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Digitalgeschäft schiebt Springer an

Dank des boomenden Internetgeschäfts steigert der Axel-Springer-Verlag Umsatz und Gewinn deutlich. Zwischen Jänner und September legten die Erlöse binnen Jahresfrist um 4,7 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro zu, wie der Herausgeber von „Bild“ und „Welt“ am Mittwoch mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 14,4 Prozent auf 541,4 Mio. Euro.

Für 2018 bekräftigte das Management die konzernweiten Ziele für Gewinn und Umsatz, erhöhte allerdings seine Prognose zum Gewinn pro Aktie leicht. Hier sei für 2018 nun ein Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich zu erwarten. Bisher wurde mit einem Plus im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet.

„In den vergangenen Monaten haben wir strategisch und operativ unsere Ziele erreicht“, sagte Konzernchef Mathias Döpfner. „Wir investieren in Marken, Produkte und Technologie, treiben das internationale Wachstum voran und bleiben dabei hochprofitabel.“ Der Konzern profitierte erneut vom Digital-Geschäft. Dessen Beitrag zum Gewinn stieg auf 81,2 Prozent. Diese Aktivitäten steuerten zudem gut 69 Prozent des Konzernumsatzes bei sowie mehr als 85 Prozent der Werbeerlöse. Größter Wachstumstreiber waren erneut Job-, Immobilien- und Autoportale.