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Markenbotschaften via Mobile Advertising

© Isobar-Barbara Nidetzky
Andreas Martin, GF isobar

Das Smartphone ist mittlerweile allgegenwärtig. Interessant für Marketer ist, wie sie die Präsenz für Werbechancen nutzen können.

Die aktuelle Studie „G+J Mobile 360 Grad“ von G+J EMS aus Deutschland zeigt, dass das Smartphone ständig im Blick der Konsumenten ist. Auch die neueste Untersuchung der Mobile Marketing Association Austria (MMA) bestätigt die Entwicklung in Österreich, wie MMA-Präsident und Geschäftsführer der Agentur Isobar, Andreas Martin, aufzeigt: „Die Zielgruppe der ‚Digital Natives‘ hat sich 2018 auf 36 Prozent erhöht – das sind die jungen Nutzer und die zukünftige Generation zur werblichen Ansprache.“ Vor allem Kanäle wie WhatsApp und Instagram stehen laut der deutschen Studie hoch im Kurs bei den jungen Zielgruppen. Das beeinflusst vor allem die Möglichkeiten für werbetreibende Unternehmen, wie sie Handys und Kanäle als Werbeträger nutzen können. Denn: Persönlicher geht Markenkommunikation kaum mehr.

Argumente. Welchen Nutzen haben Marketer nun von diesen Entwicklungen? MMA-Präsident Martin: „Werbung muss dort stattfinden, wo sich die Konsumenten befinden. In einer immer fragmentierter werdenden, digitalen Welt bedeutet das, dass man die Zielgruppen zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Botschaft ansprechen muss.“ Unterstützung gibt es dazu schon in vielfältiger Weise, wie der Experte erläutert: „In der Mediaplanung helfen dazu einerseits Studien – wie eben jene der MMA -, andererseits macht man sich aber auch ‚Echt-Daten‘ in Form von Big Data zunutze. Es geht in der Mediaplanung darum, die richtigen Tools einzusetzen und mit Profis zusammenzuarbeiten, die mit der Vielzahl an Zahlen, Daten und Fakten arbeiten können.“

Stellenwert. Vor allem WhatsApp und Instagram sind als Kommunikationstool bei der Jugend beliebt – was bedeutet das für die Mediaplanung und die werbetreibenden Unternehmen? „Beide Kanäle haben sicherlich eine immer stärker werdende Relevanz, sind jedoch auch total unterschiedlich“, will der Isobar-Geschäftsführer differenzieren: „Während WhatsApp einen großteils persönlichen ‚bilateralen‘ Kommunikationskanal darstellt, ist Instagram eine Content Plattform. In beiden Kanälen gibt es unterschiedliche Formen der werblichen Ansprache – von standardisierten Werbeformen bis hin zu echtem Influencer Marketing.“ Alle diese Werbeformen sind zum Großteil neu und müssen sich vielfach noch unter Beweis stellen, räumt Martin ein, dass noch viel zu tun ist: „Es gilt das Prinzip ‚Trial and Error‘, aber: wer nicht wagt, der nicht gewinnt…“

Autor: Erika Hofbauer