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2018 kommt nicht in Schwung

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Das Werbejahr 2018 kommt nur schwer in die Gänge. Innerhalb der Above-the-Line-Aktivitäten verzeichnet der Februar wie schon der Jänner ein ähnlich bescheidenes Wachstum von nur 0,7 % der Bruttowerbeausgaben. Die dominanten Werbeträger in Relation zum Vorjahr waren Kino (+10,2 %) sowie "klassisch Online" (+6,0 %) und Hörfunk (+3,2 %).

Doch gibt es drei Wirtschaftssektoren, die ein zweistelliges Wachstum aufweisen:

Das deutliche Werbeplus von 22 % unter Diverses resultiert aus der politischen Werbung. Die drei Großparteien ÖVP, SPÖ und FPÖ haben heuer durch die kommende Landtagswahl bedingt ca. 1 Mio. Euro mehr in Werbung investiert als im Vorjahr.

Die Steigerung der Werbeausgaben von 12 % im Bereich Bekleidung und Persönlicher Bedarf ist durch starke Werbeinitiativen bei Uhren geprägt. Sowohl einzelne Marken als auch der Uhrenhandel haben im Februar ihren Werbedruck gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

Der Kosmetiksektor inkludiert auch alle pharmazeutischen Warengruppen, die für das Werbewachstum verantwortlich zeichnen. Die kalte Jahreszeit ruft hier viele Pharmafirmen auf, noch intensiver für ihre Produkte zu werben, die für die Gesundheit der Bevölkerung förderlich sind.

Am stärksten nach unten geht die Kurve in den Bereichen Dienstleistung (-8 %), Food (-3,7 %) und Handel (-1,6 %).

Bei der Werbeentwicklung nach Werbeträgern hatten im Februar Transport (+35,2 %), DOOH (+33,1 %) und Kino die Nase vorn.




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