In ist, was Print ist
zurück| 09.12.2011 |
Junge Leser bevorzugen gedruckte Medien nach wie vor. Das ergab eine Umfrage von Ipsos Research im Auftrag der Initiative Two Sides, wie Austropapier berichtet. Die Studie wurde unter 5.000 europäischen und USamerikanischen Konsumenten, 500 davon in Österreich, durchgeführt. „Printmedien sind den Österreichern sehr sympathisch – das ist vielleicht verwunderlich, wenn man sich die technischen Möglichkeiten von Online-Medien und mobilen Endgeräten wie dem iPad ansieht“, zitiert Austropapier Michael Radax, den Präsidenten der Initiativen Print Power und Two Sides in Österreich, auf seiner Website. Austropapier-Präsident Wolfgang Pfarl freut, dass die Jungen häufiger zum Papier greifen, als sich durch diverse Online-Meldungen zu klicken: „Der überwiegende Anteil der Erlöse in den Verlagen stammt aus dem Printgeschäft. Damit wird auch qualitativ hochwertiger Journalismus finanziert, der für unsere Demokratie so wichtig ist. Nicht nur für Verleger ist es also eine gute Nachricht, dass das Lesen von Printmedien über alle Generationen hinweg äußerst beliebt ist.“
Wichtiges auf Papier. Für gedruckte Medien sprechen gleich mehrere Gründe, zeigt die Umfrage unter den 500 Österreichern: 94 Prozent der 18- bis 24-Jährigen finden das Lesen am Papier „netter“ als das Lesen am Bildschirm, auch die überwiegende Mehrheit der Frauen (89 Prozent) und immerhin 76 Prozent der Männer bestätigen das, 73 Prozent finden Printmedien im Vergleich zu anderen Medien bequemer und nutzerfreundlicher und zu guter Letzt vertritt die Mehrheit die Meinung: Was wichtig ist, steht auf Papier. Ein Ergebnis, das auch Franz Danek, Geschäftsführer von Danek Druck, bestätigen kann: „Letztlich kommt es auf die Qualität an, hier müssen wir konsequent alle Möglichkeiten ausschöpfen!“
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