Die neue Verkaufseinheit Unit3 bietet jungen Start-ups und KMU eine Chance, TV als neuen Marketingkanal und als reichweitenstärkstes Kommunikationsmedium für sich zu entdecken.

MedienManager: Was genau ist die neue Verkaufseinheit Unit3? Camilla Sievers: Die Verkaufseinheit Unit3 ist Teil der IP Österreich. Neben dem klassischen Verkauf und dem Onlineverkauf ist sie die dritte Verkaufseinheit der IP Österreich – daher auch der Name. Sie hat sich auf Start-ups, Jungunternehmer und KMU spezialisiert und möchte durch das attraktive Angebot, welches wir hier vorlegen, dieser Zielgruppe die Möglichkeit geben, im TV erstmalig zu werben und durch mehr Reichweite und Werbewirkung langfristig zu wachsen. Die Unit soll weiter ausgebaut werden. Wie soll die Entwicklung aussehen? Sievers: Generell wurde lange überlegt, ob man diese Unit hier in Österreich überhaupt eröffnet und wie man sich positioniert. Ich glaube, wir haben ein schlüssiges Konzept entwickelt, dass auch nachhaltig am Markt bestehen wird. Uns war wichtig, dass wir erst interne Prozesse „Start-up-gerecht“ aufbauen, dass heißt schnell zu Ergebnissen kommen, gleichzeitig aber auch autenthisch und durchsichtig arbeiten. Aber vor allen Dingen geht es uns um die Positionierung im österreichischen Unternehmertum. Wir haben ein Konglomerat an Partnern aufgebaut und werden dieses noch weiter ausbauen. Nicht nur im Digital- und Printbereich, unsere Kunden sollen auch interdisziplinär mit anderen Start-ups, mit anderen Anbietern, mit anderen KMU und Großunternehmern vernetzt werden. Gleichzeitig wollen wir aber natürlich auch mit allen großen Investoren, Plattformen und Institutionen zusammenarbeiten und dann Zusatzleistungen anbieten, indem wir Filmproduktionsfirmenpartnerschaften haben. Der Hintergedanke ist, eine langfristige Partnerschaft einzugehen und nicht nur eine Kampagne anzubieten, sondern dem Unternehmen zu helfen, langfristig zu wachsen und das Markenbild auszubauen. Was ist das erfolgsabhängige Beteiligungsmodell „Media 4 Revenue Share“? Sievers: Das ist ein großer Teil der Unit3. Der „Media 4 Revenue Share“ ist eine für das Start-up risikoarme Umsatzbeteiligung. Das heißt, wir geben dem Start-up ein Brutto-Media- Volumen, das in deren Zielgruppe ausgespielt wird. Bezahlt wird dieses zum größten Teil mit dem Umsatz, der in der Kampagnenzeit erwirtschaftet wird. Es ist ein nachrangiges Finanzierungsmodell, welches aufgrund der Tatsache, dass es auf dem Erfolg der Kampagne basiert, für das Start-up risikoarm ist. Wir wollen uns als Partner positionieren, der das größte Interesse hat, dass die Kampagne auch funktioniert, weil wir umsatzbeteiligt sind und dadurch erfolgsgetrieben. Wie erfolgt die Zusammenarbeit mit den Start-ups und den KMU? Sievers: Dank des risikoarmen Angebots müssen keine Anteile abgegeben werden. Dies ist für ein Start-up langfristig immer teurer. Wir wollen mit dem Start-up gemeinsam wachsen und investieren im Endeffekt in unsere zukünftigen Erträge. Das Start-up soll die Möglichkeit haben, mit einer Kampagne länger wirtschaften zu können als nur in dem Kampagnenzeitraum. Die IP Österreich und die IP Deutschland sind mit der ganzen Mediagruppe RTL ideal im europäischen Raum vernetzt. Neben diesem Netzwerk stelle ich den Startups auch mein eigenes Netzwerk zur Verfügung. Ich war vier Jahre lang in der Start-up-Szene in Österreich unterwegs, habe drei Jahre selbst mein eigenes Unternehmen aufgebaut und kenne viele der Key Player. Über die TV Leistung hinaus bieten wir noch andere Leistungen, aber im Großen und Ganzen ist es diese nachhaltige authentische Partnerschaft, die wir anstreben. Können Sie mir einige Beispiele bereits erfolgter Kampagnen geben? Sievers: Die Unit gibt es seit knapp 18 Monaten. Seit dem haben wir fast 3 Millionen Werbevolumen lukriert. Unser Augenmerk liegt dabei auf E-Commerce-Unternehmen. Darunter waren Kampagnen von Playbrush zu sehen, die machen diese Spielkonsolen, mit denen Kindern das Zähneputzen näher gebracht werden soll. Gloryfy aus Tirol machen unzerbrechliche Brillen und Sonnenbrillen. Dann haben wir Jollydays, die sind ja gerade mit „Dinner in the sky“ Exklusivvermarkter für den österreichischen Markt und bieten eine große Palette an „food und fun“ was die Aktivitäten draußen angeht. Dann haben wir noch Conner, das ist eine crowdinvesting plattform die verschiedene Projekte positioniert, damit die Crowdinvesting- Kampagnen gepusht werden.