© Matthias Enter, panuwat, christophkadur, RATOCA, alestraza, guukaa, Destina, AcuaO-AdobeStockDer MedienManager hat sich angeschaut, was Marktingverantwortliche jetzt wissen müssen, in welchen Bereichen neue Akzente gesetzt und Ressourcen neu verteilt werden sollten.

UX

Durch die steigende Bedeutung der Online-Erfahrung im Alltagsleben der Bevölkerung gewinnt die User Experience – kurz UX – rapide an Bedeutung. Denn neben dem Nutzererlebnis auf der einen Seite zieht auch Google die UX als maßgebliches Ranking-Merkmal heran. Darum heißt es ab sofort: UX-Designer sollen in Zukunft mit Online-Marketern Hand in Hand arbeiten, nur so wird ein Erfolg auf der ganzen Linie möglich! Sprachassistenten Voice Search über das Mobilgerät sowie über Smart Speaker erfreut sich einer wachsenden Nutzerschaft. Marketing-Verantwortliche sind gefordert, dafür neue Formate und Vertriebswege zu entwickeln. Als nützlich könnten sich dabei Partnerschaften mit Medienmachern erweisen.

Mobile Performance

Neben all den neuen Trends und Buzzwords darf nicht auf die grundlegenden Bereiche im digitalen Marketing vergessen werden, wie das Mobile Marketing. Es ist wichtiger denn je, auf Smartphones, Tablets und in Apps – den persönlichsten Medien des Nutzers – ein gutes Bild zu machen. Ein makelloser Auftritt, schnelle Ladezeiten und eine nahtlose User Experience stehen dabei an erster Stelle.

Featured Snippets

Stellen Sie eine echte Frage auf Google, dann erscheint oftmals als Vorschlag ein kompletter Antworttext oberhalb des Suchergebnisses auf Stelle 0. Das Featured Snippet. Genau hier können Marketer ansetzen. Beantworten Sie die Frage gezielt mit einer Textlänge von 40 bis 50 Zeichen, am besten durch Listen und Tabellen ergänzt. So können Sie an erster Stelle der Suchergebnisse auftauchen und subtil für Mehrwert durch Information und Markenpromotion gleichzeitig sorgen.

Purpose Driven Marketing

Microinfluencer sind die Multiplikatoren für Purpose Driven Marketing. Sie werden authentischer als ihre reichweitenstarken Kollegen wahrgenommen und können dadurch einen maßgeblichen Beitrag zur öffentlichen Wahrnehmung leisten. Als Marketer nutzt man diesen Weg der Kundenansprache am besten, indem man Beiträge über Live-Video forciert, um die Markenerfahrung nah und erlebbar zu machen. Personalisierung im Content Marketing Laut Studien erwarten Kunden beim Content Marketing zunehmend Inhalte, die ihren persönlichen Interessen entsprechen. Das bedeutet einerseits, dass sich Nutzer an algorithmenbasierte Werbung gewöhnt haben, und andererseits den Ruf nach einer Differenzierungsleistung seitens der Marketing-Verantwortlichen. Kunden wünschen sich nicht nur eine inhaltliche Entsprechung ihrer Vorlieben, sie wollen auch im bevorzugten Stil und Ton angesprochen werden.

Customer-Data-Plattformen

Customer-Data-Plattformen gewinnen im Fahrwasser der DSGVO und e-Privacy-Verordnung an Bedeutung. Dort werden Kundenprofile, deren Besitzer explizit die Zustimmung zur Datennutzung gegeben haben, verwaltet und für die weitere Verwendung durch andere Systeme aufbereitet. Gebot der Stunde ist dabei, aus den Daten eine Customer Journey für den willigen Kunden zu kreieren. Immerhin hat er mit seiner Zustimmung explizit danach verlangt!

Optimierung auf Entitäten

Vorab: eine Entität beschreibt die Identität einer Sache oder einer Person. So ist beispielsweise Prince als Entität unter /m/01/wycq bekannt. Der Entitätstyp beschreibt auch die zugehörige Gruppe und ihre Beziehungen zu anderen Entitäten. Hier nun kann das Marketing ansetzen. Denn: Google verwendet genau dieses System, um seine Suchergebnisse zu listen. Wer also Suchmaschinenoptimierung bereits zum Fixbestandteil seiner Marketingstrategie zählt, sollte diesem Teilgebiet in Zukunft besondere Aufmerksamkeit schenken.