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Die neuen ORF-Spartensender gewinnen langsam an Farbe

Empfang verbesserungswürdig

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Zumindest einen erfolgreichen Start der beiden neuen ORF-Spartensender ORF III Kultur und Information und ORF SPORT + konnte der ORF bislang vermelden. Seit 26. Oktober 2011 sind die beiden neuen Sender on air. Die technische Reichweite von ORF III liegt bei 90 Prozent, jene von ORF SPORT + (der ja auf einer neuen Satellitenfrequenz läuft) ist vonzehn Prozent am Starttag mittlerweile auf mehr als 30 Prozent gestiegen. Insgesamt nützen mittlerweile 3,48 Millionen Österreicher (weitester Seherkreis) das Angebot von ORF III, 1,36 Millionen jenes von ORF SPORT +, heißt es im aktuellen
Jahresbericht des ORF.

Es wird gearbeitet. Nach knapp drei Monaten Programmlauf heißt es beim ORF jedoch: Kräftig in die Hände gespuckt. Denn: Seit Sendestart zeigt sich die Empfangssituation, vor allem bei ORF SPORT +, „noch nicht als sogegeben, dass valide und aussagekräftige Zahlen kommuniziert werden können“, heißt es aus der Rundfunkanstalt. Daher sei man noch zurückhaltend, was öffentliche Analysen und Bewertungen der beiden Kanäle betrifft.

Bereits die Ankündigung der beiden neuen Sender im vergangenen Frühjahr war von holprigen Schritten gekennzeichnet: Sowohl Starttermine für die neuen Spartenkanäle als auch die Frequenzen bzw. Verbreitungswege – welcher Sender behält
oder wechselt den Platz auf welcher Ebene – blieben längere Zeit unklar. Durch die Auftragsvorprüfung der Medienbehörde konnte auch der ursprünglich geplante Sendestarttermin am 1. Mai nicht gehalten werden.




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