitet sein, und der Teaser-Text sowie das Bild sollten ausgetauscht werden. Bei Messenger-Kommunikation ist die Verwendung von Emojis sehr wichtig und bei den Nutzern gern gesehen. 3. Lassen Sie auch mal die User Content für Sie erzeugen, der später auf anderen, eigenen Social-Media-Kanälen verwertet werden kann. Nach dem Motto: „Zeig uns, wie du unser Produkt benutzt, und sicher dir einen Rabatt beim nächsten Kauf.“ 4. Messenger-Kommunikation kann mit der Kommunikation zwischen Freunden verglichen werden. Eine zeitnahe Antwort auf Kommentare ist daher unerlässlich. Zwar muss nicht unbedingt jeder Kommentar beantwortet, die Reaktionen der User sollten aber im Auge behalten werden. 5. Eine gute Lösung für die Bearbeitung der Nachrichten von Nutzern sind sogenannte Chatbots. Aber Achtung: Wenn dieses Service unzureichend funktioniert (z. B. zu wenige oder verwirrende Antworten, das Landen in einer „Gesprächssackgasse“), kann dies im schlimmsten Fall zur Schwächung der Bindung an die Marke beziehungsweise das Unternehmen führen. Autor: Daniela Purer