REDAKTION

Martin Schwarz

Bis zum Exzess

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Ein bisschen wie die Jungfrau zum Kind ist Martin Schwarz zum Posten des Chefredakteurs von 4c, dem Magazin für Druck und Design, gekommen, als er diesen 2006 übernahm. „Bis dahin hatte ich keine Ahnung von Druckmaschinen, Druckmarkt usw.“, erzählt der 40-Jährige, der bis dahin vor allem als Wirtschaftsjournalist tätig war. „Aber wir schreiben ja nicht über Schwermetall, sondern beschäftigen uns mit Business, Design, Tools etc.“ Fakt sei: „So etwas wie trockene Themen gibt es nicht, man muss sie nur entsprechend aufbereiten.“ Besonders viel Mühe stecke man daher in den Serviceteil, so Schwarz: „Wenn wir zum Beispiel das Thema Marketing aufgreifen, gibt es dazu auch einen kostenlosen Workshop für unsere Leser.“

Ohne Standard. So beschreibt der passionierte Raucher seine tägliche Tätigkeit als Chefredakteur des Magazins aus dem Industriemagazin Verlag: „So etwas wie einen Standard-Arbeitstag würde ich in der Früh gerne erfinden, aber dann kommt doch alles anders“, schmunzelt Schwarz. Klar, dass das auch für seine Mitarbeiter gilt: „Am Ende muss die Arbeit
passen.“ Schwarz, der sich selbst als „extrem ungeduldigen Menschen“ beschreibt, liebt an seiner Arbeit vor allem, „dass
man den Charakter eines Magazins formen kann, das am Markt versucht, andere, oft auch kürzere Wege zu gehen“. Besonders wichtig sind ihm die zwei großen Creative-Printing-Konferenzen im Jahr, aber auch Veranstaltungen wie kürzlich die Präsentation der großen Printmarkt-Umfrage. „Wenn ich etwas gerne mache, kann ich es auch bis zum Exzess betreiben“, erklärt Schwarz seine Leidenschaft für den Beruf. Und verrät, dass ihn diese sogar bis ins Schlafzimmer verfolgt: „Mein Handy liegt immer neben dem Bett, und wenn mir nachts eine Formulierung einfällt, notiere ich sie gleich.“ Fadesse? Fehlanzeige! „Mir macht meine Aufgabe sehr viel Spaß, ich gestalte das Magazin sehr gerne mit und denke, dass ich in diesem Verlag an einem Platz bin, der mir genau das bietet, was ich machen will.“




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