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G. Wolny, Obersteirische Rundschau; Thomas Strachota,Wiener Bezirksblatt


Was Regional-Leser wollen

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Registrierte User geniessen Vorteile, die es sonst nirgends gibt und können eigenen Content online stellen.

Regionale Wirtschaft

Oberösterreich ist offensichtlich ein geeignetes Pflaster für regionale Medien, denn auch die Obersteirische Rundschau unter Geschäftsführerin Gertrude Wolny mischt tatkräftig in diesem Medienmarkt mit. Der Regionaltitel legt zusätzlich den Schwerpunkt auf die Darstellung der Leistungsfähigkeit sowie der Stärken der Region und der Menschen. "Von diesem Fokus der inhaltlichen Ausrichtung und der Erfahrung des Teams profitiert auch die Werbewirtschaft." Das ist auch das Stichwort für Thomas Strachota, Geschäftsführerin des zum echo medienhaus gehörenden Wiener Bezirksblatt: "Jeder ist gut beraten, den Lesern Vorteile zu bieten, die sie sonst nirgendwo bekommen. Denn besser 'targeten' als in Regionalmedien kann man in keinem anderen Medium."

Technologische Möglichkeiten

Im Strategieplan der heimischen Regionalmedien finden sich auch umfassende Online-Ziele. Tips-Geschäftsführerin Gruber erzählt: "Wir können unsere zahlreichen Aktionen optimal im Online- und Print-Bereich kombinieren. Beliebt sind die zahlreichen Gewinnspiele und die Möglichkeit, als registrierter User eigenen Content online zu stellen." Der neueste Clou: "Unsere Berichte können die Leser mittlerweile auch über Alexa beziehen. Die 32 sogenannten Feeds - für jede Region einen eigenen - werden dabei immer aktuell mit den letzten fünf regionalen News samt Vorspann gespeist, die dann vor- gelesen werden." Synergieeffekte will auch Wiener Bezirksblatt-Chef Strachota nutzen: "Wir ziehen das Thema Mehrwert auch im Online- Bereich durch. Gemeint sind damit hauptsächlich Gewinnspiele und Aktionen, in die wir unsere Werbepartner einbinden." Obersteirische Rundschau-Chefin Gertrude Wolny sieht es zwar als unabdingbar an, online auf den gängigsten Plattformen präsent zu sein, aber: "Immer mit dem Hintergrund, durch Querverweise neugierig auf das Print- Produkt zu machen."
Für jedes Medium ist ein wesentlicher Aspekt der redaktionellen Aufgaben, nahe beim Leser zu sein. Für Regionalmedien gilt dies ganz besonders, wie WANN & WO-Herausgeber Mario Oberhauser von seinem Publikum weiß: "In erster Linie wollen Leser ein gut gemachtes journalistisches Produkt. Auch Gratismedien können das. Diese Erwartungen wollen wir natürlich auch in Zukunft erfüllen." Tips-Geschäftsführer Josef Gruber will weiterhin exklusive Nachrichten aus der Region bieten: "Unsere Leser erfahren sofort, welche Neuigkeiten es in ihrem direkten Umfeld gibt. Die wichtigen Weltnachrichten bekommt jeder laufend mittels diverser Medienkanäle geliefert, aber Informationen über den eigenen Heimatort lassen sich meist nur schwer finden." Durch eine gut gemachte Vernetzung von Redakteuren mit den sogenannten REgioPORTERN in den Regionen könne man diese Erwartungen perfekt erfüllen, ist Gruber überzeugt: "Unsere Leser oder User erhalten ihre regionalen Informationen dort, wo sie sie gerne haben möchten."

Lokale Aktionen

Auch beim Wiener Bezirksblatt setzt man auf Mehrwert, wie Geschäftsführer Thomas Strachota erzählt: "Authentische, gut recherchierte Informationen aus der nächsten Umgebung, gemischt mit Unterhaltung und Stadtgeschehen bieten wir für alle 23 Bezirke. Unser Fokus liegt klar auf dem Lebensraum der Leser und ihren Interessen." Diese werden auch bei Aktionen wie der Wahl zum Lieblingswirt berücksichtigt, sieht Strachota eine "stark nachgefragte Lücke im Nachrichtenangebot" geschlossen. Gertrude Wolny, Geschäftsführerin der Obersteirischen Rundschau, weiß, was ihre Leser wollen: "Wir leben redaktionell seit nunmehr fast sechs Jahren in jeder Ausgabe unser Motto 'total lokal'. Unsere Leser wissen, dass wir mit unserer redaktionellen Ausrichtung ihren Bedürfnissen nach seriöser, regionaler Information voll und ganz Rechnung tragen - so fühlen sie sich 'zu Hause'".


Autor: Erika Hofbauer


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