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Radiotest: KroneHit gewinnt auch im 2. Halbjahr 2011

Es wird wieder mehr Radio gehört. Mit 82 Prozent Tagesreichweite, was über 200 Minuten Hördauer entspricht, behauptet sich das Radio trotz Konkurrenz durch Online, Social Media & Co. Gemessen an der Gesamtbevölkerung und auch in der begehrten Werbezielgruppe der 14- bis 49-Jährigen bescheinigt der aktuelle Radiotest für das zweite Halbjahr 2011 dem Audiomedium durchwegs gute Quoten.

Trotz der nach wie vor ungefährdeten Spitzenposition der ORF-Radios müssen sich die öffentlich-rechtlichen Sender mit einem relativ festgefahrenen Niveau bei der Tagesreichweite sowohl in der Zielgruppe der 10-Jährigen als auch der 14-
bis 49-Jährigen abfinden. Wobei sich Ö3 als einziger aus der ORFRiege nicht über leichte Zugewinne freuen darf.

Privatradio-Vermarkter RMS hat jedoch Grund zur Freude: Pro Tag hören zwei Millionen Österreicher zumindest einen Sender aus dem RMS-Verbund, von den 14- bis 49-Jährigen nützen bereits 35 Prozent täglich Privatradio. Das schlägt sich auch in den Marktanteilen nieder: In der werberelevanten Zielgruppe gab es Zugewinne, die sich im zweiten Halbjahr 2011 bei 30 Prozent eingependelt haben. RMS-Geschäftsführer Michael Graf: „Innerhalb von fünf Jahren konnte der Marktanteil somit um insgesamt acht Prozentpunkte ausgebaut werden.“

Einmal mehr zeigte sich KroneHit bei den Einzelsendern als besonders zugkräftig, sowohl was die Reichweiten- als auch
die Marktanteils-Steigerungen (in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen) betrifft. Aber auch die Antennen in Kärnten und in der Steiermark zählen zu den Sendern, die sich über Steigerungen freuen konnten. Unter den Lokalsendern verzeichnen vor allem die Wellen in OÖ und Salzburg sowie Radio Energy in Salzburg Zuwächse.

In der Gesamtbetrachtung müssen einige RMS-Sender jedoch auch Federn lassen. Dabei hat es Radio Energy besonders getroffen, vor allem in Wien, wo gleich zwei Prozentpunkte Tagesreichweite (14- bis 49-Jährige) verloren gegangen sind.
Antenne Wien, 88.6 und Radio Arabella konnten annähernd das Niveau vom zweiten Halbjahr 2010 halten.


Autor: Erika Hofbauer


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