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Rosinen mag jeder

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Von Randbereichen abgesehen, bleibt die Post trotz Liberalisierung konkurrenzlos

Seit Jahresbeginn ist der österreichische Postmarkt zur Gänze liberalisiert. Neben der Post-Tochter feibra tummeln sich drei alternative Anbieter (RS-Zustellservice Rudolf Sommer in Vorarlberg, Hurtigflink Zeitungs- und Werbemittel Verteilung in Grazund der Medienvertrieb OÖ) am Markt. Die Post hat dennoch keine Angst. Sprecher Michael Homola: „Dabei handelt es sich um Wettbewerb, der sich nur regional ausbildet und nur gewisse Kundensegmente adressiert.“ Von einer flächendeckenden Konkurrenz ging und gehe mannicht aus: „Die Postzustellung im Zillertal oder im Seewinkel wird uns keiner streitig machen.“ Allerdings rechne man damit, dass auch in Zukunft Wettbewerber Möglichkeiten am österreichischen Markt ausloten. Klaus Schauer, Ex-Geschäftsführer des zur Styria Media Group gehörenden Zustelldienstes redmail, sieht wachsende Konkurrenz für die Post. Allerdings nur „Rosinenpicker“ im urbanen Bereich. Schauer: „Das wird den Preis
nach unten treiben und es wird jene Organisation am Markt bestehen bleiben, die die Kostenführerschaft in diesem Geschäftsfeld innehat.“ Initiativen wie die Medienvertrieb OÖ GmbH halte er „natürlich für legitim, aber mittelfristig für nicht profitabel“. Schauer weiter: „Das Briefgeschäft im Business-Bereich wird immer knapper kalkuliert.“ Echter Mitbewerb zur Post könne nur entstehen, wenn es eine österreichweite Zustellung mit Anbindung an die internationalen Postnetzwerke gibt.


Autor: Erika Hofbauer


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