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		<title>MedienManager News Feed</title>
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			<title>MedienManager News Feed</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 00:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Image eines Senders bald wichtiger als Formate</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/image-eines-senders-bald-wichtiger-als-formate/</link>
			<description>Servus TV, der Fernsehsender aus dem Hause Red Bull, hat den Pfad der Geheimniskrämerei verlassen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Servus TV, der Fernsehsender aus dem Hause Red Bull, hat den Pfad der Geheimniskrämerei verlassen. Im APA-Interview gewährte Senderchef Martin Blank Einblicke in die Welt und Positionierung von Servus. Über neue Formate spricht man bei Servus TV aber noch immer nicht gern. </p>
<p>Das liegt nicht nur daran, dass man keine falschen Erwartungen wecken will, sondern auch daran, dass man ganz grundsätzlich von einer "Format- zu einer Senderweltbetrachtung" kommen will, wie Blank erklärte. "Das Fernsehverhalten ändert sich zur Zeit dramatisch. Ich glaube, dass in den nächsten Jahren das Image eines Senders für die Programmentscheidung der Zuschauer wichtiger sein wird, als einzelne Formate", ist Blank überzeugt. Ganz im Stil von Red Bull arbeitet der Sender daher kräftig an seiner Marke. "Hohe Qualität für neugierige Menschen, die vom Fernsehen mehr erwarten, als das übliche Einerlei und leichte Berieselung", will Servus TV bieten. Programmpunkte sind demnach: Werte vermitteln, Orientierung geben und Entspannung bieten.</p>
<p>Zielpublikum von Servus TV sind 25- bis 59-Jährige - Männer sowie Frauen zu gleichen Teilen. Empfangbar ist der Sender nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland und der Schweiz. In Deutschland soll es noch heuer ein eigenes Programmfenster geben, wobei typisch österreichspezifisches Programm mit deutsch-landesorientiertem Programm überspielt wird. In der Bundesrepublik ist Servus TV in 80 Prozent der Haushalte verfügbar - in Österreich haben bereits knapp 90 Prozent der Haushalte schon einmal auf Servus TV gezappt.</p>
<p>Eine eigene Welt</p>
<p>Der Sender ist eingebettet in die - wie es heißt - "Servus Welt". Dazu gehört auch das Printprodukt "Servus in Stadt und Land". Die "Servus Welt" basiert auf der Beobachtung, dass sich Menschen der westlichen Welt zunehmend entfremdet, entwurzelt, gehetzt und alleingelassen fühlen. Dementsprechend besinnen sie sich auf alte Werte wie Gemeinschaft, Tradition und Ursprüngliches zurück. "Die 'Servus Welt' möchte an diesem Bedürfnis antizipieren", so Blank.</p>
<p>"Wir kümmern uns beispielsweise um das Thema Tradition." Im Herbst soll ein neues wöchentliches Musikformat namens "Aufgeigt wird" mit dem Südtiroler Herbert Pixner, einem Pionier der jungen alpinen Volksmusikszene, starten. In "Aufgeigt wird" soll ursprüngliche (Volks-)Musik aufgegriffen und neu interpretiert werden. "Mit Musikantenstadl oder verstaubter Volksmusik hat das aber nichts zu tun", so Blank. In "Fast vergessen" lenkt Servus TV den Blick auf beinahe verloren gegangene Berufe oder Traditionen.</p>
<p>Auf mehreren Kirtagen tanzen</p>
<p>"Entschleunigung, Ruhe, Halt, Optimismus und Orientierung" sind aber nicht die einzigen Aspekte, die man bieten will. Sie sind der Markenkern, aber "anders als in Print ist Servus im Fernsehen breiter aufgestellt". Nach dem Motto "man muss zwar nicht auf jedem Kirtag tanzen, aber ein Kirtag ist auch zu wenig" haben so auch Motorsportevents, Eishockey oder die Extremmission von Felix Baumgartner, "Red Bull Stratos", im Programm platz. Um die deutsche Eishockeyliga wird sich Servus TV - entgegen Spekulationen in deutschen Medien - übrigens nicht bewerben, sagte Blank der APA.</p>
<p>Nicht erlaubt sind bei Servus TV laut Blank Sozialpornos, klischeehafte Boulevardberichterstattung, Effekthascherei oder all zu negative Darstellungen. Wesentlich ist, dass das Gezeigte "hochwertig" ist und sich von anderen Kanälen differenziert: "Es geht darum, dass wir Dinge anders tun oder andere Dinge tun." Die Imagepflege des Senders und der "Servus Welt" wird groß geschrieben und trägt, glaubt man Blank, auch wirtschaftliche Früchte. Demnach liegt Servus TV anders als andere Sender heuer bei den Werbebuchungen "exakt auf Plan. Und es war ein sehr ehrgeiziger Plan." Durch das gute Image sei Servus TV ein attraktives Werbeumfeld, so der Geschäftsführer. Diesem Image dürfte es der kleine Privatsender, dessen Marktanteil bei rund einem Prozent liegt, auch zu verdanken haben, dass er - neben dem Branchenprimus ORF - am Sonntag um 20.15 Uhr den Dalai Lama zum großen Interview mit Heinz Nußbaumer begrüßen kann.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Woher kommt Geld für Content?</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/woher-kommt-geld-fuer-content/</link>
			<description>Beim &quot;European Newspaper Congress&quot; in Wien sehen Verleger die Zukunft eher bei Apps denn bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit Jahren wird nach geeigneten Modellen für die Praxis gesucht, wie mit Zeitungsinhalten im Netz Geld zu verdienen ist. Eine wirklich brauchbare Lösung ist nicht in Sicht, darin waren sich die Experten am European Newspaper Congress (ENC) in Wien einig: „&quot;Es gibt eine Menge Erfahrung, aber noch nicht das optimale Modell&quot;, beschreibt Kurier Online-Chef George Nimeh die Situation.<br /><br /><b>App statt Paywall.</b> Dass man Zeitungsinhalte im Netz mit einer Paywall kostenpflichtig anbietet, halten Zeitungsmacher mittlerweile für unrealistisch. „Alle Paywall-Modelle funktionieren eigentlich nicht. Im freien Netz Content komplett abschließen zu wollen, halte ich für unmöglich&quot;, sagte etwa Johannes Vogel, Leiter der Süddeutsche Zeitung Digitale Medien. Auch Peter Wälty, Chefredakteur vom tagesanzeiger.ch, glaubt, solange es große Presseangebote wie die FAZ oder Spiegel kostenlos im Netz gibt, brauche man gar nicht darüber nachdenken, selbst eine Paywall aufzuziehen. Ist eine gute App die Antwort? Online-Kurier-Chef George Nimeh glaubt daran, dass der &quot;vernünftige Preis&quot; für die App für den Erfolg ausschlaggebend sei.<br /><br />Differenzierter sieht dies WirtschaftsBlatt-Digital-Chef Alexis Johann: „Wer glaubt, dass eine App mit Abomodell Verleger ihrer Verpflichtung entledigt, neue nutzenstiftende Informationsdesigns zu entwickeln sowie neue narrative Erlebnisse zu schaffen, der irrt gewaltig.“ User werden in Zukunft für den erlebten oder erwarteten Nutzen zahlen, so Johann: „Denkbar ist also eine App, in der eine Zeitung etwa Karriere-Infos bündelt oder eine andere, in der Aufdeckungs-Politik stattfindet oder in der Sport kommentiert wird, Chronik-Ereignisse aus der lokalen Umgebung berichtet werden etc.“ Das WirtschaftsBlatt habe mit „Investor mobile“ einen ersten Schritt in diese Richtung geplant, erzählt Johann: „Mit der neuen App werden unterschiedliche Bedürfnisse von Menschen mit Anlagewünschen bedient: Zinsvergleiche, Aktienanalysen, Rohstoffanalysen, Währungsberichte, Steuertipps.“<br /><br /><b>Löchrige Paywall. </b>Dennoch sieht der WirtschaftsBlatt-Digital-Geschäftsführer Paywalls als Notwendigkeit an, wobei die &quot;löchrige&quot; Paywall ein gutes Modell sei. Besonders spannend findet er dabei das slowakische Modell einer Universal-Paywall, wo jeder Verleger seine großen Assets dahinter verschließt - der eine Sport, der andere Steuertipps. Johann: „Wenn sich ein Verleger also auf ein &quot;entweder Paywall oder App&quot; festlegt, dann hat er das neue Medienverhalten noch nicht zu Ende gedacht. Wir werden beides brauchen.“ ]]></content:encoded>
			<category>Redaktion</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<author>erika.hofbauer@medienmanager.at</author>
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 13:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Keine Jubelarie&quot;</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/keine-jubelarie/</link>
			<description>Qualitätsjournalismus gab und gibt viel Stoff für Diskussionen für Medienmacher und Gesellschaft.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 4. Mai lud der Verband österreichischer Zeitungen (VÖZ) gemeinsam mit dem Manstein Verlag zum zweiten Tag des Qualitätsjournalismus. Vertreten waren österreichische Kauf-Printmedien, öffentlich-rechtliches und privates Fernsehen und die Kommunikationswissenschaft. <br />&nbsp;<br /><b>Katzenberger versus Grünberg.</b> &quot;Das ist keine Jubelarie. Ich bin skeptisch, was eine kulturelle Grundströmung betrifft, die unser Denken und unser Handeln beeinflusst,&quot; so Wolfram Weimer, Gründungsherausgeber des deutschen Vorzeigemagazins  Cicero. Medien stellen mehr zur Schau und leben eine &quot;seltsame Hierarchie von Wichtigkeiten, die die technische Intelligenz immer weniger schätzt, die inszenatorische und rhetorische immer höher,&quot; postuliert er in der Keynote des Tages. Jeder kenne Daniela Katzenberger oder Mario Barth, dafür seien deutsche Nobelpreisträger wie Herbert Kroemer, Peter Grünberg und Gerhard Ertl unbekannt. Darüber hinaus orientierten sich Medien zunehmend an der konsensualen, angenehmen Mitte. Artikel und Kommentare werden so geschrieben, dass man &quot;keine Probleme bekommt&quot;, wie Weimer es beschreibt. Medien schlittern in eine Glaubwürdigkeitskrise, weil sie ihren Daseinszweck nicht erfüllen: klare Weichenstellung. <br />&nbsp;<br /><b>Keine inhaltliche Einflussnahme. </b>&quot;Das Problem ist nicht der politische oder inhaltliche Einfluss.&quot; Kommunikationswissenschaftler Matthias Karmasin sieht den ökonomischen Druck als &quot;größte Gefährdung für den Qualitätsjournalismus&quot;. Und das über alle EU-Länder hinweg. Helmut Brandstätter, Kurier, Christian Rainer, profil, Alexandra Föderl-Schmid, Der Standard, Matthias Karmasin, Michael Lang, APA, und Christian Ortner, VN, diskutierten die gestiegen ökonomischen Zwänge. Gefordert wurde höhere Transparenz bei Beteiligungen von Journalisten an Unternehmen, um Konflikte zu vermeiden, und die klarere Trennung redaktioneller und werblicher Inhalte sowie, der Kommentare und der Berichterstattung. Rainer kritisierte die gemeinsame Themenfindung mit der Anzeigenabteilung: &quot;Ab dem Zeitpunkt der Themenfindung sind die Redakteure zwar unabhängig, doch sogar das ist schon unsauber.&quot;<br />&nbsp;<br /><b>ORF versus Servus TV.</b>&nbsp; Wer Public Value schaffe, haben Martin Blank, Servus TV, Fritz Dittlbacher, ORF, Michael Fleischhacker, Die Presse, Hannes Haas, Uni Wien,&nbsp;Andreas Koller, SN, und Nationalbanker Claus Raidl diskutiert. Dittlbacher rechtfertigt Unterhaltungsformate im ORF: &quot;Der Unterhaltungsauftrag ist wichtig für den Sender, um Menschen zu erreichen und um so auch Informationen zu verbreiten.&quot; Unverhältnismäßig hoch sei allerdings der Anteil an Unterhaltung,&nbsp; so Martin Blank, und: &quot;Eine Verknüpfung von Public Value und Quote ist absurd.&quot; Schließlich gäbe es genau deshalb das duale Rundfunksystem: um zu ermöglichen, was sich privatwirtschaftlich nicht finanzieren kann. Den Public Value möchte Reinhard Christl, FH Wien, zukünftig messbar machen. Inputkriterien, wie Arbeitsbedingungen, Outputkriterien, die von Kommunikationswissenschaftlern definiert werden sollen, und die Befragung des Publikums sollen Aufschluss darüber geben, wer am meisten Wert für eine Gesellschaft schafft.
<b>Was ist Qualität?</b> Auffallend war die Uneinigkeit, was denn Qualitätsjournalismus im Kern sei. Hausaufgaben bis zum nächstjährigen Tag des Qualitätsjournalismus sind sind also garantiert.]]></content:encoded>
			<category>Redaktion</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>m-payment in den Startlöchern</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/m-payment-in-den-startloechern/</link>
			<description>Entwickelt sich QR-Shopping zum Vorreiter mobilen Bezahlens? Experten setzen jedenfalls ihre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In Deutschland laufen die ersten Testphasen für m-payment-Modelle. Andreas Marra, Geschäftsführer des Systementwicklers Itellium Mobile Solutions, spricht sogar schon von marktreifer Technologie: So biete beispielsweise der Apple-Premium-Reseller mStore seit Ende März im mStore-Trendshop der Deutsche-Bank-Filiale Q110 in Berlin mobiles Bezahlen mit dem Smartphone und der PayPal-QR-Shopping-App an. Marra ist vom Durchbruch überzeugt: „Bei erfolgreichem Verlauf der Piloten wird mobiles Einkaufen inklusive Bezahlen sehr schnell flächendeckend in Deutschland möglich sein. Es kommt darauf an, Konzepte zu realisieren, von denen der Handel einen wirklichen Mehrwert hat“, erläutert er in einem Interview für das Online-Magazin lead-digital.de seine Zukunftssicht. Denn mobiles Bezahlen ohne Anbindung an bestandsführende Systeme des Handels, wie etwa die Warenwirtschaft oder die Filialwirtschaft, habe für ihn keinen Sinn.<br /><br /><b>&nbsp;Trend auch in Österreich?</b> Damit m-payment funktioniert, müssen die Rahmenbedingungen passen. Für Christine Antlanger-Winter, IAB Austria-Präsidentin und Partner bei der Mediaagentur Mindshare, sind dies Usability, Reichweite, Standards und Sicherheit: „Der User muss mit möglichst wenigen Schritten und trotzdem sicher bei sehr vielen Anwendungen die Möglichkeit haben, mit dem gleichen System zu bezahlen.“ Apple habe bereits im App Store vorgemacht, wie es funktionieren kann. Wie man die Schnittstelle von nicht-digitalen Gütern zum mobilen Payment tatsächlich legt, wird sich für Antlanger-Winter noch zeigen: „QR-Codes, Near-Field-Communication-Modelle und andere Technologien stehen zum Test bereit.“]]></content:encoded>
			<category>Markt</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<author>erika.hofbauer@medienmanager.at</author>
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 08:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sky-Chef hat &quot;große Pläne&quot; für Österreich</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/sky-chef-hat-grosse-plaene-fuer-oesterreich/</link>
			<description>&quot;Große Pläne&quot; hat Sky-Chef Brian Sullivan mit dem Bezahlsender Sky in Österreich. Welche das sind,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>"Große Pläne" hat Sky-Chef Brian Sullivan mit dem Bezahlsender Sky in Österreich. Welche das sind, wollte er allerdings auf APA-Anfrage bei der Präsentation der Quartalszahlen nicht verraten. Mit der Entwicklung der Abonnenten hierzulande sei er aber zufrieden, wie er betonte. </p>
<p>Auch dazu wollte er keine Details nennen, meinte aber, der Zuwachs sei mit dem in Deutschland vergleichbar, wo der Sender in den vergangenen drei Monaten rund 73.000 Abos dazubekommen hat. Auf Österreich gerechnet dürfte das ein Plus von bis zu 7.000 Neu-Abonnenten bedeuten.</p>
<p>Grundsätzlich blieb der Bezahlsender aber auch in den ersten drei Monaten dieses Jahres in den Roten Zahlen, konnte die Verluste aber dank des erneut starken Abo-Zuwachses weiter eindämmen, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Auch der Start ins zweite Quartal sei gelungen, sagte Sky-Chef Brian Sullivan am Dienstag in München. Unter dem Strich steht zwischen Jänner und März ein Minus von 73 Millionen Euro, vor einem Jahr waren es noch knapp 87 Millionen gewesen. Zwar werden die Zahlen auch in gesamten Jahr weiter rot bleiben, doch 2013 soll zumindest vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen der Sprung in die Gewinnzone klappen. Dafür investiert Sky kräftig Geld - und ist in Deutschland auf der Suche nach Partnern, etwa für die Bundesligarechte.</p>
<p>Auch der Start des Seriensenders Sky Atlantic HD gehört zu den wichtigen Projekten von Sullivan, ebenso der Ausbau der Partnerschaften mit Kabelnetzbetreibern, um neue Kunden zu werben. In Österreich wird Sky seit Oktober des Vorjahres wieder im UPC-Netz verbreitet, was laut Sullivan ein wichtiger Meilenstein war.    </p>
<p>Fußballfreie Zeit, weniger Zuseher</p>
<p>Insgesamt hat der Konzern 3,085 Millionen zahlende Kunden. Im zweiten Quartal dürften weniger neue Kunden dazu kommen, die Zeit zwischen April und Juni gilt wie das ersten Viertel als schwach, es läuft kein Fußball und es herrscht Sommerwetter. Dennoch sei der Start gut gelaufen, sagte Sullivan. "Die verstärkte Nachfrage nach unserem gesamten Produktportfolio zusammen mit der hohen Kundenzufriedenheits- und Weiterempfehlungsrate unterstreichen unsere starke Dynamik", sagte Sullivan bei der Zahlenvorlage. Dank der wachsenden Nachfrage nach teureren Diensten wie etwa nach hochauflösenden HD-Programmen wuchs noch eine wichtige Kennzahl: der Umsatz pro Kunde.</p>
<p>Dieser Wert stieg verglichen mit dem ersten Quartal 2011 um 1,19 Euro auf 31,76 Euro. Mehr Freude dürfte Sullivan aber ein anderes Detail machen: Die Zahl der Abonnenten, die tief für das komplette Sky-Angebot in die Tasche greifen, hat sich mehr als verdoppelt. Der Anteil der Kunden, die mehr als 50 Euro für ihr Paket bezahlen wuchs im Quartalsvergleich von 5 auf 11 Prozent.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Facebook-Börsegang - Wenn Werbung ins Leere läuft</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/facebook-boersegang-wenn-werbung-ins-leere-laeuft/</link>
			<description>Facebook gilt als El Dorado für die Werbewirtschaft - aber an dem Modell regen sich Zweifel. Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook gilt als El Dorado für die Werbewirtschaft - aber an dem Modell regen sich Zweifel. Die Plattform lockt zwar mit 901 Millionen Mitgliedern und unzähligen Details über deren Leben, Interessen und Vorlieben. Aber das bedeutet noch nicht automatisch bessere Bedingungen für Werbung.</p>
<p>Nach Angaben von Branchenkennern haben sich schon manche Firmen enttäuscht von Facebook abgewendet, weil der erhoffe Werbeeffekt ausblieb. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 85 Prozent seines Geldes mit Werbung verdient. Bald soll Facebook an die Börse gehen. Daher wird das Modell derzeit besonders genau unter die Lupe genommen.</p>
<p>In Sozialen Netzwerken sind die Nutzer nicht so empfänglich für Werbung, sagt der Mitgründer des Berliner Unternehmens madvertise, Carsten Frien. Suchmaschinen wie Google seien hier im Vorteil. "Weil der Kunde zu Google geht, um etwas zu suchen und dann auch eher bereit ist, auf die Werbung zu klicken." Bei Facebook wollten die Nutzer sich hingegen in erster Linie mit Freunden austauschen. "Das ist ein echtes Risiko im Facebook-Geschäftsmodell."</p>
<p>Penetrante und plakative Werbung funktioniert nicht</p>
<p>Dabei klingt das Prinzip von Facebook einleuchtend. Anzeigen lassen sich gezielt auf potenzielle Kunden ausrichten, wirbt Facebook auf seiner Seite. Ein Hersteller von Tiernahrung möchte nur unter Hundebesitzern werben? Kein Problem: Ein paar Klicks, und schon erscheint ein Werbebanner nur bei Hundefreunden. Wie viele der Nutzer aber später auch auf eine Anzeige klicken, bleibt offen. Aktuelle Zahlen zu Klickraten von Werbung werden nicht rausgegeben.</p>
<p>Aber was bringt Werbung für Hundefutter, wenn der Nutzer eigentlich nur mit Freunden chatten will? "Bei Facebook wird der Zielgruppe ungefragt Werbung vorgehalten", sagt der Geschäftsführer der Internet-Agentur Youcom, Manuel Mattern. "Penetrante und plakative Werbung funktioniert nicht auf Facebook." Um erfolgreich zu sein, müssten Unternehmen ihre Kampagnen auf Facebook gut betreuen. Große Unternehmen könnten damit auch gute Erfolge erzielen. Aber nicht für alle lohne der Einsatz: "Für kleine Unternehmen ist es nicht sinnvoll, so einen Aufwand zu betreiben", sagt Werbeexperte Mattern.</p>
<p>Facebook hat noch einen Trumpf im Ärmel: Sozialer Kontext. "Wir sind der Überzeugung, dass die Empfehlungen von Freunden einen starken Einfluss auf Interessen und Kaufentscheidungen haben", schreibt Facebook in seinem Börsenprospekt. Mund-zu-Mund-Werbung soll auf das Internet übertragen werden. Und genau dafür biete Facebook die richtige Plattform - eine Funktion, mit der Suchmaschinen kaum aufwarten können.</p>
<p>Ganz so einfach ist es jedoch nicht, denn Nutzer können sich auf Facebook auch gegen ein Unternehmen wenden. Das mussten schon einige Unternehmen in Deutschland erfahren. Beispielsweise wollte die Deutsche Bahn im Oktober 2010 Nutzer mit einem Sparangebot auf ihre Facebook-Seite locken, aber erntete massenhaft Kommentare mit Ärger über verspätete Züge.</p>
<p>Auch auf einen anderen Bereich richten sich die Blicke vieler Unternehmen vor dem Börsengang: Anzeigen auf Smartphones und Tablets. Bisher verschont Facebook seine mobilen Nutzer mit Werbung. 488 Millionen Mitglieder nutzen die Plattform schon jetzt mobil, wie Facebook in seinem Börsenprospekt schreibt. Und genau auf sie schielen viele Werbefachleute. Der Grund: "In Sozialen Netzwerken sind die Klickraten sehr niedrig - beim mobilen Werben sind sie sehr viel höher", sagt Frien.</p>
<p>Besonders interessant sei Werbung, die auf den Ort der Kunden zugeschnitten sei, betont Frien. Anzeigen könnten die Nutzer direkt ansprechen, beispielsweise mit einem Hinweis auf das Sonderangebot vom Cafe nebenan. Genau dafür biete Facebook schon jetzt die richtige Technik. Es sei kein besonders großer Schritt, das auch für Werbung zu nutzen. Frien prognostiziert: "Das wird jetzt nicht noch ein halbes Jahr dauern." Facebook schweigt jedoch darüber, ob und wann mobile Werbung zum Einsatz kommen soll.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tageszeitungsleser im Internet werden langsam mehr</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/tageszeitungsleser-im-internet-werden-langsam-mehr/</link>
			<description>Die Tageszeitungsleser im Internet werden langsam mehr. Ihr Anteil an der Bevölkerung ist seit 2008...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tageszeitungsleser im Internet werden langsam mehr. Ihr Anteil an der Bevölkerung ist seit 2008 von zehn auf zuletzt 14 Prozent gestiegen. Die elektronische Ausgabe ist aber noch kein Ersatz für die gedruckte. Das zeigt eine am Freitag veröffentlichte Umfrage des Linzer Marktforschungsinstitutes Spectra.</p>
<p>Für die Erhebung wurden im Jänner 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen telefonisch befragt. Demnach beträgt die tägliche Leserschaft von Tageszeitungen im Internet 14 Prozent - das entspricht rund einer Mio. Personen. Der typische User der elektronischen Ausgabe ist überwiegend männlich, jüngeren bzw. mittleren Alters und höher gebildet.</p>
<p>Nur wenige wollen allerdings auf das Schmökern in der Papierausgabe verzichten. Denn die 14 Prozent bestehen aus fünf Prozent Nur-Internetlesern sowie aus neun Prozent Doppellesern. Zwölf Prozent schauen sich die Zeitung im Netz daheim an, nur fünf Prozent am Arbeitsplatz, drei Prozent sowohl als auch. Da 25 Prozent der Österreicher täglich zu Hause im Internet sind, ist somit das theoretische Potenzial für das elektronische Zeitungslesen zu gut 50 Prozent ausgeschöpft.</p>
<p>Erstmals untersuchte Spectra, wie sehr die Tablets zum Anschauen von Tageszeitungen verwendet werden. Zwar besitzen schon zwölf Prozent der Bevölkerung - gegenüber 2011 um fünf Prozentpunkte mehr - ein derartiges Gerät, aber nur zwei Prozent nützen es für einen Blick in die Zeitung.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Schlagzeilen 10. 5. 2012</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/schlagzeilen-10-5-2012/</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 00:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MM flash vom 10. 5. 2012</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/mm-flash-vom-10-5-2012/</link>
			<description>ENC: Medien als Verpackungskünstler - Austria9-Relaunch: Alles für die Frau - TV-Hefte: Überblick...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Sendungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 00:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ENC: Medien als Verpackungskünstler</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/enc-medien-als-verpackungskuenstler/</link>
			<description>Gute Inhalte alleine sind kein Erfolgsgarant mehr. So der Tenor beim diesjährigen European...</description>
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			<category>Beiträge</category>
			<category>Beiträge der aktuellen Sendung</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 00:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Heute gehört Eva Dichand</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/heute-gehoert-eva-dichand/</link>
			<description>Die Herausgeberin ist schneller als das Medientransparenzgesetz und sagt, wer Eigentümer der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Markt</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Beiträge der aktuellen Sendung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 00:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Austria9-Relaunch: Alles für die Frau</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/austria9-relaunch-alles-fuer-die-frau/</link>
			<description>sixx Austria soll Programm für Mädels- und Kuschelabende bringen und – zumindest am Anfang – wenig...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Beiträge der aktuellen Sendung</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 00:03:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Wrabetz will ORF III bewerben</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/wrabetz-will-orf-iii-bewerben/</link>
			<description>Das Crossmedia-Verbot für den Kultursender soll gelockert werden. Der Privatsenderverband sieht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Beiträge der aktuellen Sendung</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 00:02:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>TV-Hefte: Überblick in der Senderflut</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/tv-hefte-ueberblick-in-der-senderflut/</link>
			<description>Die Digitalisierung bringt neue TV-Kanäle in die Haushalte. Die Programmbeilagen aber können schon...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Beiträge der aktuellen Sendung</category>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Google und Werbemarkt - &quot;großes Ungleichgewicht&quot;</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/google-und-werbemarkt-grosses-ungleichgewicht/</link>
			<description>Google spaltet die Meinungen: Der US-Internetriese ist für die Werbewirtschaft und viele im Zuge...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google spaltet die Meinungen: Der US-Internetriese ist für die Werbewirtschaft und viele im Zuge der digitalen Globalisierung entstandenen neuen Geschäftsmodelle ein wesentlicher Partner geworden, zieht aber gleichzeitig durch den europäischen Hauptsitz in Irland seine Gewinne steuerfrei ab.</p>
<p>Für Peter Lammerhuber, Präsident der Interessengemeinschaft der Mediaagenturen und Chef der Mediaagentur GroupM, schlicht eine "Steuerleistungshintergehung", wie er am gestrigen Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion des MC-Medienclubs in Wien festhielt.</p>
<p>Alleine für Österreich wäre das entsprechende zu besteuernde Volumen zwischen 70 und 140 Mio. Euro anzusetzen, die in Österreich verankerte Werbeabgabe gelte allerdings nicht für Online-Medien. "Hier ist eine steuerliche Ungleichbehandlung im Gange, die auf Wertschöpfungshinterziehung beruht", so der Mediaplaner. Auch Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer, sieht ein "großes Ungleichgewicht" in diesem Zusammenhang. "Die unmittelbare Wertschöpfung von Google passiert nicht hier."</p>
<p>Etwas positiver beurteilte Christine Antlanger-Winter die Rolle und das Gebaren des Konzerns. "Google hat ein System etabliert, das die globale Reichweite nutzen kann", erklärte die Präsidentin des Internet Advertising Bureau (IAB) Austria, dessen Mitglied Google ist. Außerdem sei das US-Unternehmen "kompromisslos User-orientiert. Das wird uns auch künftig im digitalen Bereich extrem stark begleiten". Was das Anzeigensystem AdWords sowie das Abrechnungssystem betrifft, sei man extrem effizient. "Der Preis bei Google ist einer der wenigen in der Werbewelt, der steigt und nicht fällt."</p>
<p>Aus der Sicht der Verleger ist Google schlicht "streng profitorientiert", wie Gerald Grünberger betonte. Der Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ) verwies auf das "auf ein Monopol ausgelegte Modell" des Unternehmens, das alleine in Österreich im Searchbereich auf rund 95 Prozent Marktanteil komme. "Man versucht, die User zu halten - egal in welchem Bereich." Grundsätzlich fordert er effektivere Schutzmechanismen und Leistungsschutzrechte: "Es geht um einen fairen Anteil der Wertschöpfung, der in der Contentwirtschaft generiert wird."</p>
<p>Skepsis vor der Google-Wahrheit</p>
<p>Ein nicht unwesentlicher Punkt sei die gesellschaftspolitische Dimension der Suchmaschine, die "nur die Google-Wahrheit" liefere, wie Mediaplaner Lammerhuber betonte. Für ihn stellt sich die Frage: "Wie unabhängig ist das Ergebnis?" Zwar habe sich das Unternehmen auf die Fahnen geheftet, "das Wissen der Welt den Menschen zugänglich zu machen", aber: "Faktisch sinkt die Anzahl der verwendeten Literatur. Statt dem Wissen der Welt wird die Nutzung verkürzt."</p>
<p>Auch Sery-Froschauer betonte die Notwendigkeit einer vielfältigen Medienlandschaft für die Werbewirtschaft, während Antlanger-Winter das Userverhalten in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt. Diesem müsse man sich auch aus werbewirtschaftlicher Sicht anpassen und es als Chance sehen. Ähnlich argumentierte Rechtsanwalt Heinz Templ von Lansky, Ganzger & Partner. Eine Urheberrechtsabgabe auf Google sei aus rechtlicher Sicht keine gangbare Lösung: "Aber als Werbewirtschaft wird man sich mit diesen großen Playern mehr arrangieren und neue Modelle entwickeln müssen, die Google vielleicht auch in gewisser Weise austricksen." Einig war man sich jedenfalls, das es vor allem auf europäischer Ebene neue Regelungen braucht. Lammerhuber etwa forderte ein "Chancengleichheitsregulativ", während Grünberger Urheberrecht und Datenschutz in den Vordergrund rückte.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Digitales Geschäft ist Wachstumsmotor von Springer</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/digitales-geschaeft-ist-wachstumsmotor-von-springer/</link>
			<description>Das digitale Geschäft entwickelt sich für Axel Springer immer stärker zum Heilsbringer. Im ersten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das digitale Geschäft entwickelt sich für Axel Springer immer stärker zum Heilsbringer. Im ersten Quartal trug der Bereich mehr als die Hälfte zu den Konzernerlösen und ein Drittel zum operativen Ergebnis bei. "Wir haben unser Versprechen eingelöst, dass das Online-Geschäft tatsächlich einen ordentlichen Beitrag zum Gewinn leisten wird", sagte Springer-Chef Mathias Döpfner am Mittwoch.</p>
<p>Vor allem im Bereich der Online-Rubrikenmärkte für Immobilien und Autos sieht Döpfner international große Wachstumschancen und Potenzial für Übernahmen. Aktuell prüft der Berliner Medienkonzern den Kauf von Polens größtem Webportal Onet. Nach dem erfreulichen Jahresstart bestätigte Springer seine Jahresprognose. An der Börse kam das gut an. Die im Mdax notierte Aktie schoss um mehr als vier Prozent in die Höhe.</p>
<p>Die nationalen Springer-Flaggschiffe wie "Bild" und "Welt" fuhren im ersten Quartal auch dank Preiserhöhungen solide Ergebnisse ein. Die internationalen Printmedien entpuppten sich dagegen als Klotz am Bein des traditionsreichen Verlagshauses: Die Konjunkturschwäche in Osteuropa und Spanien ließ das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in diesem Bereich um mehr als ein Drittel schmelzen. Ähnliche Probleme machten auch dem Fernsehkonzern RTL zu schaffen.</p>
<p>Trotz des jüngsten Einbruchs will Springer am internationalen Printgeschäft festhalten. Dem Gesamtergebnis konnten die Probleme im Ausland nichts anhaben. Das Ebitda legte im ersten Quartal um knapp 8 Prozent auf 136,5 Mio. Euro zu. Der Überschuss stieg um fast 9 Prozent auf 68,5 Mio. Euro, während sich der Umsatz um rund 7 Prozent auf 789 Mio. Euro erhöhte. Analysten hatten im Schnitt mit weniger Gewinn gerechnet. Fürs laufende Geschäftsjahr bekräftigte Springer seine Erwartungen. Demnach rechnen die Berliner mit einem Anstieg der Konzernerlöse im einstelligen Prozentbereich und einem leicht höheren Ebitda.    </p>
<p>Springer bietet DFL-Spiele an</p>
<p>Springer wird ab der Fußball-Bundesligasaison 2013/14 die Höhepunkte der jeweiligen Spieltage digital anbieten. "Wir zahlen jährlich für die Rechte an der Online-Verwertung einen mittleren einstelligen Millionenbetrag an die DFL", sagte Döpfner. Die Zusammenfassung werde kostenpflichtig sein und markiere einen Meilenstein bei der Verzahnung von Print- und Online-Angeboten. Zudem eigne sich der Sport besonders gut für die Etablierung einer Bezahlkultur im Internet. Seit Jahren fordert Döpfner unter anderem, dass die ARD digitale Angebote wie beispielsweise die "Tagesschau"-App kostenpflichtig macht.</p>
<p>Springer will weiter im Online-Geschäft expandieren und hat sich dafür den US-Finanzinvestor General Atlantic ins Boot geholt. Das Joint Venture spiele eine Schlüsselrolle beim künftigen Wachstum, sagte Döpfner. Beispielhaft für die Strategie sei der erste gemeinsame Kauf der Totaljobs-Gruppe für rund 132 Mio. Euro im April gewesen. Durch die Übernahme stieg Springer zum größten Online-Stellenanbieter in Großbritannien auf. Nun haben die Berliner ihre Augen auf Polens Webportal Onet geworfen. Derzeit prüfe man die Bücher, sagte Döpfner. Onet-Eigner TVN bewertet den Anbieter mit rund 335 Mio. Euro.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Publikumsrat: Wrabetz für kleine Gesetzesänderung</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/publikumsrat-wrabetz-fuer-kleine-gesetzesaenderung/</link>
			<description>Der ORF-Publikumsrat stellt sich bei der Frage der Cross-Promotion für den Spartensender ORF III...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ORF-Publikumsrat stellt sich bei der Frage der Cross-Promotion für den Spartensender ORF III hinter ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Der ORF-Chef wirbt seit einiger Zeit für Erleichterungen der Cross-Promotion und geht davon aus, dass dies in Bälde im Rahmen einer "kleinen Gesetzesänderung" - gemeinsam mit einer "Richtigstellung" der Social Media Regelung - fixiert wird.</p>
<p>Es sei "absurd", dass der ORF auf seinem Spartenprogramm öffentlich-rechtliche Qualität anbietet, und niemand davon erfährt, griff Publikumsratsvorsitzender Hans Preinfalk Wrabetz' Argumentationslinie auf. Auch Josef Kirchberger, der Leiter des SPÖ-"Freundeskreises" im Stiftungsrat ist, meinte, dass die Bewerbung von ORF III mit einem Allparteienbeschluss im Parlament kurzfristig legistisch durchzusetzen ist. Er will das Thema auch in der Stiftungsratssitzung am Donnerstag aufgreifen. Kern des Problems ist aus Sicht des ORF, dass Werbung für Sendungen auf ORF III, bzw. allgemeine Imagekampagnen für den Spartenkanal per Gesetz verboten sind. Durchaus erlaubt sind aber - laut Wrabetz lediglich nüchterne - Hinweise auf Sendungsinhalte in ORF III im Rahmen von Sendungen auf anderen ORF-Programmen.</p>
<p>Der ORF-Generaldirektor referenzierte in seinem Bericht auch auf die jüngsten Studien des deutschen Medienwissenschafters Jens Woelke zur Programmausgewogenheit im ORF, die seiner Ansicht nach die Tatsachen falsch darstellen. Er hielt dem denn auch eigene aktuelle Daten entgegen, wonach 85 Prozent aller österreichischer Fernseh-Nachrichten vom ORF produziert würden und diese auch deutlich stärker als die Nachrichten der Privatkonkurrenz genützt werden. "95 Prozent aller genutzten Nachrichten-Minuten entfallen auf den ORF, bei den 12- bis 49-Jährigen sind es 91 Prozent. Ein weiterer Beweis dafür, dass wir unseren öffentlich-rechtlichen Auftrag täglich erfüllen", so Wrabetz.</p>
<p>Ein großes Thema der Publikumsrats-Sitzung war der Sport. Laut Wrabetz habe es in den vergangenen Jahren - nicht zuletzt aufgrund der Liberalisierung der Fernsehmärkte - einen dramatischen Anstieg der Sportrechte-Kosten gegeben. So habe man etwa im Jahr 1997 noch 23,6 Millionen Euro ausgegeben, während man heuer 52,6 Millionen in Sportereignisse investiert. Dennoch sei man überzeugt, "dass Sportereignisse ein ganz wesentlicher Bestandteil des Programms sind und sein müssen", was sich auch in der Stabilität der Marktanteile widerspiegle, so der ORF-Generaldirektor. Trotz der hohen Kosten herrsche im ORF aber Preisbewußsein bei Sportrechten, weshalb man auf manche Ereignisse, wie etwa Qualifikationsspiele zur Fußball-Europa-League, verzichten werde, wenn sie nicht einen entsprechenden Preis hätten, betonte ORF-Sportchef Hans-Peter Trost.</p>
<p>Kritik aus dem Gremium gab es auch dazu, dass im ORF auftretende Sportler teilweise mit Werbung zugepflastert seien. Publikumsräte werteten dies als Schleichwerbung und fragten, ob dies "unbedingt notwendig" sei. Trost erwiderte, dass "alles, was im Sport passiert, seit Jahren mit Werbung funktioniert", ohne Werbung würde es den Sport so nicht geben. Umgekehrt würden einzelne Sportler im ORF nicht auftreten, würde dieser verlangen, dass die Sponsorenlogos abgedeckt werden. Man sei sich der Problematik bewusst und sei nicht froh darüber, es sei vom ORF aber nicht beeinflussbar, so Trost.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Zeitung und Internet suchen &quot;das&quot; Erlösmodell</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/zeitung-und-internet-suchen-das-erloesmodell/</link>
			<description>Seit Jahren sucht die Medienbranche nach Best-Practice-Modellen, wie im Netz mit Zeitungsinhalten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren sucht die Medienbranche nach Best-Practice-Modellen, wie im Netz mit Zeitungsinhalten Geld zu verdienen ist - gefunden wurden sie aber noch nicht, ist George Nimeh, Leiter des Online-"Kuriers" überzeugt: "Es gibt eine Menge Erfahrung, aber noch nicht das optimale Modell", so Nimeh bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen des European Newspaper Congress' in Wien.</p>
<p>Florian Bauer von der Vocatus Marktforschung rief die Verlage dazu auf, sich bei der Etablierung von Zahlmodellen im Internet stärker als bisher am Kunden zu orientieren und nicht so sehr in Reichweite zu denken. Wenn die Verlage wollen, dass Leser für Inhalte im Internet bezahlen, dann ist es ihre erste Pflicht, den Lesern zu erklären, wofür sie zahlen. "Man muss die Produkt- und Qualitätsunterschiede erklären, damit eine Wertschätzung entstehen kann", so Bauer. Beim E-Publishing gebe es bisher noch keine fest gefügten Gewohnheiten, wie bei Print - auch keine Kauf-, Bezahl- oder Nutzungsgewohnheiten. Um eine Preisbereitschaft zu entwickeln, komme den Verlagen eine aktivere Rolle zu, als sie vielleicht vermuten, glaubt Bauer.</p>
<p>Zum Desaster werde E-Publishing, wenn der Verlag versucht, Print-Gewohnheiten auf die App zu übertragen und nach dem Motto "Reichweite only" zu denken. Um Reichweite zu erzielen, würden Verlage Inhalte oft gratis oder fast gratis hergeben, das sei insofern falsch, als dann keine Wertschätzung für das Produkt entstehen kann und es voraussichtlich auf dem App-Friedhof landet, wodurch wiederum kein Anzeigengeschäft möglich ist. Auch Nimeh ist überzeugt davon, dass der "vernünftige Preis" für die App ausschlaggebend für den Erfolg sei.</p>
<p>Paywall funktioniert nicht</p>
<p>Dass man kurzfristig alle Zeitungsinhalte im Netz mit einer Paywall kostenpflichtig anbieten wird, halten Zeitungsmacher für unrealistisch. "Alle Paywall-Modelle funktionieren eigentlich nicht. Im freien Netz Content komplett abschließen zu wollen, halte ich für unmöglich", sagte Johannes Vogel, Leiter der "Süddeutsche Zeitung" Digitale Medien. Auch Peter Wälty, Chefredakteur vom "tageszeiger.ch", glaubt, solange es große, seriöse Presseangebote wie die "FAZ", "Spiegel" etc. kostenlos im Netz gibt, brauche man gar nicht darüber nachdenken, selbst eine Paywall aufzuziehen.</p>
<p>Grundsätzlich gelte es, im Kleinen zu experimentieren, wie im Netz Geld verdient werden kann und nicht auf die große Lösung aller Probleme zu hoffen, meinte Jochen Wegner, Berater für digitale Strategien. Modelle entwickeln müsse man vor allem auch für die Vermarktung der Online-Plattformen - hier ist viel Fantasie gefragt, waren sich die Diskutanten einig!</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>100 Jahre &quot;Prawda&quot;</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/100-jahre-prawda/</link>
			<description>Auch 100 Jahre nach ihrer Gründung durch Revolutionsführer Wladimir Iljitsch Lenin ist die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch 100 Jahre nach ihrer Gründung durch Revolutionsführer Wladimir Iljitsch Lenin ist die weltbekannte russische Zeitung "Prawda" noch die alte. Der Spruch "Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!" neben Lenin-Emblemen und der markante Schriftzug zeigen, dass sich das am 5. Mai 1912 erstmals erschienene kommunistische Kampfblatt zumindest äußerlich kaum verändert hat.</p>
<p>Doch die einst als "Waffe gegen den Imperialismus" in zweistelliger Millionenauflage herausgegebene Zeitung hat ihre Wirkung als scharfes Propagandainstrument längst verloren. "Die Zeitung bringt auch heute noch die sozialistischen Ideale zu den Massen", schreibt der Chef der Kommunistischen Partei Russlands, Gennadi Sjuganow, zum Jubiläum. Lenin (1870-1924), der das Blatt aus dem Exil initiierte und als dessen wichtigster Autor galt, habe mitten in der zaristischen Zensur ein Instrument zur Organisation der Arbeiterklasse geschaffen. Nach der Machtergreifung der Bolschewiken durch die von Lenin angeführte Oktoberrevolution von 1917 wurde die "Prawda" rasch die wichtigste Zeitung der Sowjetunion und der internationalen kommunistischen Bewegung.</p>
<p>Dass es die "Prawda" - auf Deutsch: "Die Wahrheit" - in ihrer langen Geschichte mit der Wirklichkeit oft selbst nicht so genau nahm, darüber schweigen die Kommunisten gern. Von einer kritischen Aufarbeitung der Sowjetdiktatur und der prominenten Rolle der Zeitung bei der Manipulation der Massen sind Partei und Redaktion weit entfernt. Mit von Agitatoren messerscharf geschliffenen Worten galt die "Prawda" als wichtige ideologische Waffe im Kalten Krieg.</p>
<p>Die gegen Feinde des Kommunismus gerichtete Propaganda der "Prawda" galt als Leitmotiv für viele Medien in anderen Ländern des früheren Ostblocks, auch für die SED-Zeitungen der DDR. "Die 100-jährige "Prawda" - das ist keine gebrechliche Alte, sondern ein aktiver Kämpfer (...) für den Sozialismus, gegen das allmächtige Kapital", heißt es in der Ausgabe vom 4. Mai 2012.</p>
<p>Wie einflussreich das Blatt früher einmal war, zeigt auch ein ganz anderes Beispiel: Im Zweiten Weltkrieg brachten die Nazis nach dem Einmarsch der Wehrmacht in der Sowjetunion eine eigene "Prawda" heraus. In der Ausgabe vom 28. August 1941, die wie die echte "Prawda" aufgemacht war, druckte die Wehrmacht-Propagandaabteilung auf Russisch antisowjetische Texte, ein Bild von Adolf Hitler und Lobeshymnen auf die Erfolge deutscher Truppen. Ziel war es, die Sowjetbürger auf die Seite der Deutschen zu ziehen, wie es in einer Veröffentlichung des Bundesarchivs heißt.</p>
<p>Nach dem Zerfall der Sowjetunion ging es mit der Zeitung, die die Erfolge des Sozialismus täglich in den glühendsten Worten schilderte, bergab. Eine schwarze Stunde war vor allem das Verbot der Kommunistischen Partei der Sowjetunion durch den russischen Präsidenten Boris Jelzin (1931-2007). Die "Prawda" der KPdSU erschien das letzte Mal am 22. August 1991. Die Redaktion musste große Teile ihres Gebäudes in der Moskauer Prawda-Straße 24 räumen, um unter anderem der Regierungszeitung "Rossijskaja Gaseta" Platz zu machen.</p>
<p>Die Herausgabe der "Prawda" übernahm dann die neue Kommunistische Partei Russlands. Noch immer durchziehen "Bleiwüsten" fast ohne Fotos die in schwarz-weiß mit etwas Rot gehaltenen Seiten, deren Druckerschwärze wie ehedem an den Fingern kleben bleibt. Die einst wichtigste Zeitung im größten Land der Erde wird heute nur noch in acht Städten gedruckt - mit 100.300 Exemplaren. In Moskau ist jede Ausgabe, wie Zeitungsverkäufer bestätigen, stets schnell vergriffen - zum Preis von umgerechnet 50 Cent. Der Verkaufspreis ist aber frei, wie auf dem Titel steht.</p>
<p>In der Feiertagsausgabe zum 1. Mai würdigt die Zeitung auf einer ganzen Seite die Verdienste von Diktator Josef Stalin, den Historiker für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich machen. Leser dichten zum Jubiläum: "Für die Wahrheit und die Ehre/Danke, dass es Dich gibt/Leb, meine Zeitung!". Zum 100. Geburtstag der Zeitung wünscht die Redaktion ihrer alternden Leserschaft vor allem eine feste Gesundheit. "Auf einen überzeugenden Beginn eines neuen Jahrhunderts von Lenins "Prawda"!"</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schlagzeilen 3. 5. 2012</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/schlagzeilen-3-5-2012/</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 00:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MM flash vom 3. 5. 2012</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/mm-flash-vom-3-5-2012/</link>
			<description>Mobile Medien müssen flexibel sein - Wie frei ist Österreichs Presse? - Michael Lang im Porträt</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Sendungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 00:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mobile Medien müssen flexibel sein </title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/mobile-medien-muessen-flexibel-sein/</link>
			<description>Tablets müssen sich auf ein anderes Nutzungsverhalten einstellen als Smartphones, so der Tenor...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 00:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ÖVP hinterfragt ORF-Gebührenregel</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/oevp-hinterfragt-orf-gebuehrenregel/</link>
			<description>Der kleinere Regierungspartner möchte nicht alle Radio-, Fernseher- und PC-Karten-Besitzer pauschal...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 00:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>SN und OÖN mit Jobportal</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/sn-und-ooen-mit-jobportal/</link>
			<description>Die Salzburger und Oberösterreicher tun es den Styria-Medien nach und vereinen ihren Stellenmarkt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 00:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Michael Lang im Porträt</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/michael-lang-im-portraet/</link>
			<description>Fast ein Vierteljahrhundert ist der APA-Chefredakteur im Unternehmen. Warum er nicht nur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Interviews</category>
			<category>Interviews Startseite</category>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 00:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie frei ist Österreichs Presse?</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/wie-frei-ist-oesterreichs-presse/</link>
			<description>Wie es hierzulande und weltweit um die Freiheit der Medien bestellt ist erklärt Rubina Möhring von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Redaktion</category>
			<category>Interviews</category>
			<category>Interviews Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 00:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>20 Prozent wollen Zensur</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/20-prozent-wollen-zensur/</link>
			<description>Der Staat soll Zeitungsinhalte prüfen, bevor sie veröffentlicht werden, sagt eine Umfrage. Der VÖZ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ROG: 27 Medienleute seit Jahresanfang getötet</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/rog-27-medienleute-seit-jahresanfang-getoetet/</link>
			<description>21 Journalisten und 6 Blogger seien seit Jahresbeginn getötet worden, betonten Reporter ohne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>21 Journalisten und 6 Blogger seien seit Jahresbeginn getötet worden, betonten Reporter ohne Grenzen (ROG bzw. RSF) anlässlich des Tages der Pressefreiheit in einer Aussendung. Die meisten von ihnen seien in Kriegszonen wie Somalia und Syrien gestorben. </p>
<p>Die Liste der Feinde der Pressefreiheit umfasst laut ROG sechs neue Namen, der burmesische Präsident Thein Sein habe jedoch gute Chancen 2012 von der Liste genommen zu werden, sollte er seine demokratischen Reformen fortsetzen. Freie Journalisten, Kameramänner und Fotografen seien in den vergangenen vier Monaten besonders oft Opfer von Repressionen geworden.</p>
<p>41 Personen finden sich gegenwärtig auf der Liste der Feinde der Pressefreiheit, an oberster Stelle stehen der syrische Präsident Bashar al-Assad sowie die somalische Islamisten-Miliz. Ihr gemeinsames Credo laute "keine Stimme neben der unseren" und "keine Zeugen für unsere Verbrechen", so ROG.</p>
<p>Obwohl der arabische Frühling einige Despoten, die ebenfalls auf der Liste gestanden wären, wie Libyens Muammar Gaddafi oder Yemens Ali Abdallah Saleh, gestürzt habe, sei die Zahl der Feinde von Presse- und Informationsfreiheit nicht geringer geworden. Vielmehr gebe es sechs neuen Einträge auf der Liste: die islamistische Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria, der Oberste Militärrat in Ägypten, der pakistanische Geheimdienst, sowie Abdulkadir Hussein Mohamed, Informationsminister Ägyptens, das Oberhaupt der aserbaidschanischen Region Nachitschewan, Vasif Talibov, sowie Nordkoreas neuer Machthaber Kim Jong-un.</p>
<p>Zivilisten Respekt zollen</p>
<p>Von Kriegsschauplätzen berichtende freie Journalisten seien in den letzten vier Monaten ebenso wie Kameramänner und Fotografen besonders häufig Ziel von Repressionen geworden: unterdrückende Regime verständen die Macht der Bilder und deren Informationsgehalt nur zu gut, erklärte ROG weiter. Besonderen Respekt zollte die Organisation auch Zivilisten, die oft "die letzte Bastion der Informationsfreiheit sind, wenn Regierungen Oppositionelle vernichten wollen, ohne dass ihnen der Rest der Welt dabei zusieht".</p>
<p>Ein Büro von ROG in Libyen steht kurz vor der Eröffnung, in Tunesien existiert ein solches schon seit geraumer Zeit. Damit wolle die Organisation "die neuen Regierungen in der Region im Demokratisierungsprozess begleiten" und diese "ermuntern, eine freie und pluralistische Presse aufzubauen". Da der arabische Frühling jedoch nicht alle in ihn gesetzten Hoffnungen erfüllt hätte, gilt es laut ROG, weiterhin "wachsam" zu sein: Einerseits weil Regierungen versuchten Protestbewegungen als "terroristisch" zu brandmarken, andererseits weil es auch repressive Tendenzen innerhalb aufständischer Gruppen gebe.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wenn die Zeitung zum Bauchladen wird</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/wenn-die-zeitung-zum-bauchladen-wird/</link>
			<description>Zeitungen und Magazine sind aus dem reinen Zeitungsverkauf raus. Neue Produkte sollen neue Erlöse...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Medien können anscheinend alles verkaufen: Strom, Versicherungen und Autos sind die neuen Verlagsprodukte. Besonders kreativ zeigt sich dabei die Tageszeitung Österreich. Das Fellner-Blatt hat sich mit Gerhard Sandler wohl einen ausgesprochenen Vertriebsprofi an Bord geholt. Österreich-Boss Oliver Voigt sieht das fast als normales Tagesgeschäft an: „Es ist wichtig, Aufgabenstellungen außerhalb des Kerngeschäfts von Zeit zu Zeit durch Fachprofis screenen zu lassen, um in der Sache besser zu werden. So konnten wir dank der Analyse von Gerhard Sandler u. a. unser Portal autoshop.oe24.at äußerst konsumentenfreundlich neu gestalten. Dies ist nun klar strukturiert, in Neuwagen- und Jahreswagensegmente unterteilt und vor allem ist man bereits beim dritten Klick ganz unkompliziert beim Anmeldeformular.“
<b>Zusatzgeschäfte boomen. </b>Der ehemalige Media-Markt-Geschäftsführer Sandler hat für Österreich das Projekt „Optimierung Automobilgeschäft“ in der Bestkauf24 gemacht. Voigt: „Wir haben im vergangenen Jahr exzellente Erfahrungen mit medialen und nicht medialen Zusatzgeschäften gemacht. Zum Standardstammgeschäft gehören in einem Medienhaus heute Bücher und DVDs, welche wir beispielsweise wöchentlich neu auf den Markt bringen. Im nicht medialen Bereich haben wir das Automobilgeschäft, aber auch Finanzdienstleistungen wie Vorsorgeversicherungen im Angebot.“<br />Diese Services kombiniere man „zielgruppengerecht mit iPhones oder iPads und bringe so gemeinsame Marketingaktionen mit Anbietern wie Wüstenrot oder der Schweizer Helvetia auf den Markt.“ All dies werde zukünftig in der Firma Bestkauf24 zusammengefasst sein, gibt der Österreich-Chef seine Pläne bekannt: „Für die Expansion haben wir bereits zwei neue Aktionsfelder identifiziert und wollen damit im zweiten Quartal am Markt präsent sein. Im besten Falle soll die Bestkauf24 so funktionieren wieunser Reisebüro Joe24.at. Dieses agiert als eigenständige Unternehmung am Markt und kauft zu Vorzugsbedingungen im Konzernverbund in unserer Zeitung, unseren Magazinen, auf oe24.at bzw. unseren Radiostationen Werberaum.“ Bei Joe24.at nütze man „mustergültig“ die Wertschöpfungskette und verwende die eigenen Medien als Marketingtools zur Kundenakquise. „Nach diesem Modell wollen wir die Bestkauf24 zu einem multimedialen<br />Handelshaus ausbauen“, zeigt sich Voigt optimistisch.<br />
<b>Zusatzprodukte passend zur Zielgruppe.</b> Die Styria Multi Media (SMM) will derzeit eher bei Kernkompetenzen – Medieninhalten – bleiben. Kommunikationschefin Daniela Himmelbauer: „Wie andere Verlage auch sehen wir uns mit massiven strukturellen Änderungen in der Mediennutzung konfrontiert und werden gezwungen, intensiv über neue Erlösströme nachzudenken. Selbstverständlich haben wir in den vergangenen Jahren kontinuierlich unsere Produktpalette erweitert, wobei wir da immer noch sehr nah an unserer Kernkompetenz geblieben sind.“ So können z. B. Produkte<br />(insbesondere Mode), die in den Magazinen abgebildet werden, direkt über die SMM-Online-Plattform erworben werden.<br />Himmelbauer: „Wir werden also auch weiterhin rund um unsere Produkte und unsere Kernkompetenz neue Wege finden. Uns in ganz „fremde“ Bereiche zu wagen und Strom oder Versicherungen zu verkaufen, halte ich aus heutiger Sicht für die SMM für wenig sinnvoll.“ Denn im optimalen Fall, so Himmelbauer, verkaufen Medien primär ihre eigenen Inhalte, mit denen sie eine Position am Markt einnehmen und für die sie auch konsumiert werden. Die Diversifikation passiere durch die Distributionskanäle, die den Medien zur Verfügung stehen. Trotzdem, so die SMM-Managerin weiter, kann es legitim und durchaus klug sein, die Marke und die Kraft eines Mediums auch auf andere Produkte zu übertragen – das mache jedoch nur dann Sinn, wenn dies auch die Lebenswelt des Mediums genau trifft, damit dessen Glaubwürdigkeit nicht beschädigt, sondern gestärkt und ein zusätzlicher Nutzen für die Kunden geschaffen werde.<br />
<b>Jahrelange Erfahrung.</b> Eugen Russ, Chef der Russmedia, weiß um die Diversifikationserfolge Bescheid: „Die Vorarlberger Nachrichten haben bereits vor vielen Jahren mit dem Verkauf von Internet, Telefondienstleistungen, Versicherungen und Strom begonnen. Wir bemühen uns dabei, unseren Beziehern das Abonnement zu einer gewinnbringenden Investition zu<br />machen.“ Ein Großteil der Abonnenten nütze die Abovorteile und man wisse aus Umfragen, „dass unsere Leser unsere Anstrengungen sehr schätzen.“ Medien-„fremde“ Leistungen zu verkaufen hält Russ durchaus für sinnvoll: „Unsere<br />Medien können verkaufen. Und mit unseren Erfolgen beweisen wir diese Kompetenz immer wieder.“ Konkret will man bei Russmedia stärker in den E-Commerce-Bereich einsteigen, erste Schritte werden noch in diesem Jahr gesetzt, so Russ weiter.<br />
<b>E-Commerce als Vorreiter.</b> Bei der Gratis-Zeitung Heute glaubt man an großes Potenzial. Online-Geschäftsführer Christof Hinterplattner: „Prinzipiell glaube ich, dass vieles möglich ist, da wir auch die medialen Reichweiten haben, um sofort einen starken Kommunikationshebel auszulösen.“ Die Produkte müssen aber stimmig zu den Bedürfnissen der Leser sein und am Ende des Tages natürlich auch kaufmännisch Sinn ergeben, sieht Hinterplattner im E-Commerce-Ausbau die Zukunft: „Im vergangenen Jahr haben wir mit DealHeute.at die Basis für weitere digitale Direktabsatzkanäle geschaffen. Für Verlagshäuser bietet sich hier die spannende Möglichkeit, auch außerhalb von klassischer Display-Werbung Umsatzquellen zu erschließen.“ Klar sei, dass bei Heute die E-Commerce-Säule heuer „noch erheblich weiter ausgebaut und erweitert wird: Wir sind bereits dabei, die nächsten Angebote zu entwickeln.“ ]]></content:encoded>
			<category>Tageszeitungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 12:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mut und Vielfalt sind gefragt</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/mut-und-vielfalt-sind-gefragt/</link>
			<description>Das journalistische Bildungsangebot in Wien ist ohne Zweifel groß. Aber was brauchen Medien...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Früher war Learning by doing der beste Weg in den Journalismus. Früher war das Internet aber auch noch ein Projekt des amerikanischen Verteidigungsministeriums, Mark Zuckerberg spielte im Sandkasten und statt Blogs schrieb man Tagebuch“ – so werden Besucher auf der Startseite des Instituts für Journalismus &amp; Medienmanagement an der FH Wien begrüßt. Leiter Reinhard Christl betont vor allem die Wichtigkeit des Bachelorstudiums „Journalismus“ mit über 500 Bewerbern pro Jahr, in der Weiterbildung gibt es zusätzlich den berufsbegleitenden Master „Journalismus &amp; Neue Medien“.
Eine „wirkliche Begeisterung für Journalismus“ sei für Berufseinsteiger die wichtigste Voraussetzung, findet Christl: „Er muss erst wirklich Journalist werden und zweitens etwas bewegen wollen. Neugierig und allgemein gebildet sollte er natürlich sein.“ Gerade in Bezug auf die sich derzeit besonders stark verändernde Medienszene sei eine „Begeisterung für Multimedia und neue Technologien“ wesentlich, aber auch „für traditionelle Werte des Journalismus und ethische Grundlagen“. Laut Christl schätzen Arbeitgeber an den FH-Absolventen besonders, dass sie sich mit neuen Medien und neuen Technologien auskennen: „Sie haben Cross-Media-Kompetenzen, können Videos drehen, schneiden und gestalten<br />oder für die Recherche Social Media nützen.“<br />
<b>Facebook kein Feind.</b> Elisabeth Wasserbauer, Geschäftsführerin des Kuratoriums für Journalistenausbildung (KfJ), sieht den Ausbildungsmarkt für Einsteiger in Wien „gut abgedeckt“, findet es aber auch wichtig, „Menschen mit ananderen<br />Biografien den Einstieg in den Journalismus zu ermöglichen“, etwa über das Journalisten-Kolleg in Wien und Salzburg. In der Weiterbildung sei die Herausforderung eher, „die Lust auf lebenslanges Lernen zu wecken“, hier müsse das Bewusstsein noch wachsen, ebenso wie der versprochene Ausbau der Qualitätsförderung etwa in der Presseförderung<br />sichtbar werden müsse. Wichtig sei auch, „dass neben den Inhalten die Qualität der Vermittlung hoch ist“.<br />
Darüber hinaus brauchen Journalisten nicht nur Haltung, sondern „müssen wissen, was ihre Rolle und Aufgabe ist – in der Gesellschaft, in der Demokratie“. Das heißt, es braucht Offenheit, Neugier, Rückgrat, die Fähigkeit zu hinterfragen usw. „Und mein Wunsch“, so Wasserbauer: „Sie sollten Menschen mögen. Dann sind ethische Fragen viel schneller zu klären.“ Eine noch stärkere journalistische Haltung sei auch aus Sicht der Arbeitgeber gefragt: „Wenn Journalisten sich mit ihrer Aufgabe in der Gesellschaft auseinandergesetzt haben, ihre Berufsrolle klar ist, sind technische Entwicklungen leichter einzuordnen. Dann ist etwa Facebook kein Privatvergnügen, das neue Verhaltensregeln braucht, und keine Bedrohung,<br />sondern ein neuer Kanal, der mit journalistischer Sorgfalt und Qualität genützt werden kann.“<br />
<b>Strategisch denken.</b> Im Herbst sind in Wien gleich drei große Programme in Kooperation mit dem Medienhaus Wien (MHW; siehe auch links) gestartet. Eines dieser Programme wird im Rahmen des FH-Studiengangs „Film-, TV- und Medienproduktion“ durchgeführt und hat „nach vielen Jahren Forderung vor allem aus Film- und TVBranche, dass es eine international anschlussfähige Produktionsausbildung auch in Österreich bräuchte, nun den Lehrbetrieb aufgenommen“, sagt MHW-Gesellschafter Andy Kaltenbrunner. Auch das neue „Forum Journalismus und Medien Wien“ (FJUM) hat mit Weiterbildungsseminaren, Webinaren und Workshops begonnen. „Bereits seit mehr als 20 Jahren findet die Diskussion über eine notwendige Weiterbildungssakademie für Journalisten am Standort Wien statt“, so Kaltenbrunner. Mit Trägerschaft des FJUM Wien und der Deutschen Universität für Weiterbildung Berlin hat darüber hinaus der Executive<br />Master-Studiengang „International Media Innovation Management“ (IMIM) international viel „Aufmerksamkeitseffekt für Wien als Standort neuer Konzepte gebracht“.<br />
Was Medien heute besonders von Nachwuchs-Journalisten bräuchten, sei Vielfalt. „Und ein hohes Ausmaß an fachlicher Ausbildung. Medien brauchen Menschen, die strategisch und konvergent denken. Also Menschen, die in die Zukunft denken können und gleichzeitig von der Pike auf gelernt haben, was Kommunikation ist, wie man kommuniziert, wie man Geschichtenerzählt, wie Journalismus funktioniert.“ Gerade in einer Zeit, in der sich das Medienwesen so stark verändere.<br />„Die, die am meisten über den Umbruch jammern, sind doch die, die vielleicht am wenigsten innovativ sind“, so Kaltenbrunner.
<br /><b>Lebenslanges Lernen.</b> FJUM-Geschäftsführerin Daniela Kraus betont wie Wasserbauer den Aspekt des lebenslangen Lernens: „In keinem anderen Beruf wird das dermaßen infrage gestellt!“ FJUM widmet sich speziell der Weiterbildung, die<br />„Qualifizierung für Innovation“ schafft. „Ich sehe schon, dass hier ein Umdenken aufseiten der Arbeitgeber stattfindet“, so Kraus. „Aber auch von Journalistenseite muss das kommen.“ Dass nur die wenigsten wissen, dass es Förderungen durch<br />AMS, RTR usw. gibt, zeige, dass Weiterbildung noch nicht ernst genug genommen wird. Gerade bei jenen, die eine Fach-Ausbildung genossen haben, ortet Kraus Drang zur Weiterbildung, „da dort einmal das gesamte Spektrum präsentiert wurde, während früher eher der Mythos vom ‚Begabungsberuf‘ dominierte“.<br />
Unbedingt bräuchte es eine Professionalisierung der Strukturen in Redaktionen, so Kraus. Und: „Man muss Entwicklungen begreifen, verstehen, in welche Richtung sich die Branche entwickelt. Service und gute Inhalte sind heute extrem wichtig. Arbeitgeber sollten danach streben, „das gute Alte mit dem guten Neuen zu kombinieren. Also einerseits verstärkt auf die ‚jungen Wilden‘, Netzcommunities usw. hören, und andererseits guten, soliden Journalismus fördern.“ Mehr Infos: www.fh-wien.ac.at, www.kfj.at, www.fjum-wien.at]]></content:encoded>
			<category>Medienszene Wien</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 12:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein echter Wiener geht gern ins Grüne</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/ein-echter-wiener-geht-gern-ins-gruene/</link>
			<description>Die Klischee-Liste für die Bundeshauptstadt ist lang. Ein paar Ergänzungen zu Grant und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Aufregung war groß: Als in den 70er-Jahren eine Familienserie im österreichischen Fernsehen anlief, war sogleich von<br />der Einstellung derselben die Rede. „Ein echter Wiener geht nicht unter“ vulgo „Mundl“ konnte sich jedoch zur echten TV-Saga entwickeln und gilt jetzt sogar als Kulturgut. Legendäre (ordinäre) Sprüche, ewig unzufrieden und grantelnd – aber dennoch nie wirklich aufbegehrend – so wurde ein Bild des „typischen Wieners“ geschaffen. Der gar nicht so war und ist, wie die öffentliche Meinung damals lautete. Die Aufregung war deswegen so groß, wird heute vermutet, weil die Beschreibung der Hauptstadtbewohner so zutreffend war.
Wie schon in den 50er-Jahren, als ein gewisser Herr Karl sein ganz persönliches Weltbild im heimischen Fernsehen verbreitete – und auf pure Entrüstung stieß. Heute ebenfalls Kultstatus. Vom morbiden bis intellektuellen Humor der (wahren) Geschichten und Erzählungen Friedrich Torbergs in seiner „Tante Jolesch“ ganz zu schweigen. Ist der Wiener also nicht der Melange trinkende, Gulasch essende und Walzer tanzende „Grantscherm“, der Hunde lieber hat als Kinder?<br />Wie bei jedem Klischee steckt irgendwo auch ein bisschen Wahrheit dahinter – wobei es auch Wiener geben soll, die Vegetarier sind und lieber Tee trinken und sich gerne um ihre Kinder kümmern. Man braucht bloß in den sogenannten<br />„Bobo“-Bezirken wie z. B. Josefstadt oder Neubau vorbeizuschauen … Dabei kann Wien auf einer Fläche von 415 km² so viel mehr bieten: Neben einem – für eine Großstadt eher ungewöhnlich – hohen Anteil an Grün- und Wasserflächen sind sich die Wiener – trotz eines sicherlich latenten Misstrauens gegenüber „dem Fremden“ – ihres historischen Auftrages sehr wohl bewusst: Zwar finden Sissi-Verehrungen gehäuft und in vielerlei Formen statt. Aber in den über 100 Museen der Stadt kommen die verschiedenen Geschmäcker auf ihre Kosten.
<br /><b>Kultur als Gut.</b> Und Kultur zeigt sich in Wien auf vielfältige Weise, ist doch die Bundeshauptstadt eine der ältesten Universitätsstädte Europas. Mit neun Universitäten und fünf Fachhochschulen sowie über 900 außeruniversitären Forschungsinstituten bietet die Stadt eine vielfältige Forschungslandschaft. Seit 1997 hat Österreichs Hauptstadt rund 400 Millionen Euro in Forschung- und Technologieprojekte investiert, mit dem Schwerpunkt auf Stärkefelder wie Life Sciences, Creative Industries, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Verkehr und Logistik.<br />
Für die Masse eher interessant ist Wien aufgrund des üppigen Theater-, Museums- und Ausstellungsbetriebes. Im vergangenen Jahr, meldet die Statistik, entstammten 44 Prozent aller ausländischen Gäste in Wien aus Deutschland, Italien, den USA und Russland. Die Zahl der Gästeübernachtungen hat sich von 4,6 Millionen im Jahr 1980 auf über<br />11,4 Millionen im Jahr 2011 gesteigert. Im gleichen Zeitraum hat sich auch die Zahl der verfügbaren Gästebetten mehr als verdoppelt.<br />
Das wirkt sich natürlich positiv auf die Wirtschaft aus: Sowohl absolut als auch pro Kopf ist Wien das Bundesland mit der höchsten Wertschöpfung (2009: Bruttoregionalprodukt 72.063 Millionen Euro, das entspricht 42.600 Euro pro Kopf). Die Wirtschaftsbereiche Handel, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Grundstücksund Wohnungswesen sowie die Herstellung von Waren sind die wichtigsten Wirtschaftszweige in Wien. Im Zuge der Volkszählung 2001 bekannten sich in Wien 762.089 Personen zum römisch-katholischen Glauben. Im Jahr 2010 gaben in Wien 15.978 Personen ihren Austritt aus der römischkatholischen Kirche bekannt. Das sind 2,1 Prozent der bekennenden Katholiken von 2001. Die höchste Rate aller Austritte aus der römisch-katholischen Kirche hatte 2010 der 7. Bezirk mit 3,2 Prozent der bekennenden Katholiken von 2001.
<br />Freizeit und Erholung ist für die Wiener ebenso wichtiges Thema. Obwohl Sport eher passiv ausgeübt wird (Fußball, Schifahren), ist der Wiener dennoch oft „draußen“ anzutreffen (vorzugsweise bei einem der zahlreichen Heurigen von Neustift und Stammersdorf bis Mauer). Gott sei Dank passt da auch das Wiener Klima dazu: Von Westen ozeanisch und von Osten kontinental beeinflusst, heißt das: geringere Niederschlagsmengen und längere Trockenperioden. Die Winter sind im Vergleich zu anderen Teilen Österreichs eher mild. Das Jahr 2011 war in Wien das niederschlagsärmste seit 2003.<br />Im November 2011 gab es überhaupt keinen messbaren Regen. Dies kam zum letzten Mal im Oktober 1965 vor. Sonst verlief das Jahr 2011 sehr sonnig und um 1,1 °C zu warm. Damit war es das sechstwärmste Jahr in der 237 Jahre alten Wiener Temperatur-Messreihe. Hitziger Höhepunkt: Am 23. August wurden in der Innenstadt 36,8 °C gemessen.<br />
<b>Verwaltung ist in Wien ein starkes Thema. </b>23 magistratische Bezirksämter sind für die Bezirksagenden der Bürger zuständig – unbürokratisch, wie die Bürokratie betont. Die Bezirksbeamten kümmern sich um Vielerlei: Vom Erteilen von Arbeitsstättenbewilligungen über Baumschutz-Angelegenheiten, Denkmalschutz, Giftbezugsbewilligungen (!) bis zu Parkpickerln und Schanigärten-Kompetenzen. Auf den Hund ist die Stadtverwaltung in Wien auch gekommen, denn auch die beliebten Vierbeiner werden gemeinderechtlich verwaltet – und statistisch erfasst: Die Hundezonen verwaltet beispielsweise die MA 42 und die Hundekotsackerlspender die MA 48. Übrigens: Pro Jahr werden 17 Mio. Sackerl entsorgt,<br />insgesamt stehen 20 Mio. Sackerl in den 2.750 Sackerlspendern zur Verfügung.]]></content:encoded>
			<category>Medienszene Wien</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 11:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gastkommentar</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/gastkommentar/</link>
			<description>Portal-Auftritte im Nachrichtenmarkt sind neben mobilen Vertriebskanälen ein unverzichtbarer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Portal-Auftritte im Nachrichtenmarkt sind neben mobilen Vertriebskanälen ein unverzichtbarer Bestandteil im crossmedialen Portfolio. Im internationalen Vergleich stechen sicherlich The Guardian, New York Times und die BBC hervor, die sowohl redaktionell (z. B. Data Journalism), technologisch (z. B. Dynamic Publishing) als auch mit ihrer Social Media<br />Präsenz (z. B. Social Reader) die Latte hoch legen. Während in Österreich in den letzten Jahren der Investitionsfokus auf mobile Apps und Multimedialisierung lag und dort auch spannende Dienste – insbesondere aus Perspektive der Interaktivität und Eventbezogenheit – entwickelt wurden, fristen die Portale vor allem aus technologischer Perspektive ein stiefkindliches Dasein. Kontextsensitive Such- und Empfehlungsmechanismen, thematisch aggregierte Landing Pages, Content Enrichment durch externe Quellen, de-referenzierbare Identifikatoren, leicht bedienbare APIs und wohlstrukturierte, interoperable Metadaten sollten zum Basisrepertoire eines professionellen Web-Auftritts zählen, sind aber de-facto – wenn überhaupt – nur in Ansätzen vorhanden. Ob dies aus einer Innovationsmüdigkeit, einer Kannibalisierungsangst, fehlender Investitionsbereitschaft, unternehmenspolitischen Gründen oder dem Unverständnis des Mediums Web resultiert, sei dahingestellt. Wer jedoch im elektronischen Medienvertrieb – unabhängig ob im Web oder über mobile Plattformen – auf Unterscheidbarkeit und Service-Qualität sowohl für LeserInnen als auch für Werbekunden Wert legt bzw. in absehbarer Zeit differenzierte Bezahlmodelle plant, stößt mit dem Status quo sehr rasch an seine Grenzen.]]></content:encoded>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 11:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>News im Netz: matte Sache</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/news-im-netz-matte-sache/</link>
			<description>Eine informelle Facebook-Umfrage offenbart unzeitgemäße Schwächen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hand aufs Herz: Schön sind sie nicht, die Online-Portale der österreichischen Tageszeitungen. Vor allem aus technologischer Sicht lassen die Webauftritte des täglichen Newsprints einiges zu wünschen übrig – siehe Gastkommentar.
Wir unternahmen eine informelle, kurzfristige (72-Stunden-)Online-Umfrage im Facebook-Freundeskreis – inoffiziell,<br />irrelevant, ganz und gar nicht nach den Regeln der Befragungs-Kunst. Die Teilnehmer waren zum Großteil höher gebildet (mindestens Matura), zu 65 Prozent männlichen Geschlechts und durchwegs printaffin (2–3 Mal wöchentlicher Kauf einer/mehrerer Tageszeitung in Print). Das Ergebnis brachte, wie nicht anders zu erwarten, wenig Überraschendes – einzig mit dem hohen Anteil englischsprachiger Ausflüge (Guardian, Telegraph, Times) erklang eine interessante Zwischennote. Der Grundtenor: Man nimmt technische, designerische und Bedienungs-Ungereimtheiten „halt notgedrungen hin“, wäre für Neuerungen aber „jederzeit zu haben“.<br />
<b>Hohe Infodichte.</b> „Regelmäßig und am intensivsten lese ich den Online-Standard, da dieser für mich im Vergleich (auch<br />künstlerisch und kulturell!) den meisten Informationsgehalt hat. derstandard.at ist meiner Meinung nach mit den aktuellen<br />Meldungen auch am schnellsten“, resümiert etwa die in Russland geborene Diplomdesignerin und Künstlerin Yulia Kopr (www.mushu.at), die bei anderen Onlinern auch externe Quellenangaben und weiterführende Links vermisst. Den Online-<br />Standard schätzt die Künstlerin auch ob seines Migranten- Themen- und -Informations-Reichtums.<br />
Generell erfreuen sich in unserer intimen Testreihe die „ruhigeren“ Portale des größten Zuspruchs: Presse und WirtschaftsBlatt wurden mit „ruhig/seriös“ bewertet. Kurier, Kleine Zeitung und Standard lagen in Sachen Design im Mittelfeld, lediglich der Online-Auftritt der Krone wurde eher negativ bewertet: Unübersichtliche Benutzerführung,<br />störende Werbung und die mangelnde Identifikation mit dem Printprodukt fanden kaum Fans unter den Zeitungs-Surfern.<br />
Im Bereich „Übersichtlichkeit“, also der Informationsdichte, konnte keines der ge-nannten Portale besonders positiv punkten. An der Spitze lagen nach Auswertung Standard, Presse und Kleine Zeitung mit lediglich „durchschnittlichen“<br />Werten – die Gratwanderung zwischen Information und Präsentation scheinen die Tages-Onliner noch nicht wirklich zu beherrschen.<br />
<b>Zu viel Werbung. </b>Ein wichtiger Punkt war die Frage nach dem Eindruck einer gelungenen Werbeintegration der Netzzeitungen, die Bandbreite wurde hier von „sehr viel Werbung“ bis „fast keine Werbung“ definiert. Mit dem Schulnoten-Äquivalent eines Zweiers (entspricht „wenig Werbung“) lagen am Ende der Testreihe Standard und Kleine Zeitung vor Kurier, Presse und WirtschaftsBlatt (Schulnote 3 bzw. „durchschnittlich viel Werbung), die Kronen Zeitung<br />hatte mit einem Vierer (entspricht „eher viel Werbung“) das Nachsehen. <br />]]></content:encoded>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 11:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kleine Cashcows</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/kleine-cashcows/</link>
			<description>Mit wenigen Worten zum Umsatzplus: Der sympathische Anachronismus Kleinanzeige spült nach wie vor...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ja, es gab sie wirklich, die Offline-Zeit. Und es ist, in Menschenjahren gerechnet, gerade mal eine Generation her, dass statt Google und Wikipedia noch Bücher durchforstet werden mussten, multimediale Unterhaltung fest in der Hand der TV-Programmgestalter war und Käufer wie Verkäufer beweglicher und unbeweglicher Gegenstände über Telefon und Print kommunizierten. Gute, alte Bazar-Zeit.
<b>Parallelwelten.</b> Kein anderes Medium hat die Welt so schnell und nachhaltig verändert wie das Internet, auch wenn die Übergänge in manchen Branchen noch im Fließen begriffen sind. Zum Beispiel im Bereich der Kleinanzeigen, vor wenigen Jahrzehnten noch exklusive Domäne der Zeitungen und Magazine. Gräbt das Internet dem Klein- und Wortanzeigenmarkt das Wasser ab? Richard Kaufmann, Anzeigenleiter beim Mediaprint-Titel Kurier, sieht heute lediglich zwei Parallelwelten<br />mit nur minimalen Verschiebungen Richtung Online: „Es kommt darauf an, von welchem Bereich wir hier reden. Die privaten Kleinanzeigen, die klassische ‚Waschmaschine, um 100 Euro zu vergeben; Selbstabholung!‘, gibt es in dieser Form nicht mehr in Print. Wir haben das auf ein Gratis-Online-Portal ausgelagert.“ Ausgelagert hat auch die Kurier-Schwester Kronen Zeitung: „Unser Online-Marktplatz Krone.at avancierte zu einem der beliebtesten Portale für Kleinanzeigen aus den Bereichen Jobs, Immobilien, Auto &amp; Motorsowie Marktplatz“, freuen sich Sa bine Harnach, Bereichsleiterin Vermarktung<br />Kronen Zeitung und Krone-Multimedia-Geschäftsführer Peter Rathmayr. Ebenfalls zwei Parallelwelten, aber mit ganz unterschiedlichen Umgebungsvariablen, definiert Reinhard Franz, Leiter Rubrikenmarketing/Verkaufsförderung bei der Kleinen Zeitung, dies- und jenseits des Bildschirms. „Die Kleinanzeige in der Tageszeitung funktioniert weiterhin – erfüllt allerdings eine andere Aufgabe. Online wird der Suchende, der weiß, was er will, perfekt bedient. In Print hingegen sollen jene Personen angesprochen werden, die bereits einen Veränderungswunsch haben, ohne genau zu wissen, was sie wollen. Print zielt also auf die Interessierten – und dementsprechend muss sich das Design der Kleinanzeigenmärkte anpassen.“ 
Kleinanzeigen in der Kleinen Zeitung sind für Franz jedenfalls auf alle Fälle relevant. Sie sind wichtiger Lesestoff, Umsatzbringer und bilden das Umfeld für klassische Werbung. „Wir haben im März des Vorjahres unsere Kleinanzeigenmärkte in Print einem kompletten Relaunch unterzogen“, erzählt Franz. 
<b>Cashcows.</b> Unsere seit Möärz 2012 neu gestalteten Märkte ‚Mein Auto‘, ‚Mein Zuhause‘ und ‚Meine Karriere‘ sprechen durch eine starke Vernetzung von redaktionellen Inhalten und Kleinanzeigen gezielt Interessierte an.“ Die Kleinanzeigen wurden vom Design her aufgewertet: größere Schrift, Farbleitsystem, mehr Bilder sowie die Möglichkeit, Icons und Online-<br />Codes in Anzeigen zu integrieren. Franz weiter: „So ist es uns gelungen, den Rückzug der Kleinanzeigen aus der Zeitung zu stoppen bzw. zu bremsen, neue Kunden zu gewinnen und auch noch mehr Leser in unsere Märkte zu führen.“<br />
<b>Durchaus umsatzrelevant.</b> Der kommerziell relevante Bereich, der Rubrikenmarkt mit seinen oft großformatigen Stellenangeboten, und die Immobilienanzeigen haben – inklusive eigens gewidmeter Seiten – ihren Fixplatz in der Papierwelt und in der Buchhaltung. „Ich kenne die aktuellen Zahlen nicht genau, aber wenn ich grob schätze, machen die Kleinanzeigen gute zehn bis 15 Prozent des Gesamtumsatzes aus“, zeigt sich Kaufmann zufrieden. „Und die Abwanderung Richtung Online ist minimal.“ Das nimmt nicht wunder, ist es doch Usus, die Print-Anzeigen bei Erscheinen eins zu eins im Internet zu spiegeln. „Eigentlich crossmedial im wahrsten Sinne des Wortes“, schmunzelt der Kurier-Anzeigenchef. Franz setzt nach: „In der Kleinen Zeitung erscheinen pro Jahr mehr als 100.000 Kleinanzeigen, der Großteil in den Bereich Job, Autos und Immobilien.“ Den genauen Umsatzanteil der Kleinanzeigen will auch Franz nicht nennen, aber „aus den Rubrikenmärkten, Branchenjobs, Autos und Immobilien, Raum- und Kleinanzeigen, erwirtschaftet die Kleine Zeitung rund 30 Prozent des Anzeigenerlöses.“
<br />Am meisten Umsatz bringen, so die einhellige Meinung, Anzeigen zu unverrückbaren Werten. Laut dem Leiter Rubrikenmärkte beim Standard, Markus Inzinger, „setzt die Standard-Medienwelt seit Jahren auf eine starke eigene Vermarktung der Immobilienanzeigen auf derstandard.at/immobilien“. Das Portal, so Inzinger, habe sich zu einem der relevanten Player entwickelt. „Für diese Entwicklung war und ist aber auch die starke Marke Der Standard als Printmedium sehr wichtig. Die Wortanzeigen in der Samstagsausgabe sehen wir in erster Linie als Lesernutzen. Durch attraktive<br />Paketlösungen für unsere Immobilienkunden gelingt es uns, das Volumen konstant zu halten, denn die Printanzeige birgt hohen Imagegewinn für Immo-Kunden.“ Somit werden nicht nur Objekte verkauft, durch die Samstags-Präsenz wird auch die Akquise für Makler vereinfacht. <br />]]></content:encoded>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 11:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sky : DFL-Rechte werden nicht verkauft</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/sky-dfl-rechte-werden-nicht-verkauft/</link>
			<description>Der Bezahlfernsehsender Sky will seine Übertragungsrechte an der deutschen Fußball-Bundesliga (DFL)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bezahlfernsehsender Sky will seine Übertragungsrechte an der deutschen Fußball-Bundesliga (DFL) nicht weiterverkaufen. "Wir sind kein Rechtehändler", sagte Sky-Deutschland-Vorstandschef Brian Sullivan der Zeitung "Die Welt". Sky brauche aber einen Partner, um die neuen Mobil- und Internetprogramme vertreiben zu können. </p>
<p>Darüber wolle er in den kommenden Monaten mit verschiedenen Anbietern sprechen. In diese Gespräche gehe Sky ohne Vorbedingungen. Die Inhalte sollten aber künftig möglichst unter eigener Marke vertrieben werden. Das von Medienzar Rupert Murdoch kontrollierte Unternehmen hatte jüngst den Zuschlag für die Übertragung der deutschen Fußball-Bundesliga bekommen. Dabei geht es auch um die Übertragung im Internet (Web-TV), im internetgestützten Fernsehen (IP-TV) und auf Handys.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zeitungen sind zur Zusammenarbeit verdammt</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/zeitungen-sind-zur-zusammenarbeit-verdammt/</link>
			<description>Die Printbranche will im Vertrieb Kooperationen eingehen und damit Kosten sparen</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die heimischen Zeitungsverlage sehen ihre Gestaltungsmöglichkeiten „nach oben offen“. WirtschaftsBlatt-Boss Hans Gasser: „Transport, Logistik, Hauszustellung, Kundenservice-Center, ITSysteme sind bereits Kooperationen der ersten Generation. Die Presse und das WirtschaftsBlatt haben seit 2008 in ihrem gemeinsamen Service-Unternehmen „Medien Service Center Wien GmbH“ (MSC) alle vertrieblichen Aktivitäten – außer dem Vertriebsmarketing – gebündelt und wir fahren aus Kosten- und Qualitätssicht sehr gut damit.“ Hauszustellung ist überhaupt ein heißes Thema für (Tages-)<br />Zeitungen. Standard-Geschäftsführer Wolfgang Bergmann sieht alle Berührungsängste in Sachen Hauszustellung, wie sie noch vor gut 20 Jahren herrschten, schwinden: „Im Gebiet W/NÖ/Burgenland Nord sind wir gemeinsam mit redmail am Logistikunternehmen Print Express beteiligt, die Hauszustellung schaffen wir damit gut.“ Denn die Post hatte bei der „Lieferung an den Frühstückstisch“ so ihre Nachteile, weiß Bergmann über die zeitige Erreichbarkeit der Leser Bescheid. In den anderen Bundesländern sei der Standard „Kunde der Zeitungen“, die die Mit-Zustellung des rosa Blattes übernehmen. Hier sei man mit der Abwicklung zufrieden, so Bergmann, es gebe keinen Reorganisationsbedarf.
<b>Wichtiger Vertrieb in den Bundesländern.</b> Die Mediaprint weiß ein gutes Vertriebsnetz vor allem in den Bundesländern<br />zu schätzen. Geschäftsführer Thomas Kralinger: „In Salzburg betreiben wir eine gemeinsame Zustellgesellschaft mit den Salzburger Nachrichten, in Tirol mit der Moser Holding. Kooperationen im Bereich der Hauszustellung sind allerdings überaus komplex und lassen sich nicht auf beliebig viele Titel erweitern.“ Ziel von Vertriebskooperationen sei jedoch immer, Synergien im Logistikbereich zu nützen. Ein jahrelanger Wunsch von Moser-Holding- Chef Hermann Petz ist mit dem Joint Venture mit der Mediaprint in Erfüllung gegangen: „Es wird zunehmend wichtiger, im Bereich Druck und<br />Logistik zusammenzuarbeiten. Eine zuverlässige Morgenzustellung ist eines der wesentlichen Assets einer regionalen<br />Kauftageszeitung.“ Freilich sind die Investitionen beim Aufbau eines eigenen Zustellsystems nicht zu unterschätzen, ist Petz von der Joint-Venture-Lösung bei gemeinsamen Zustellmodellen – wie eben bei Tirol Logistik geschehen – überzeugt.<br />
<b>Was ist noch denkbar im Vertrieb?</b> Neben einzelnen Bundesländer-Zustellorganisationen gibt es drei große nationale Tageszeitungs-Hauszustellungs-Organisationen in Österreich: redmail, Mediaprint/Morawa und Österreich. Hier gibt es für WirtschaftsBlatt-Boss Hans Gasser – ohne ins Detail gehen zu wollen – „sicher noch Restrukturierungspotenzial.&quot;Eine Hürde sieht der Zeitungsmanager dabei in der notwendigen Wettbewerbsneutralität und Ertragsteilung im regionalen und nationalen Markt.<br />
Für Morawa-Geschäftsführer Emmerich Selch ist das Thema Vertriebskooperationen im Bereich des Pressevertriebs „derzeit hochaktuell“. Angesichts rückläufiger Auflagenzahlen sind alle im Vertrieb engagierten Parteien geradezu existenziell daran interessiert, durch Zusammenlegung von Aktivitäten eine größere Effizienz zu erzielen: „Verlage tun das im Bereich des Abonnementvertriebs ebenso wie die Grossisten im Bereich des Einzelhandelsvertriebs.“ Was bringen Kooperationen konkret? Selch: „Sie bringen vor allem im Bereich der Logistik Kosteneinsparungen. Allein um alle 10.000 Einzelhändler Österreichs mit Zeitungen und Zeitschriften täglich zu beliefern, müssen Grossisten täglich mittels Frächter über 50.000 km fahren, um alle Händler zu bedienen. Die dadurch verursachten Kosten sind enorm, weshalb es keinen<br />Sinn macht, solche Leistungen parallel nebenher zu machen.“ Deshalb kooperieren z. B. die beiden Grossisten Morawa Pressevertrieb und Valora durch gegenseitige Beauftragung mit Zustellleistungen. Eine weitere Kooperationsvariante bietet sich für Selch im Bereich der Remissionsverarbeitung an: „Bekanntlich werden alle Remissionen von den Einzelhändlern nach Verkaufsende zurückgeholt und auf Vollständigkeit überprüft. Auch diese Tätigkeit kann gemeinsam kostengünstiger erledigt werden.“ Möglichkeiten der Kooperation gibt es auch bei der Kommissionierung. Dies geschieht derzeit zwar noch nicht, sollte aber jedenfalls in Zukunft auch angedacht werden, ist der Morawa- Geschäftsführer überzeugt. ]]></content:encoded>
			<category>Tageszeitungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 16:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Freie Universität ohne Studiengebühren&quot;</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/freie-universitaet-ohne-studiengebuehren/</link>
			<description>Die &quot;Wiener Vorlesungen&quot; werden ein Vierteljahrhundert alt - 25 Jahre Diskurs an der Schnittstelle...</description>
			<content:encoded><![CDATA[1.200 Vorlesungen, neun Buchreihen mit insgesamt mehr als 200 Bänden, über 3.000 Vortragende: Keine Frage, die „Wiener Vorlesungen“ zahlen ordentlich in den nationalen und weltweiten Wissenspool ein. Ob Rudolf Kirchschläger, erster Vortragender am 6. Mai 1987, schon eine Vorstellung davon hatte, wie sich diese Wiener Institution noch entwickeln würde?
Wissens-Jubiläum. Andreas Mailath-Pokorny, Wiener Stadtrat für Kultur und Wissenschaft, freut sich jedenfalls: „Die Wiener Vorlesungen feiern dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen und sind der beste Beweis dafür, dass Wissenschaft alles<br />andere als langweilig ist!“<br />
Seit dem 2. April 1987 sind die vom heute legendären Bürgermeister Helmut Zilk ins Leben gerufenen „Wiener Vorlesungen – das Dialogforum der Stadt Wien“ jedenfalls eine fixe Institution im Kulturangebot der österreichischen Hauptstadt. Diese Veranstaltungsreihe, die seit jeher im Wiener Rathaus abgehalten wird, ist öffentlich frei zugänglich und bietet kritischen Zeitgeist-Diskurs im akademischen Sinne, nur eben ohne Standesdünkel und Studiengebühren.<br />
Vom 2. bis 4. Mai 2012 wird das Vierteljahrhundert-Jubiläum mit einer ganz speziellen Vortrags serie zelebriert. Das Motto der Reihe, „Wozu Wissenschaft? Fragen, Erkenntnisse, Herausforderungen“, war eigentlich immer schon Grundgedanke<br />der Wiener Vorlesungen, nämlich, „wissenschaftliche Erkenntnisse einer lebendigen, demokratischen Öffentlichkeit“ anschaulich zu vermitteln.
Brandaktuelle Denkzettel. Der thematische Bogen der 25-Jahre-Vortragsreihe spannt sich vom Mikro- bis zum Makrokosmos, von Kultur bis Kommerz. Dieses Spannungsfeld zwischen Geisteswissenschaften und der Welt als marktwirtschaftlichem Unternehmen dient den Wiener Vorlesungen seit zweieinhalb Jahrzehnten als Spielwiese und Arena, in der mit teilweise schillernden Vortragenden Aufklärung und aktives Mitdenken gefordert werden. „Umwelt – Ökologie – Systeme: Funktionieren und Crash“ heißt beispielsweise die Vorlesung am 4. Mai, die die Dozentinnen Helga Kromp-Kolb (BOKU), Sabine Ladstätter (Österreichisches Archäologisches Institut) und Verena Winiwarter (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) unter Moderation des „Wiener Vorlesungen“-Masterminds Hubert Christian Ehalt auf die Bühne des<br />Rathaus-Festsaals bittet. Ein thematisches Seziermesser, mit dem die für das 20. und 21. Jahrhundert typische Maßlosigkeit und daraus folgende Krankheitssymptome wie Energie- und Rohstoffverknappung unter die Lupe genommen werden.<br />
Begehrt, aber verfügbar. Die Themen treffen den herrschenden Zeitgeist mitten ins Herz. Das bringt zwangsläufig beachtliche Besucherzahlen mit sich. Wer keinen der begehrten Plätze ergattern kann, muss sich aber keine Sorgen machen. Seit einem halben Jahr werden die Vortrags-Perlen, zwölf Stück pro Jahr, im Kultursender ORF III übertragen. In On- und Offline-Bibliotheken und -Medien und im Radio sind sie schon längst an ihrem angestammten Platz, Internet Live-Streams auf www.wienervorlesungen.at folgen, so ergab eine Anfrage, in Kürze.<br />
Die Umkehr, zu der viele Veranstaltungen der Wiener Vorlesungen mahnen, muss aber zuerst in den Köpfen der Besucher stattfinden – Koordinator Ehalt hat zu diesem Zweck den Veranstaltungsort schlicht in „Rat-Haus“ umgetauft. ]]></content:encoded>
			<category>Medienszene Wien</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 16:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wirtschaft kracht, Luxus-Branche lacht - und wird abgedruckt</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/wirtschaft-kracht-luxus-branche-lacht-und-wird-abgedruckt/</link>
			<description>Mit Champagner, Austern und hochkarätigen Festgästen am 12. April stilgerecht begrüßt, ist Luxury...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit Champagner, Austern und hochkarätigen Festgästen am 12. April stilgerecht begrüßt, ist Luxury Estate, das Luxus-Immobilien-Magazin der Presse, mitten in einem (nicht mehr ganz so) neuen Print-Trend angekommen. „162 Seiten Luxusimmobilien – von der noblen Villa, dem Chalet über die Luxuswohnung bis hin zum Penthouse. Am Wasser, am Waldesrand, in der Stadt oder über den Dächern. Ein Streifzug durch die schönsten Immobilien, die das Land zu bieten hat“, verspricht Die Presse dem andächtig Lesenden.
<b>Luxus-Menagerie.</b> Kurz zuvor launchte das Styria-Flaggschiff noch immobilien.diepresse.com, eine Art Online-Pendant zum Immo-Perlen-Magazin. Der Grundtenor der neuen Subdomain: Luxus-Objekte. Egal ob exklusive See-Liegenschaft,<br />Architekten-Penthouse oder Office-Tower-Highlights, das Portal „fokussiert auf Top-Objekte aus dem Luxus-, Gewerbe- und Anlagesegment – nur die besten Objekte werden online präsentiert“, wie es in der Presseaussendung heißt.<br />
Auch der Kurier aus dem Hause Mediaprint wird im Herbst ein bis zwei Ausgaben eines Luxus-Magazins herausbringen – wobei „Luxus“, so Kurier-Anzeigenleiter Richard Kaufmann, im Moment eher negativ belegt sei: „Wir bevorzugen den Begriff ‚Highclass‘.“<br />
Trend-Segment. Die Stimmung in den Redaktionen und Anzeigenbüros der Luxus-Immo-Magazine, -Beilagen und -Portalemacher scheint fröhlich bis ausgelassen. Eh klar, die Zielgruppe dieser Produkte ist die begehrteste, ihr exklusive<br />Werbung vor das lesende Auge zu platzieren umsatzsicher. Upperclass-Leben und -Wohnen in New York, Sidney oder Moskau – hach, wie schön muss es sein, wenn Geld keine Rolle spielt.<br />
deluxe, das Luxus-Magazin aus dem WirtschaftsBlatt-Verlag, ist auch so eine Sache. „Was hat ein Hochglanz-Produkt in der nüchternen Börsenkurswelt verloren?“, fragte sich die Printbranche beim Launch perplex. Das Konzept aber ging auf – der Anzeigenverkauf läuft dem Vernehmen nach auch heute noch ausgezeichnet.<br />
Wider die Krise. Die globale und nationale Wirtschaft indes schlittert von einer Krise in die nächste. „Wir befinden uns in einer labilen Konjunkturverfassung. 2012 wird ein schwieriges Jahr, die Bankenund Finanzbranche ist verhalten, und ob der Handel auch heuer stark wirbt, wird man erst sehen“, erklärte VÖZ-Präsident und WirtschaftsBlatt-CEO Hans Gasser<br />im Interview. Dennoch: „Es gibt Märkte, die sich erfreulich entwickeln, z. B. Luxusgüter, da sind wir Profiteure mit unserem deluxe-Magazin.“ Das WirtschaftsBlatt bewegesich hier zwar „auf dünnem Eis, aber im internationalen Vergleich schauen wir noch relativ gut aus“.<br />
Traumwelten. Warum boomen also ausgerechnet Zeitschriften, die Krisenopfern vor Augen führen, was für sie unerreicht bleiben wird? „In Krisenzeiten neigen Menschen dazu, sich zu Hause einzuigeln und ihr Geld vermehrt für die und in den eigenen vier Wänden auszugeben. Typisch Cocooning eben“, erklärt Yasmin El Mohandes, Chefredakteurin diva Wohnen, stellvertretende Chefredakteurin diva und Ressortleiterin WirtschaftsBlatt deluxe. Dabei werde auch vermehrt Wert darauf gelegt, persönlichen Wohlstand eher im Geheimen zu zelebrieren. „Aber zu lesen, wie die Reichsten der Reichen wohnen,<br />ist – zumindest für mich persönlich – ein wunderschöne ‚Reise im Kopf‘“, so El Mohandes und fügt hinzu: „Und aus einer Promi- oder Celebrity-Homestory lässt sich immer auch die eine oder andere gute Wohnidee für das eigene Heim herausholen.“<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 15:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Mein Herz hängt am Lokalen&quot;</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/mein-herz-haengt-am-lokalen/</link>
			<description>Eine Oberösterreicherin schreibt bei der BZ Wiener Grätzelgeschichten</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn Sie im 15., 16. oder 17. Wiener Gemeindebezirk zu Hause sind und eines von über 625.000 Exemplaren der Bezirkszeitung (BZ) in die Hände bekommen, kennen Sie Andrea Hörtenhuber bereits. Die 26-jährige Redakteurin schreibt Woche um Woche, was in den drei Bezirken los ist, was Anrainer freut oder ihnen auch sauer aufstößt. „Für mich ist das Schönste an meinem Job, dass man bis zu einem gewissen Grad mitgestalten kann“, erzählt die gebürtige Oberösterreicherin, die sich nach zehn Jahren in der Hauptstadt inzwischen „als Wienerin“ fühlt. Zwar sei es anfangs nicht ganz einfach gewesen, sich zurechtzufinden, „aber das lernt man schnell“. Mit dem lokalen Bereich hatte Hörtenhuber nie ein Problem, im Gegenteil: &quot;Das habe ich schon früher bei der Oberösterreichischen Rundschau gemacht<br />und später beim Bezirksjournal. Mein Herz hängt ganz einfach daran.&quot;
<b>Berichten statt verkaufen.</b> Nach dem Bezirksjournal-Aus musste sich die Absolventin eines Studiums der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften nach einer neuen Stelle umsehen - wurde im Sommer prompt von der Bezirkszeitung <br />angeheuert. Ein Traumjob? &quot;Für mich ist klar, dass ich journalistisch arbeiten möchte, nachdem ich den Plan mit der Buchautorin und Radiomoderatorin ad acta gelegt habe&quot;, lacht Hörtenhuber. „Meine Oma wollte mich zwar immer im Fernsehen sehen, aber das wäre nicht meins, genauso wenig wie PR oder Marketing, dafür fehlt mir wohl das Verkaufsgen.“<br />
Bei der Wiener Bezirkszeitung fühle sie sich bestens aufgehoben: „Wir sind ein recht junges Team und bringen entsprechend auch junge Themen in die Zeitung. Außerdem ist es spannend, für vieles alleine zuständig zu sein, auch wenn ich am Fotografieren noch arbeiten muss.“ Darüber hinaus arbeite sie am liebsten unabhängig („Versuche politischer<br />Einflussnahme werden im Keim erstickt.“) und hänge Geschichten an den Menschen auf, nicht an Politikern, denn „wir sind ja eine Zeitung für die Bürger.“<br />
<b>Woche für Woche. </b>Für ihre Arbeit legt die 26-Jährige jede Woche viele Kilometer zurück: „Meistens bin ich am Vormittag bei Terminen in den Bezirken, ab Mittag wird dann in der Redaktion fleißig telefoniert und getippt. Aber eigentlich ist kein Tag wie der andere; fix ist nur, dass jeden Montag Themen und Aufhänger besprochen werden und jeden Freitag alle Seiten fertig sein müssen.“<br />
Gut, dass da noch Zeit für außergewöhnliche Recherchen bleibt: zum Beispiel über Straßenprostitution gemeinsam mit einem Kollegen: „Wir haben damals mit dem Besitzer eines Nachtlokals gesprochen und ein anderes Mal hatte ich ein Interview mit einer ‚Puffmutter‘.“ Eine neue Welt für die junge Redakteurin, aber spannend: „Für mich macht das den Beruf auch aus, dass man Orte kennenlernt, an die man normalerweise nicht kommen würde.“ Und dass man Feedback bekommt, weiß die Redakteurin: „Anrufe sind meistens negativ, aber gerade in letzter Zeit kommen vor allem positive Leserbriefe, zum Beispiel zu meinen Storys rund um die Steinhofgründe – das pusht schon enorm!“ <br />]]></content:encoded>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 15:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Daten-Lawinenberichte</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/daten-lawinenberichte/</link>
			<description>Wie Zahlenkolonnen zu Informationen auf einen Blick werden</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gewaltige Datenmengen passieren täglich den öffentlichen Raum: Kriminal- und Verkehrsstatistiken, Wirtschaftsdaten,<br />Bildungsausgaben, Wahlergebnisse. Sie zu recherchieren, zu analysieren und zu publizieren gehört schon lange zu den journalistischen Routineaufgaben. Sie in ihrer Komplexität visuell aufzubereiten ist die Disziplin von „Data Driven Journalism“.Ob Wettervorhersagen, Finanz- und Aktienmärkte, Sportergebnisse oder Verkehrsfunk – präsentiert werden keine abstrakten Zahlenwüsten mehr, sondern übersichtliche Charts und Diagramme.
<b>Hurrikan stößt vor.</b> Die New York Times (NYT) und der britische Guardian zählen zu den Pionier-Medien, die großflächig neue Datenseiten aufschlagen. Anlässlich der Bedrohung durch Hurrikan Irene im Jahre 2011 informierte die NYT die besorgte Bevölkerung mit umfangreichem Grafikmaterial zum berechneten Verlauf oder den Evakuierungszonen (http://tinyurl.com/nyt-region). Diesem Beispiel folgten nach und nach weitere Medien, unter anderem auch die APA – Austria Presse Agentur. Mit der APA-VisuaLine werden nationale und internationale Großthemen wie 9/11, der Opernball, US-Wahlender Skiweltcup oder Fußball-Europameisterschaften visuell aufbereitet und Medien oder Unternehmen zur<br />Verfügung gestellt.<br />
<b>Handarbeit.</b> Es gilt, traditionelle Texte oder Landkarten durch Kreis und Diagramm zum Leben zu erwecken. Was einfach klingt, verlangt jedoch nach Spezialisierungen in redaktioneller, technischer und grafischer Richtung. Eine weitere Schwierigkeit umkreist die Verfügbarkeit der Daten: Veritable, geprüfte Zahlen sind zwar über zahlreiche Quellen nicht allzu schwer zu erhalten, deren Form allerdings ist selten auf Kompatibilität und systematische Verwendbarkeit ausgerichtet. Oft müssen die Datensätze manuell in Tabellen übernommen werden. Nicht in allen Fällen ist der Zugang zu den Daten frei und die Rechtslage eindeutig. Für die Prüfung der Verwendbarkeit muss bis Redaktionsschluss ein entsprechendes Zeitfenster eingeplant werden.<br />
Laut APA-Produktmanager Robert Varga sollten sich Verlage von den Mühen aber nicht abschrecken lassen: „Es geht um Aufdecken, und esgeht um Sichtbarmachen – und damit um Grundaufgaben des Journalismus. Schon deshalb sei es Verlagen angeraten, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.“ 
<b>Wie im Bilderbuch. </b>Spezielles Datenjournalismus- Engagement legt die Nachrichtenagentur derzeit in das Projekt „VisualData“, eine interaktive Österreichkarte, die möglichst viele verfügbare regionenbezogene Daten in sich vereinen soll. Je nach Infobedarf wird die Map z. B. Wahlergebnisse, Verkehrsstatistiken oder Unfallzahlen bis auf Gemeindeebene und noch tiefer liefern können. Wie viele Liftfahrten in einer Saison die Region X im Vergleich zu Y verzeichnet hat, wie hoch das durchschnittliche Einkommen im Bezirk ist, die regionalen News der letzten Stunden oder die Beliebtheit von steirischem Kürbiskernöl in den pannonischen Tiefebenen … alles Daten, die hier durch Relativierung und Verknüpfung<br />zusätzlichen Ausdruck finden können. APA Robert Varga, Leiter Produktmanagement, APA-Redaktionen<br />Tel.: 01/360 60-5830, E-Mail: <link multimedia@apa.at>multimedia@apa.at</link> ,Web: multimedia.apa.a]]></content:encoded>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 15:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Stiere braucht die Stadt</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/neue-stiere-braucht-die-stadt/</link>
			<description>Medienkonzerne wie Echo und SevenOne ziehen nach St. Marx, der ORF zögert</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Stadt Wien hat als Weltkulturerbe eine Vielzahl von geschichtsträchtigen Plätzen und Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zu den Gegenden, in die es durchschnittliche Innenstadttouristen wahrscheinlich eher selten verschlägt, zählt mit ziemlicher Sicherheit der Stadtteil Sankt Marx im 3. Wiener Gemeindebezirk.
<b>Vergangenheit ruht.</b> Von seinem wenig ruhmreichen Dasein als Standort für Seuchenhäuser, Verteidigungslinie gegen Plünderer und zentraler Schlachthof wissen wohl nur wenige Travelguides zu berichten. Nach der Besetzung des Areals durch die Spätblüten der 68er-Generation 1976 wurde es zunehmend stiller um den Schlachthof, und das fast ein Vierteljahrhundert lang.<br />
Was danach im Jahre 2003 mit einer Zusammenarbeit zwischen der ZIT (Zentrum für Innovation und Technologie GmbH) und der Marx Media mit dem Kauf eines Gebäudes auf dem Gelände begann, ist zwischenzeitlich zu einem der größten und visionärsten Projekte in Sachen Umstrukturierung geworden, das die Stadt an der schönen blauen Donau je gesehen hat.<br />
<b>Vorzeigeprojekt.</b> Und das Projekt schickt sich mittlerweile an, einem ganzen Stadtteil ein neues Gesicht und einen neuen Namen zu geben – unter anderem mit kräftiger Unterstützung seitens der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft. Willkommen in Neu Marx! Hier treffen Forschungszentren für Biotechnologie und Telekommunikationsriesen auf kreative Köpfe aus TV, Print und Web. Eine zentrale Rolle spielt hierbei das Media Quarter Marx, das mit mittlerweile 40.000 m² zum größten Medienzentrum des Landes geworden ist. Großzügig ausgelegte Studios, flexible Raumaufteilung, eine nahezu reibungslose Infrastruktur sowie eine beachtliche Diversität an kreativen Firmen aus allen Sparten laden dazu ein, auf einer neuen Ebene zu „networken“, Synergien zu bilden und im Kollektiv zu arbeiten.<br />
<b>Starker Zuzug. </b>So wundert es auch nicht, dass sich mittlerweile Kunden wie das echo medienhaus, die Fachhochschule des bfi oder das Wiener Bezirksblatt mit vielen anderen Unternehmen hier eingefunden haben oder zumindest einen<br />Zuzug überlegen. Als aktuellsten und größten Neuzugang darf man an dieser Stelle den Privatsender Puls 4 mitsamt der restlichen vier österreichischen Standorte der ProSiebenSat.1-Gruppe nennen, was auch für Puls-4-Geschäftsführer<br />Markus Breitenecker einen „neuen und erfreulichen Entwicklungsschritt“ für den mittlerweile größten österreichischen Privaten darstellt.<br />
Im alten Schlachthof pulsiert es also wieder, stetiger, lauter und positiver als je zuvor. Ob man Sankt Marx nun als kreativen Theme Park, stadtplanerisches Kunststück mit internationaler Vorbildwirkung oder visionäres Konzept in Sachen Collaborative Workspace betrachtet, bleibt jedem selbst überlassen. Man darf jedoch darauf gespannt sein, ob sich Aristoteles’ Sinnspruch „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ auch auf Sankt Marx übertragen lässt. <br />]]></content:encoded>
			<category>Medienszene Wien</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 12:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Innovative Medien-Wiener</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/innovative-medien-wiener/</link>
			<description>Medien sind ein Querschnittsbereich: Rundfunk, Filmwirtschaft, Print- und Online-Medien sind in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Medien sind ein Querschnittsbereich: Rundfunk, Filmwirtschaft, Print- und Online-Medien sind in Wien in über 2.000 Unternehmen mit über 50.000 Beschäftigten zusammengefasst. Dabei handelt es sich bei Medien-Unternehmen meist um kleine und kleinste, oftmals auch sehr junge Unternehmen. Das Innovationspotenzial dieser jungen Unternehmen ist<br />besonders hoch, öffentliche Förderungen oft unumgänglich.
<b>Wissenschaft be-greifen – ZOOM Kindermuseum. </b>Mit ihrer Zielgruppe hat sich Elisabeth Menasse-Wiesbauer, Direktorin des Kindermuseums ZOOM, lang auseinandergesetzt: „Kinder sind sehr kritisch. Wenn etwas fad ist, sind sie weg. Gerade Wissenschaft wirkt oft sehr spröde, da müssen wir mit ganz anderen Methoden arbeiten als bei Erwachsenen.“ Ziel des ZOOM ist es, Inhalte lustvoll und spielerisch aufzubereiten. Harte Fakten sind weniger wichtig als das Lernen mit allen Sinnen. Die Abzweigung „ZOOM Science“ führt zu einer interaktiven, digitalen Bibliothek, die laufend erweitert werden soll. Jeder Band umfasst Quiz, Spiele, Leseecke und Spezialtipps zu den Themen der bisherigen Ausstellungen und Kindervorlesungen.<br />
<b>Spieltrieb fördert Faktenwissen – NOUS Wissensmanagement GmbH.</b> Trockene Fakten bleiben weniger gut im Gedächtnis hängen als spielerisch aufbereitete. „Edutainment“ entwickelt sich langsam zum Standard ansprechender<br />Wissensvermittlung. Die Firma NOUS hat einen einfachen Spielegenerator entwickelt, mit dem nützliches Wissen für verschiedene Zielgruppen multimedial und spielerisch aufbereitet werden kann. Unter Geschäftsführer Alexander<br />Stickelberger entstanden moderne Multimedia-Guides – die NOUSGuides – mit ihrem dazugehörigen Redaktionssystem. Diese sind heute im MUMOK ebenso zu finden wie im Belvedere, Wien Museum oder in vielen internationalen Museen,<br />Besucherzentren und Ausstellungen. Seit 2007 entwickelt NOUS Applikationen für alle gängigen Plattformen. 2009 erweiterte das Team sein Portfolio um einen vielfältig einsetzbaren Spielegenerator. Gedacht ist das neue Programm für Organisationen und Unternehmen, die Fachwissen massenwirksam aufbereiten wollen. Einmal in ein Redaktionssystem eingegeben, verknüpft die Software Inhalte mit spielerischen Elementen wie etwa einem Quiz. Abrufbar sind diese dann auf mobilen Endgeräten.<br />
<b>Zugang zu Kulturschätzen – equalizent GmbH.</b> Gehörlose und Schwerhörige müssen bei einem Museumsbesuch Barrieren überwinden, obwohl das visuelle Angebot an sich attraktiv wäre. Ein Katalog, Audioguides oder Führungen in<br />Lautsprache gehen an ihren Bedürfnissen vorbei. „Kultur und Kunst prägen den Menschen und schaffen Emotionen. Es gibt aber kaum gebärdensprachliche Lehrmaterialien, weshalb wir eine Brücke in die Museen schlagen wollen“, beschreibt<br />Monika Haider, Geschäftsführerin von equalizent, das Projektziel. Der Schulungs- und Beratungsanbieter entwickelte gemeinsam mit dem Multimedia-Guide-Hersteller NOUS einen Museumsguide auf Basis herkömmlicher Multimediageräte, der beide Zielgruppen bedient. Mit einer ansteckbaren Induktionsschleife kann herkömmlicher Audiotext vom Guide direkt in ein Hörgerät übertragen werden. Mit Videoführungen in Gebärdensprache haben auch Gehörlose Zugang zum Informations- und Unterhaltungswert von Kulturschätzen. Mehr Infos: www.zit.co.at]]></content:encoded>
			<category>Medienszene Wien</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 12:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Infoplattform als Reichweitenwunder</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/infoplattform-als-reichweitenwunder/</link>
			<description>wien.at, die Stadt-Wien-Website, boomt in den Reichweitenstudien. Der 2010er-Relaunch hat sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wien.gv.at (auch unter www.wien.at erreichbar), die Informationsplattform der Stadt Wien, kann zufrieden sein. Laut der Österreichischen Webanalyse (ÖWA) ist der Jänner 2012 mit 971.933 Unique Clients (UC) der zugriffstärkste Monat für die Stadt-Website seit Beginn der Messungen 2010. Im Vergleich zum Jänner 2011 ist das eine beachtliche Steigerung von fast 70.000 Unique Clients.
<b>Bestens bedient. </b>Natürlich, das ist wenig überraschend, entfallen auf den wien.at-Stadtplan rund 250.000 Unique Clients monatlich – die (seit einigen Jahren wirklich brauchbare, weil runderneuerte) interaktive Landkarte ist somit das meistgenützte Feature. 
Der englischsprachige Webauftritt konnte, verglichen mit dem Jänner des Vorjahres, knapp 9.000 Unique Clients mehr für den heurigen Anfangsmonat verbuchen. Im selben Monat weisen auch die Amtshelferseiten des „Virtuellen Amtes“ (<link http://www.wien.gv.at/amtshelfer)>www.wien.gv.at/amtshelfer</link> )eine Steigerung von 15 Prozent zum vorjährigen Vergleichszeitraum auf.<br />
Auch die Zugriffe auf die Mobilversion der Stadtseiten, m.wien.gv.at, verzeichnen mit 76.824 Unique Clients im Jänner 2012<br />ein waschechtes Rekordhoch. Somit gehen fast acht Prozent der Gesamtzugriffe auf das Konto von m.wien. Im März konnte übrigens eine Steigerung der UC um rund 14 Prozent gemessen werden.<br />
<b>Erfolgreiches Upgrade.</b> wien.at wurde nach 15 Jahren Dauerbetrieb im Mai 2010 von Sternwerk – die Internetagentur neu designt und an die Erfordernisse einer zunehmend weborientierten Besucherwelt angepasst. Das „Virtuelle Amt“, davor zeitweise ein echter Amtsweg, wurde logischer strukturiert, Web 2.0 wurde mit Personalisierungs-Cookies Genüge getan. Neben erwähnten Neuerungen wie Mobilportal und neuem Stadtplan wurde die Infoplattform barrierefrei (die „Wiener Stimme“ liest sehbehinderten Surfern Artikel vor), Videoclips ergänzen das sehr aufgeräumt wirkende visuelle Erlebnis, auch die Suchfunktion wird ihrem Namen nun gerecht.<br />
Dem Relaunch ging der Einstieg in die ÖWA-Messreihe voraus – und das gleich mit einem Knalleffekt. 830.000 Unique Clients im Februar 2010 machen wien.at aus dem Stand zu einem echten Big Player im Online-Reigen.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Medienszene Wien</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 12:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Helden von heute</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/helden-von-heute/</link>
			<description>Sie sind nicht alle jung und verrückt, aber ungemein kreativ und engagiert: Jene Menschen, die Wien...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sie sind nicht alle jung und verrückt, aber ungemein kreativ und engagiert: Jene Menschen, die Wien mit nicht kommerziellen Medien gestalten und am Leben erhalten.
<b>Straßenzeitung.</b> Als der Augustin im Herbst 1995 erstmals erschien, umfasste eine Ausgabe 24 Seiten, unter 10.000 Stück wurden von ein paar Menschen vertrieben. Sozialarbeiter und Journalisten, die den Augustin gegründet hatten, arbeiteten ehrenamtlich. Heute, fast 17 Jahre später, erscheint die „erste österreichische Boulevardzeitung“ zweimal monatlich mit 56 Seiten in einer Auflage von 30.000 bis 45.000 Exemplaren – und ist aus dem Stadtbild längst nicht mehr wegzudenken. Ebenso wenig wie die teils sehr kreativen rund 500 Straßenverkäufer. Von den 14 Mitarbeitern entfallen fünf auf den redaktionellen Bereich. 90 Prozent der Finanzierung finden über die Zeitung statt, zehn Prozent per Inserat und private Spende, Subventionen oder Förderungen gibt es nicht.
<b>Stadtfernsehen.</b> Als nicht kommerzieller TV-Sender verzichtet Okto zur Gänze auf Spotwerbung, erklärt Barbara Hauck, beim Wiener Community-Fernsehen für PR und Marketing zuständig. Leben kann Okto in erster Linie durch eine jährliche<br />Förderung der Stadt Wien, zusätzlich erhält der Sender Geld aus dem „Fonds zur Förderung des nichtkommerziellen<br />Rundfunks“ der RTR. Darüber hinaus gibt es Medienkooperationen, Sponsoringpartnerschaften oder Patronanzen mit<br />ausgewählten Partnern.<br />
Sämtliche Produzenten (Einzelpersonen und Communitys) gestalten ihre Sendungen unentgeltlich, im Gegenzug vermittelt Okto das entsprechende Know-how, stellt Kameras, Schnittplätze, TV-Studio usw. sowie die Programmplätze kostenlos zur Verfügung. „Okto ist Vielfalt!“, sagt Kommunikationswissenschaftler Thomas Bauer, „Okto ist eine gesellschaftliche<br />Notwendigkeit“, meint Musikerin Eva Jantschitsch. Über eine Million Wiener können das Programm im Netz von A1 und UPC empfangen, unter www.okto.tv/oktothek sind derzeit rund 3.000 Sendungen on Demand abrufbar.
<b>Sondersendung.</b> Radio Orange 94.0 versorgt seit 1998 seine Hörer mit „Meinungspluralismus und Neuigkeiten, für die in den Newsformaten der Mainstream-Medien kein Platz ist“. Neben terrestrischer Ausstrahlung ist das Programm auch via<br />Internet weltweit zugänglich. Rund 460 freiwillige Radiomacher bringen ihre Sendungen so on air. Radio Orange wird ebenfalls durch Stadt Wien und RTR gefördert, zusätzlich gibt es Förderer bestimmter Projekte, Kooperationen und private Unterstützer („freier Radio-Beitrag“). ]]></content:encoded>
			<category>Medienszene Wien</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 10:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Besonders (und) günstig</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/besonders-und-guenstig/</link>
			<description>Zu einem erfolgreichen Magazin leistet auch die Druckerei ihren Beitrag</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie in allen Branchen geht es auch im Magazinbereich darum, aufzufallen, interessant und nahe am Kunden zu sein. Viele Überlegungen von Verlegern sind inhaltlicher Natur, aber auch Druckereien leisten hierzu ihren Anteil. So fragt sich nicht nur Johann Peter Jordan, Marketing- und Verkaufsleiter bei NP Druck, berechtigt: „Wie schafft es ein Magazin, auch in einer Welt des Überangebotes erfolgreich zu sein?“
<b>Kostenfaktor Papier.</b> Jordan liefert zugleich die Antwort: „Die Druckerei kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten, indem sie zum Beispiel in der Konzeptionsphase als Ideengeber fungiert. Etwa indem unsere Mitarbeiter Kunden beraten,<br />welches Papier ausgewählt werden sollte, um in der anvisierten Zielgruppe den entsprechenden Eindruck zu erwecken.“<br />
Gleichzeitig kann eine gute Druckerei helfen, Geld zu sparen. Immerhin ist Papier der größte Kostenblock bei den Druckkosten: „Hier kann je nach Auflage von holzfreien Qualitäten über leicht holzhaltige, von MWC (Medium Weight Coated) und LWC (Light Weight Coated) bis hin zu SC (Supercalendered, d. h. ungestrichenes Naturpapier) gewählt werden“, so Jordan. „Der wesentliche Unterschied besteht in der Oberfläche, dem Glanz, der Weiße und der Grammatur.“<br />
Auch beim Format können die Druckprofis optimierend eingreifen. Selbst bei Auflagen von 5.000 Exemplaren wird es manchmal interessant, vom Bogenoffset- in den Rollenoffset-Druck zu wechseln, der bisher nur für Produktionen in hoher Auflage kostenmäßig sinn-voll war. Und wird viel gedruckt, kann ein Spezialformat wie etwa das Eco-Format mit 20 mal 28 Zentimetern zu wesentlichen Einsparungen gegenüber dem klassischen A4-Format führen – vor allem im Porto-Bereich.<br />
<b>Special Effects. </b>Gerade wenn es um Jubiläums- oder Spezialausgaben geht, suchen Verleger häufig nach ausgeprägten Merkmalen, um sich von Mitbewerbern abzuheben. „Hier können wir zum Beispiel am Cover mit Lack, Folien, Prägungen oder Ähnlichem arbeiten“, erklärt Jordan. „So erzeugen wir eine erhöhte Aufmerksamkeit bei den Konsumenten.“ Doch was nützt die beste und schönste Ausgabe, wenn sie mal nicht rechtzeitig beim Leser ankommt? Damit genau das nicht<br />passieren kann, bieten Druckereien wie NP Druck auch im Vertrieb wesentliche Inputs und Leistungen an: von der Adressaufbereitung für den optimalen Versand über die Adressierung bis hin zum Versand durch das Hauspostamt bei<br />der Druckerei. „Damit können wir helfen, wesentliche Zeit- und Kostenfaktoren zu optimieren“, führt Jordan aus. NP Druck,<br />Johann Peter Jordan, Tel.: 02742/802 12 50, E-Mail: <link j.jordan@np-druck.at>j.jordan@np-druck.at</link> ,Web: www.np-druck.at]]></content:encoded>
			<category>Produktion &amp; Vertrieb</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der TV-Supplement-Markt ist nicht zu erschüttern</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/der-tv-supplement-markt-ist-nicht-zu-erschuettern/</link>
			<description>Kronen Zeitung und Kurier aus dem Hause Mediaprint basteln, so munkelt man, an einer gemeinsamen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kronen Zeitung und Kurier aus dem Hause Mediaprint basteln, so munkelt man, an einer gemeinsamen TV-Beilage. Die Krone hatte ja 2009 nach langem Medien-Schweigen die 2007 gegründete Beilage Live vom Gratisblatt Heute übernommen und zu einem waschechten TV-Magazin ummutiert. Das Nachsehen hatte der Kurier, dem dadurch die gemeinsame TV-Woche abhandenkam. 
Live, mittlerweile LiVE getauft, entwickelte sich zusehends zum Star-Magazin. Eine große Bandbreite an Celebrity-Storys, Lifestyle-Artikeln, Reisetipps und Promi-Interviews, dazu noch der herrschende Print-Trend Richtung Frau als Zielgruppe ließen die Gewichtung des Supplements schließlich kippen. LiVE wird zum „Frauenmagazin am Samstag“ gekürt. 
Das bedeutet aber auch, dass des Krone-Lesers TV-Informationsbedarf unerfüllt bleibt. Eine Kooperation der Mediaprint-Zwillinge ist nur noch eine Frage der Zeit. Mit einer dezidierten TV-Beilage entlässt die Mediaprint allerdings einen Jungfisch in einen Teich aus Hechten. Der momentan größte Player darin, tele, macht sich indes keine Sorgen ob des Zuwachses. Hans Metzger, Geschäftsführer, sieht den neuen/alten Mitbewerb auf Anfrage „sehr sportlich und sehr entspannt. Es gab ja bis vor wenigen Jahren auch ein gemeinsames TV-Programm der Mediaprint. Im Werbemarkt hatten<br />wir damals wie heute klar die Nase vorne.“ tele auf diesem spitzen Marktsegment Konkurrenz zu machen ist ohnehin, zumindest im Moment, nur sehr schwer möglich – und Mitspieler müssen auf jeglichen Novitäten-Bonus verzichten. Denn: „Wer die Leser der tele-Gruppe will, muss bei uns schalten. Wer die Krone-Leser will, hat jetzt schon die Krone Bunt. Und&nbsp; wer den Kurier will, hat Kurier Freizeit. Ein wirklich neues Angebot ist also ein gemeinsames TV-Magazin nicht.“ 
Metzger sieht das kommende Mediaprint-TV-Projekt weniger als Mitbewerb, „eher als Marktbegleiter. Es wird aber hoffentlich das Segment der Supplements beleben!“]]></content:encoded>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 09:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>D: Analoges Satellitenfernsehen abgeschaltet</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/d-analoges-satellitenfernsehen-abgeschaltet/</link>
			<description>Das analoge Satellitenfernsehen in Deutschland ist am heutigen Montag abgeschaltet worden. Um 03.00...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das analoge Satellitenfernsehen in Deutschland ist am heutigen Montag abgeschaltet worden. Um 03.00 Uhr in der Früh stellten alle deutschen Fernsehsender die analoge Ausstrahlung über Satellit ein. Um das digitale Signal zu empfangen, wird ein entsprechender Satellitenreceiver oder ein Fernsehgerät mit integriertem Digital- Sat-Tuner benötigt.</p>
<p>Außerdem muss die Satellitenschüssel über ein digitaltaugliches Empfangsteil, den sogenannten Universal-LNB (Low Noise Block), verfügen. Bei Geräten ab Baujahr 1997 ist dies in der Regel der Fall. Zahlreiche Fernsehzuschauer könnten ab Montag jedoch in die Röhre schauen: Nach Einschätzung von Klardigital, einer Initiative der Landesmedienanstalten und Sender, hatten bis zum Freitag eine halbe Million Haushalte noch nicht auf das digitale Fernsehzeitalter umgerüstet.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Standfoto einer europäischen Print-Befindlichkeit</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/standfoto-einer-europaeischen-print-befindlichkeit/</link>
			<description>Der European Newspaper Award, 1999 von Norbert Küpper ins Leben gerufen, hat sich zur Aufgabe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der European Newspaper Award, 1999 von Norbert Küpper ins Leben gerufen, hat sich zur Aufgabe gemacht, die europaweit leider verkrustungsgefährdeten Themen Zeitungsdesign und -konzeption einer andauernden kritischen Prüfung und Beurteilung zu unterziehen. Erklärtes Ziel ist, informativen Austausch über Ländergrenzen und Tellerränder hinweg zu fördern.
Im Rahmen des European Newspaper Congress, der seine Pforten vom 6. bis 8. Mai im Congress Center Messe Wien öffnet, werden die Awards und Awards of Excellence des mittlerweile 13. Wettbewerbs übergeben – 226 Zeitungen aus 27 Ländern reichten ein, 133 Zeitungen aus 22 Ländern dürfen einen Preis mit nach Hause in die Redaktion nehmen.<br />
Der Zeitungsmarkt ist naturgemäß stark fragmentiert. Aus diesem Grund werden die Awards in vier Kategorien aufgeteilt: Lokalzeitungen, Regionalzeitungen, überregionale Zeitungen und Wochenzeitungen. Die Hauptpreise („European Newspaper of the Year“) des 13. Wettbewerbs werden im Zuge der Siegerehrung am 7. und 8. Mai an Norwegen (Hordaland), Deutschland (Berliner Morgenpost), Dänemark (Berlinske) und die Schweizer NZZ am Sonntag überrreicht. Österreich ging in der Oberklasse leider leer aus, immerhin konnten österreichische Printprodukte aber insgesamt sieben Awards of Excellence einheimsen.
<br /><b>Nicht für Schönfärber. </b>Eine wichtige Aufgabe des Kongresses ist aber auch eine Bestandsaufnahme herrschender und zukünftiger Trends am Zeitungsmarkt. Hier ortet der Veranstalter eine Hinwendung zum grafischen Element, im Besonderen zum „Visual Storytelling“, einer Kombination aus Text, Bild und Infografik. Zeitungen werden ruhiger und seriöser, farbige<br />Textunterlegungen sind scheinbar wieder passé. Mehr Infos: <link http://www.newspaperaward.org>www.newspaperaward.org</link> ]]></content:encoded>
			<category>Medienszene Wien</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:34:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Gedruckt, geglaubt, gefährdet</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/gedruckt-geglaubt-gefaehrdet/</link>
			<description>Wer beim Leser das Maximum an Vertrauen erreichen will, druckt auf Papier. Das sagt die globale...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wer beim Leser das Maximum an Vertrauen erreichen will, druckt auf Papier. Das sagt die globale Studie „Edelman Trust<br />Barometer 2012“. 32 Prozent der befragten Personen zwischen 25 und 64 Jahren setzen demnach in erster Linie auf traditionelle Medien, 26 Prozent auf Online-Quellen, 14 Prozent auf Social Media. 
<b>2050. </b>Aber wie mit der wertvollen<br />Ressource umgehen? Der Bericht „2050 Roadmap to a low-carbon bio-economy“ wurde im Rahmen der Europäischen<br />Vereinigung der Papierindustrie (CEPI) erarbeitetet und beschäftigt sich nicht nur mit dem EU- und OECD-Ziel, Emissionen<br />bis 2050 um über 80 Prozent zu reduzieren, sondern auch mit der ökonomischen Entwicklung Europas und mit der Frage, wie die Energieversorgung dauerhaft sicherzustellen ist. Wolfgang Pfarl, Präsident der Austropapier, bezeichnet im Magazin der Österreichischen Papierindustrie die Rohstoffversorgung mit Holz und Altpapier als „extrem kritisch in den nächsten zehn bis 20 Jahren“. Fragen seien, wie sich das natürliche Aufkommen von Fasern gleichermaßen für Biomasse<br />und Zellstoffproduktion drastisch erhöhen lasse, wie Anlagen effizienter eingesetzt werden können, welche neuen Produkteigenschaften die Märkte brauchen usw. Fragen, die dauerhaft nicht nur für Papierhersteller interessant sind,<br />sondern auch für Druckprofis wie Franz Danek. Es brauche „den Willen und den Mut zur Veränderung“, so Pfarl. Die Industrie müsse sich „gewissermaßen neu definieren können“. 
<b>Papierfachtagung. </b>Um Herausforderungen der „2050 Roadmap“ wird es auch auf der diesjährigenPapierfachtagung am 23. und 24. Mai in Graz gehen. Am Vormittag des 23. Mai werden Marco Mensink von CEPI, Max Oberhumer von Sappi Austria und Eveline Steinberger-Kern von der Siemens AG diskutieren.&nbsp;Danek Grafik I Repro I Druck I GmbH, Franz Danek, Tel.: 02689/23 06-0, E-Mail: <link office@danek-druck.at>office@danek-druck.at</link>, Web: www.danek-druck.at]]></content:encoded>
			<category>Produktion &amp; Vertrieb</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 12:47:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Austria Kiosk: Rabatt für Abonnenten</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/austria-kiosk-rabatt-fuer-abonnenten-1/</link>
			<description>Ein halbes Jahr nach dem Launch des Austria-Kiosk Anfang November zieht APA-Geschäftsführer Peter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein halbes Jahr nach dem Launch des Austria-Kiosk Anfang November zieht APA-Geschäftsführer Peter Kropsch eine bescheidene Bilanz. Im Kiosk unterwegs seien vor allem Early Adopters, 2.000 registrierte User zähle man und „ein Mehrfaches“ an Downloadzahlen. Von knapp 100 Zeitungen und Magazinen sind auf austriakiosk.at PDF-Ausgaben kostenpflichtig zu haben. Zuletzt kamen Ende März die zwölf Magazintitel der Styria ins Sortiment. WirtschaftsBlatt- Digital-Chef Alexis Johann nennt die Kaufplattform „ein sehr spezifisches Produkt. Wir haben jetzt, glaube<br />ich, so um die 30 PDF-Exemplare im Monat über den APA-Kiosk verkauft.“ Der nächste Schritt ist für den APAGeschäftsführer<br />daher, „dass wir wirklich in den breiten Markt hineinkommen müssen“. Einerseits will man das durch Kampagnen mit Verlagspartnern erreichen. Andererseits werde auch der Kiosk selbst etwas verändert. „Ganz wesentlich ist das Thema der<br />Anbindung der Abo-Schnittstellen, das kommt vor dem Sommer.“ Abonnenten der Druckzeitungen sollen die digitale Ausgabe künftig also günstigerbekommen. Ein weiteres Thema ist für Kropsch die Lesequalität über einen eigenen Reader. „Auch das<br />kommt noch vor dem Sommer. Und ich traue mich auch zu wetten, dass die Einstiegseite des Kiosk nach dem Halbjahr wohl nicht ganz so aussehen wird, wie sie jetzt aussieht.“ Derzeit lockt der Austria-Kiosk neue User mitdrei Euro Startguthaben bei Erstregistrierung. Ein Falter geht sich da schon aus, ein profil nicht ganz.]]></content:encoded>
			<category>Tageszeitungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 12:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Unter Druck</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/unter-druck-1/</link>
			<description>Das größte Problem für Qualitätsjournalismus sehen österreichische Journalisten derzeit im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das größte Problem für Qualitätsjournalismus sehen österreichische Journalisten derzeit im ökonomischen Druck, der auf ihnen und den Unternehmen lastet. Damit leiden sie deutlich stärker unter der Situation als etwa deutsche oder Schweizer Kollegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, im Rahmen derer über 1.700 Journalisten in 13 europäischen und arabischen Ländern befragt wurden und die derzeit ausgewertet und analysiert wird. Was allerdings ebenso jetzt schon feststeht: Neue Formen der Publikumsbeteiligung kommen hierzulande erst zögerlich an, außerdem halten österreichische<br />Journalisten die Ausbildung der Branche für ein größeres Qualitätsproblem als Deutsche und Schweizer (wobei hierzulande praxisnahe akademische Ausbildung an Fachhochschulen – anders als in Deutschland und der Schweiz – ja erst seit einem Jahrzehnt angeboten wird).
<br /><b>Vergleichsdaten. </b>Die Befragung ist Teil des EU-geförderten Forschungsprojekts MediaAct zum Thema Selbstregulierung der Medien, für das das Medienhaus Wien (MHW) den österreichischen Forschungspart innehat. Vor allem in CEE-Staaten und EU-Erweiterungskandidaten soll die Studie relevante Vergleichsdaten liefern. „Wir wollen uns nicht nur akademisch<br />mit diesen Fragen auseinandersetzen, sondern uns auch anschauen,&nbsp; wie das in der Praxis umzusetzen ist“, erklärt MHW-Gesellschafter Andy Kaltenbrunner. Im September werden zentrale Ergebnisse der Selbstregulierungsstudie dann auf<br />internen Managerworkshops in Wien diskutiert werden. „Unsere wichtigste Aufgabe neben den ‚normalen‘ österreichischen Beiträgen wird dann die Zusammenfassung der Ergebnisse und Empfehlungen und das ‚Policy Briefing‘ für die EU im Jahr 2013 sein“, so Kaltenbrunner abschließend. Mehr Infos: <link http://www.medienhaus-wien.at>www.medienhaus-wien.at</link> ,www.mediaact.eu]]></content:encoded>
			<category>Medienszene Wien</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internet &amp; Co: Schön und gut - ins Kino geht man trotzdem gerne</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/internet-co-schoen-und-gut-ins-kino-geht-man-trotzdem-gerne/</link>
			<description>Problemzone Lichtspieltheater? Nicht, wenn die Rahmenbedingungen passen: Gutes Einzugsgebiet,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Problemzone Lichtspieltheater? Nicht, wenn die Rahmenbedingungen passen: Gutes Einzugsgebiet, starke Besucherfrequenz, passendes Ambiente. In Wien läuft der Kinobetrieb – trotz durchaus vorhandener Konzentrationsentwicklungen – zufriedenstellend.
Mario Hueber, Manager des Gasometer-Kinos Hollywood Megaplex, kann sich nicht beklagen: „Wir haben letztes Jahr das Kino auf 15 Säle erweitert und gegen den österreichischen Trend des letzten Jahres einen Besucherzuwachs erzielen können.“ Dass das Kino noch lange nicht tot ist, bekräftigte jüngst das deutsche Beratungsunternehmen Goldmedia:<br />Demnach ist das Kino klarer Aufmerksamkeitssieger vor anderen Medien wie TV oder Radio, die eher nebenbei genützt werden.<br />
<b>Aufmerksamkeitsstark.</b> Für den sogenannten Aufmerksamkeits-Index (AIX) setzt Goldmedia Nutzungszeit und Umsatz ins Verhältnis. Ergebnis: Der Index der Aufmerksamkeit für den Kinofilm ist doppelt so hoch wie der für Zeitschriften und mehr<br />als viermal so hoch wie der für Bücher. Dem Trend entsprechend hat Kino-Vermarkter cinecom mit neuen Vermarktungskonzepten das heurige Jahr gestartet: Durch die Kino-Gattungsstudie „cine.ma“ sind relevante Daten für Mediaagenturen seit Jahresbeginn bequem auswertbar, erläutert cinecom-Marketingleiterin Nina Hellar.<br />
Eine präzise Zielgruppenprognose erfolgt über das System „cinecom Ticketing“: „Durch Schnittstellen zu den Kassensystemen der Betreiber ist es – international einmalig – möglich, online Besucherzahlen und Besucherstrukturen auszuwerten.“ Anhand der generierten Daten können in Folge präzise Zielgruppenprognosen zu gerade laufenden, aber<br />insbesondere auch künftigen Filmen erstellt werden, präzisiert Heller.]]></content:encoded>
			<category>Medienszene Wien</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>E-Business-Community</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/e-business-community-5/</link>
			<description>Im Netz der Dinge</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Automat meldet sich, wenn er leer ist, die Heizung sendet eine Fehlermeldung per SMS an die Hausverwaltung – und was macht Österreich? Experten diskutieren. Datum: 31. Mai 2012, ab 18.30 Uhr, Ort: Haus d. Musik, 1010, Seilerstätte<br />Anmeldung: ebc@apa.at]]></content:encoded>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>HiT FM wird 88.6</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/hit-fm-wird-886/</link>
			<description>Hit FM, der Radiosender der deutschen Moira in Niederösterreich und im Burgenland, firmiert ab...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hit FM, der Radiosender der deutschen Moira in Niederösterreich und im Burgenland, firmiert ab Mitte Mai unter einer Marke mit Konzernbruder 88.6. Das soll Werbekombis vereinfachen und mehr Reichweite bringen. Das Programm wird weiterhin getrennt in Wien bzw. in St. Pölten gemacht.]]></content:encoded>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sonntag umbesetzt</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/sonntag-umbesetzt/</link>
			<description>Während ein eigener Kurier-Sonntagsmantel nach Vorbild der Krone bunt weiter auf sich warten lässt,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Während ein eigener Kurier-Sonntagsmantel nach Vorbild der Krone bunt weiter auf sich warten lässt, wird das Hauptblatt<br />umgekrempelt. Innenpolitik-Chef Josef Votzi leitet seit 1. Mai auch das Sonntags-Ressort. Michael Hufnagl wechselt in die<br />Kultur und soll dort schwerpunktmäßig für die Medienberichterstattung und für die Zusammenarbeit zwischen Print und<br />Online zuständig sein.]]></content:encoded>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zikulnig auf Walzl</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/zikulnig-auf-walzl/</link>
			<description>Geschäftsführerwechsel bei der Kleinen Zeitung: Walter Walzl verlässt das Styria-Flaggschiff Ende...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Geschäftsführerwechsel bei der Kleinen Zeitung: Walter Walzl verlässt das Styria-Flaggschiff Ende September, ihm folgt Dietmar Zikulnig. Zikulnig hat im Konzern zuletzt das Magazin-Joint-Venture mit der Moser Holding gemanagt und war davor<br />für die Auslandsaktivitäten bz]]></content:encoded>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bohmann verstorben</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/bohmann-verstorben/</link>
			<description>Zeitschriften-Herausgeber Rudolf Bohmann ist am 23. April nach schwerer Krankheit verstorben. Er...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zeitschriften-Herausgeber Rudolf Bohmann ist am 23. April nach schwerer Krankheit verstorben. Er war bis vor kurzem<br />Präsident des Österreichischen Zeitschriftenverbandes (Nachfolger: Wolfgang Pichler, Manz) und lange Jahre Vizepräsident<br />des Verlegerverbandes.]]></content:encoded>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Printler wird Multi</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/printler-wird-multi/</link>
			<description>Noch bis 23. Mai können sich auch arrivierte Journalisten für den zweijährigen Master „Journalismus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Noch bis 23. Mai können sich auch arrivierte Journalisten für den zweijährigen Master „Journalismus &amp; Neue Medien“ an der FH Wien bewerben. Mit Berufserfahrung spart man sich bis zu 50 Prozent der Lehrveranstaltungen, die abends und fallweise an Samstagen stattfinden. 363,36 Euro/Semester, Info: www.fh-wien.ac.at/&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Papier wird tuerer</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/papier-wird-tuerer/</link>
			<description>Die Österreichischen Papiererzeuger haben 2011 mehr Umsatz gemacht, aber weniger produziert. 4,9...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Österreichischen Papiererzeuger haben 2011 mehr Umsatz gemacht, aber weniger produziert. 4,9 Millionen Tonnen Papier, Karton und Pappe sind 2,2 Prozent weniger als 2010. Ein Plus gab es beim Zeitungspapier und beim Export ins Ausland. Dem Gesamtumsatz von über 4 Milliarden Euro stehen die steigenden Rohstoff- und Energiekosten gegenüber.<br />Letztere machen in österreichischen Papierfabriken oft bereits ein Viertel der Produktionskosten aus, meldet die Interessensvereinigung Austropapier. Ab 2013 kommen Millionenbeträge für den verpflichtenden Ankauf von CO2-Zertifikaten dazu.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Editorial</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/editorial-4/</link>
			<description>Papierflieger</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Binsenweisheit, bestehende Medien seien durch neue nie verdrängt, sondern nur verändert worden, wird gern strapaziert. Vor allem von denen, die eben nicht verdrängt werden wollen.
Womit wir bei Zeitungen sind. Wie werden sie sich wohl verändern? Sinkende Auflagen und bestenfalls gleiche Umfänge sind wohl unbestritten. Was aber wird sich bei Inhalten und Aufmachung tun? Dazu zitiert der deutsche Zeitschriftenverband VDZ eine Studie der Association of Magazine Media, nach der drei Viertel der Konsumenten von der digitalen Ausgabe einer Zeitschrift höhere Aktualität erwarten. Fast neun von zehn wollen mehr Bilder fürs Lesevergnügen. Und mehr als die Hälfte wünscht sich etwa mehr Bewegtbildinhalte. Schneller also und mit vielen Bildern<br />und Videos. Das ist das Ende des Papiers. Denn es ist langsam und teuer und Videos kommen auch nicht so toll. Welcher Creative Director konzipiert heute noch eine Kampagne für Papier? Und welcher Schulabgänger kauft sich eine gedruckte Zeitung? Die Plattform für Medienkonsum heißt heute nicht mehr Papier, sondern Bildschirm. Ob Smartphone-klein oder Flatscreen-groß, ob stationär oder mobil.<br />
Aber halt: Auf dem Werbemarkt führt doch Print überlegen, oder? Auch dazu zwei Zahlen vom VDZ: Das Beratungsunternehmen eMarketer prognostiziert, dass der Markt für mobile Werbung in den USA heuer um 80 Prozent wachsen werde. Nein, keine Traumzahl, denn 2011 ist er sogar um 89 Prozent gewachsen. Und das Papier verfliegt sich langsam. Ihr Peter Morawetz]]></content:encoded>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 10:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>NVT feiert 40-jähriges Bestehen</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/nvt-feiert-40-jaehriges-bestehen/</link>
			<description>Die &quot;Neue Vorarlberger Tageszeitung&quot; (NVT) feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Mit dem erstmaligen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die "Neue Vorarlberger Tageszeitung" (NVT) feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Mit dem erstmaligen Erscheinen des Blatts am 2. Mai 1972 waren die Macher angetreten, dem Platzhirschen "Vorarlberger Nachrichten" ("VN") Konkurrenz zu machen und dessen Monopolstellung zu brechen. </p>
<p>Es folgte eine bis heute wechselvolle Geschichte mit Höhen und Tiefen, oftmals geprägt durch eine klamme Finanzlage. Aktueller Stolz der NVT ist ihre 2007 neu gestaltete Sonntagsausgabe.</p>
<p>Die "Neue", wie das Blatt in Vorarlberg genannt wird, trat 1972 mit einem kolportierten Startkapital von zwölf Millionen Schilling und 20 hauptberuflichen Mitarbeitern - die Verlagsleitung eingeschlossen - an. Eine der treibenden Kräfte hinter der NVT war Wise Köhlmeier, Vater von Schriftsteller Michael Köhlmeier. Er bildete anfangs gemeinsam mit Walter Zeiner und Bertram Burtscher die Chefredaktion.</p>
<p>Die erste Ausgabe am 2. Mai 1972 erschien im Umfang von 16 großformatigen Seiten und einer Auflage von 25.000 Stück. Was folgte, waren finanziell schwierige Jahre und heftige Auseinandersetzungen mit den "VN". So soll Gründungsgeschäftsführer Hubert Säly öfters sein Privathaus verpfändet haben, um die Gehälter der Mitarbeiter bezahlen zu können. Mit dem Einstieg des Grazer Styria Verlags ("Kleine Zeitung") 1975 verbesserte sich die Finanzlage nachhaltig, auch redaktionell wurde eine - bis heute bestehende - Kooperation begründet. Für die "Neue" bedeutete dies unter anderem den Wechsel vom Groß- ins Kleinformat.</p>
<p>Die "Neue"-Redakteure der Anfangszeit berichten heute von damals chaotischen Tagen, aber auch großem Spaß. Im Lauf der Jahre entwickelte sich die Tageszeitung zu einer Talentschmiede. So lernten etwa die bekannten "Kronen Zeitung"-Journalistinnen Marga Swoboda und Conny Bischofberger in den 1970er Jahren ihr Handwerk bei der NVT. Auch der Karikaturist Dieter Zehentmayr startete seine Karriere bei der kleineren der beiden Vorarlberger Tageszeitungen.</p>
<p>Neue Ära ab 1990</p>
<p>Im Frühjahr 1990 begann für die NVT schließlich eine neue Ära, als sie von "VN"-Verleger Eugen A. Russ übernommen wurde. Nur wenige Monate später, im Herbst 1990, erschien erstmals eine Sonntags-"Neue". Eine Montagsausgabe gibt es seit damals nicht mehr.</p>
<p>Hatte die "Neue" zu ihren Glanzzeiten in den frühen 1980er Jahren angeblich bis zu 116.000 Leser (und damit immer noch 50.000 Leser weniger als die "VN"), so ist die Ausrichtung heute eine andere. Im Mittelpunkt steht die im Herbst 2007 neu gelaunchte "Neue am Sonntag", die laut Österreichischer Auflagenkontrolle im zweiten Halbjahr 2011 eine verkaufte Auflage von 30.700 Stück und laut Media-Analyse 68.000 Leser erreichte. Von Dienstag bis Sonntag muss sich die NVT mit knapp 8.200 verkauften Exemplaren und etwa 34.000 Leser bescheiden.</p>
<p>Dass das Erscheinen der NVT angesichts ökonomischer Zwänge keine Selbstverständlichkeit ist, bekräftigte kürzlich auch Verleger Russ in einem Interview mit dem "Standard" über die Kürzung der Presseförderung. "Das ist eine bedrohliche Situation. Ich nehme an, dass diese Doppelwirkung aus Kürzung des Bundeskanzleramts und sich abzeichnender Schwäche der Werbekonjunktur zu Konsequenzen führen könnte", sagte Russ und bezog das auch auf die NVT. Die "Neue" hat im Jahr 2011 rund 786.000 Euro an Presseförderung und knapp 145.000 Euro Vertriebsförderung erhalten.</p>
<p>Wachsen am Sonntag</p>
<p>"Neue"-Chefredakteur Frank Andres macht sich zum 40-jährigen Bestandsjubiläum der NVT trotz eingeschränkter Presseförderung keine Sorgen um die Existenz der Zeitung. Zwar tue die Fördereinschränkung um 15 Prozent "weh" und mache die Situation nicht einfacher, bekannte Andres im APA-Interview. Dennoch arbeite man wirtschaftlich und sei in den schwarzen Zahlen. Wachstumspotenzial sieht Andres vor allem bei der Sonntagsausgabe.</p>
<p>Die "Neue" habe sich in den vergangenen Jahren stabil entwickelt, auch wenn man an die Auflagen- und Leserzahlen von vor 20, 25 Jahren nicht mehr herankomme. Die Sonntagsausgabe weise sogar leicht steigende Tendenz auf. Auf den Sonntag zu setzen sei 2007 die richtige strategische Entscheidung gewesen, zeigte sich der Chefredakteur überzeugt. "Das hat der 'Neue' insgesamt gut getan", befand Andres. Mit der Sonntagsausgabe sei es gelungen, nicht nur den klassischen Tageszeitungs-Leser anzusprechen. Auch international sei es so, dass am Sonntag die stärksten Wachstumsraten zu verzeichnen seien. "Dass eine Zeitung unter der Woche noch stark wachsen kann, das ist vorbei", stellte Andres fest.</p>
<p>Die Kürzung der Presseförderung mache die Situation nicht einfacher. "Wir sind personell aber so schlank aufgestellt, dass wir das mit Zusatzpublikationen wettmachen können", sagte Andres, der seit Dezember 1993 für die "Neue" schreibt und vom Aspirant bis hin zum Chefredakteur alle Posten durchlaufen hat. Er sei angesichts seines hochmotivierten Teams zuversichtlich, dass das klappt.</p>
<p>Zur inhaltlichen Entwicklung sagte Andres, dass die NVT heute einen seriöseren Anspruch habe als vor zehn Jahren. "Wir waren damals sicher viel boulevardesker als heute", sagte der Chefredakteur. Heute wolle die "Neue" nicht der schnellen Schlagzeile nachjagen, sondern Erklärmedium sein. Am Sonntag könne man Themen noch intensiver bearbeiten und jenen Lesern etwas bieten, "die sich Zeit zum Lesen nehmen". Wichtig sei neben der Information aber immer auch der Aspekt der Unterhaltung.</p>
<p>Zum 40-Jahr-Jubiläum der Zeitung am 2. Mai schaue man sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft. In den vergangenen Tagen habe man bereits Leute zu Wort kommen lassen, die das Blatt in den vergangenen Jahrzehnten mitgestaltet haben. Am 2. Mai selbst werde man in der NVT nachlesen können, "was aus manchen Personen bzw. Geschichten geworden ist, die in der allerersten Ausgabe 1972 abgedruckt waren", so Andres. Mitte Juni aber werde man in einer Sonderbeilage den Blick in die Zukunft wagen - zu Themen wie Bildung, Integration, aber auch der Zeitung. "Dazu unterhalten wir uns mit Fachleuten, die auch durchaus streitbare Positionen vertreten", kündigte Andres an.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schlagzeilen 26. 4. 2012</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/schlagzeilen-26-4-2012/</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MM flash vom 26. 4. 2012</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/mm-flash-vom-26-4-2012/</link>
			<description>Schlankheitskur für den ORF - Private mixen Inhalt und Werbung - Im Porträt: Alexander Warzilek</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Sendungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Schlankheitskur für den ORF</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/neue-schlankheitskur-fuer-den-orf/</link>
			<description>Der Stiftungsrat soll dezimiert werden, geht es nach SPÖ und ÖVP. Opposition und Länder sehen ihre...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Private mixen Inhalt und Werbung </title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/private-mixen-inhalt-und-werbung/</link>
			<description>Eine RTR-Studie bemängelt Grenzziehungen beim Content, attestiert dem Privatrundfunk aber auch viel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Markt</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Urteil stärkt geistiges Eigentum</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/urteil-staerkt-geistiges-eigentum/</link>
			<description>Die Google-Tochter YouTube ist dem Musikverwerter Gema vor Gericht unterlegen. Ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rudolf Bohmann verstorben</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/rudolf-bohmann-verstorben/</link>
			<description>Der Wiener Zeitschriften-Herausgeber Rudolf Bohmann ist nach schwerer Krankheit verstorben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hofbauer-Paganotta geht zu Österreich</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/hofbauer-paganotta-geht-zu-oesterreich/</link>
			<description>Nach 22 Jahren Mediaprint soll die Ex-Krone-Anzeigenleiterin nun beim Fellner-Blatt alte und neue...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Im Porträt: Alexander Warzilek</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/im-portraet-alexander-warzilek/</link>
			<description>Der Geschäftsführer des Presserates über skurrile Beschwerden und Sport als Stressausgleich.</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Interviews</category>
			<category>Interviews Startseite</category>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ORF bietet TVthek vor Sommer als Fernseh-App an</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/orf-bietet-tvthek-vor-sommer-als-fernseh-app-an/</link>
			<description>Rechtzeitig vor den sportlichen Großereignissen im Sommer will der ORF seine Videoabrufplattform...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtzeitig vor den sportlichen Großereignissen im Sommer will der ORF seine Videoabrufplattform TVthek auf allen neuen Samsung-TV-Geräten als erste TV-App anbieten können. "Das ist das erste konkrete Projekt, das im Rahmen unserer Smart-TV-Aktivitäten umgesetzt wird", sagte ORF-Online-Leiter Thomas Prantner dem Fachmedium Werbeplanung.at ( <a href="http://www.werbeplanung.at">http://www.werbeplanung.at</a> ).</p>
<p>Derzeit werden in der TVthek mehr als 100 TV-Sendungen on Demand und rund 50 Livestreams des ORF offeriert. Das Angebot soll heuer um zeit- und kulturgeschichtliche Archive sowie um ergänzende Angebote wie Langfassungen spannender "ZiB 2"-Interviews erweitert werden, so Prantner. "Großereignisse wie Fußball-EM, die Olympischen Spiele und die US-Präsidentenwahl werden ebenfalls auf der TVthek live und als Themenschwerpunkt on Demand umfassend wahrgenommen." Daneben wird an der Entwicklung einer ORF-Radiothek gearbeitet. "Der erste Schritt in Richtung einer zentralen Live- und Audio-on-Demand-Abrufplattform aller ORF-Radios wird noch heuer in Form eines Radiothek-Pilotprojekts für FM 4 umgesetzt."</p>
<p>Die ORF-TVthek hatte im ersten Quartal 2012 mehr als zwölf Millionen Abrufe, pro Monat nutzten zuletzt rund 660.000 User die ORF-Videoplattform. Laut Prantner eine Reichweite von 11,5 Prozent. 13 Prozent aller Sichtungen auf der TVthek würden inzwischen über mobile Endgeräte generiert. "Insgesamt können die TVthek-Apps im ersten Quartal 2012 schon knapp 300.000 Downloads auf iPhones, iPads und Androids verzeichnen", so Prantner. Im ORF gibt es denn auch Überlegungen für eine Vermarktung der TVthek. Es sei "sehr wahrscheinlich, dass wir bei der Medienbehörde ein entsprechendes Angebotskonzept für eine Auftragsvorprüfung beantragen".</p>
<p>Die Kritik an seiner Bestellung wies Prantner einmal mehr zurück. Der ORF-Redakteursrat hat ja bei der Medienbehörde KommAustria eine Beschwerde gegen die Eingliederung des Bereichs Teletext und Online in die ORF-Technik sowie die Bestellung des neuen Hauptabteilungsleiters Online und neue Medien eingebracht. Die ORF-Journalisten sehen in der Organisationsänderung eine Verletzung des ORF-Gesetzes sowie des Redakteursstatuts. Prantner: "Ich verstehe die ganze Aufregung eigentlich nicht. Ich bin ja kein Neuling oder Quereinsteiger im ORF, sondern seit Jahrzehnten in verschiedenen leitenden Managementfunktionen tätig. Als politischer Versorgungsfall denunziert zu werden, ist rufschädigend und beleidigend. Meine Antwort auf solche Vorhaltungen ist aber nicht Gegenangriff, sondern Qualitätsarbeit, Leistung und Erfolg."</p>
<p>Prantner gilt neben ORF-Finanzchef Richard Grasl für den Fall einer möglichen FPÖ-ÖVP-Koalition nach der nächsten Nationalratswahl als potenzieller Kandidat für Spitzenfunktionen im ORF-Direktorium.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Springer-Konzern rechnet mit kleinem Umsatzplus</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/springer-konzern-rechnet-mit-kleinem-umsatzplus/</link>
			<description>Der deutsche Medienkonzern Axel Springer rechnet trotz Schuldenkrise und Gegenwind auf dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Medienkonzern Axel Springer rechnet trotz Schuldenkrise und Gegenwind auf dem heimischen Printmarkt mit Wachstum. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde im laufenden Jahr leicht steigen, sagte Springer-Chef Mathias Döpfner am Mittwoch auf der Hauptversammlung und bestätigte damit die bisherige Jahresprognose.</p>
<p>Der Umsatz werde im einstelligen Prozentbereich zulegen. Ein präziserer Ausblick sei wegen der herrschenden Unsicherheiten nicht möglich. Der Springer-Kurs hinkte mit plus 0,9 Prozent etwas dem sehr freundlichen Gesamtmarkt hinterher. Der "Bild"- und "Welt"-Herausgeber setzt beim Wachstum auf das digitale Geschäft und die neue Kooperation mit dem US-Finanzinvestors General Atlantic. Dabei bündelt Springer seine Online-Portale Seloger.com, Stepstone und Immonet in einem Joint Venture, an dem die Amerikaner 30 Prozent halten. Das erhöht laut Finanzchef Lothar Lanz die Schlagkraft von Springer.</p>
<p>Dank des stark wachsenden Online-Geschäfts und seiner Auslandsaktivitäten erzielte Springer im vergangenen Jahr ein Ebitda-Plus von rund 16 Prozent auf 593,4 Mio. Euro. Die Aktionäre werden über die Rekorddividende von 1,70 Euro je Aktie beteiligt. Vor dem Springer-Gebäude demonstrierten etwa ein Dutzend Menschen am Mittwoch gegen eine Werbeaktion des Verlagshauses. Zum 60. Geburtstag der "Bild"-Zeitung im Juni erwägt Springer, an jeden Haushalt ein Exemplar des Blattes zu schicken. Dagegen protestierten Gegner und hielten Plakate hoch mit dem Slogan "Ich will keine Bild im Briefkasten". Vor allem im Internet ist die Kritik an der Aktion hochgekocht. Auf der Internet-Seite  <a href="http://www.bild-absagen.de">www.bild-absagen.de</a>  haben sich fast 190.000 Besucher gegen die Zustellung des kostenlosen Exemplars ausgesprochen.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Geld dort, wo es gebraucht wird</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/geld-dort-wo-es-gebraucht-wird/</link>
			<description>Die RTR sorgt mit der Studie „Zur Qualität im Privatrundfunk“ für Aufregung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gestern, 23. April, veröffentlichte die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) ihre Studie „Zur Qualität im Privatrundfunk“. Die von der Universität Salzburg durchgeführte Untersuchung beleuchtet Strukturen sowie Arbeits- und Produktionsbedingungen der großen, mittleren und kleinen Fernseh- und Radioveranstalter.
Das Fazit stand von Anfang an fest: „Ohne Geld keine Musik“. Die Qualität der Produkte ist in hohem Maße von den wirtschaftlichen Verhältnissen der Sender anhängig. Proportional zu den Werbeeinnahmen sinken in der Regel Aktualität und Vielfalt der gebotenen Programme, am besten steigen wie üblich die bundesweit vertretenen „Großen“ aus. Das Budget bestimmt auch die Qualifikation und Professionalität der Sender-Mitarbeiter, kontroverse, politische und kritische Berichterstattung haben bei kleinen finanziellen Reserven so das Nachsehen.
RTR-Geschäftsführer Alfred Grinschgl, für den Fachbereich Medien zuständig, will in Anbetracht der Ergebnisse das Gespräch mit Ausbildungsinstituten suchen, um „Fortbildungsangebote zu schaffen, die über das Vermitteln rein handwerklicher Fähigkeiten hinausgehen“. Zusätzlich bietet die Studie die Möglichkeit, Fördermittel für publizistische Inhalte und Ausbildungsmaßnahmen aus dem Privatrundfunkfonds noch gezielter und zugespitzter zu verteilen, um das Ungleichgewicht langfristig aus der Welt zu schaffen.]]></content:encoded>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 10:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Regierungsspitzen nehmen ORF-Reform in Angriff</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/verhandlungen-ueber-orf-gesetz-ab-kommender-woche/</link>
			<description>Ein medienpolitisches Déjà-vu gibt es derzeit in Sachen ORF. Wie schon im Jahr 2008 wollen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein medienpolitisches Déjà-vu gibt es derzeit in Sachen ORF. Wie schon im Jahr 2008 wollen Bundeskanzler Werner Faymann (S) und sein Regierungspartner ÖVP eine Reform der ORF-Organisation in Angriff nehmen. Bereits kommende Woche wollen SPÖ und ÖVP mit den Verhandlungen beginnen.</p>
<p>Der ORF-Stiftungsrat soll verkleinert und in einen "ordentlichen Aufsichtsrat" umstrukturiert werden, Regierung und Parlament sollen die neuen ORF-Aufsichtsräte bestellen, den Betriebsräten zugleich das Stimmrecht bei der Wahl der ORF-Geschäftsführung entzogen werden. Die ÖVP will auch über das Alleingeschäftsführermodell reden und die Gesetzesnovelle offenbar dazu nutzen, den Einfluss des ORF-Generaldirektors zu beschneiden.</p>
<p>Von einer "gewaltigen Reform" sprach Vizekanzler Michael Spindelegger (V) am Dienstag nach dem Ministerrat. In Sachen Verkleinerung des ORF-Stiftungsrats zeigten sich Faymann und Spindelegger einig. Die Österreicher wollten in erster Linie einen unabhängigen ORF, so der Kanzler. "Das werden wir wohl zustande bringen." Allerdings konzedierte Faymann, dass die Parteien auch künftig eine Rolle spielen würden, konkret bei der Auswahl der Stiftungsräte.</p>
<p>Kritik an den Regierungsplänen kam von FPÖ und BZÖ. Die im Parlament vertretenen Parteien verfügen derzeit über insgesamt sechs Sitze im 35-köpfigen ORF-Stiftungsrat, die Oppositionsparteien stellen dabei je einen Vertreter. Bei einer Verkleinerung des Gremiums würde diese Mitgestaltungsmöglichkeit wohl wackeln. Die FPÖ sprach denn auch von einer "Vertreibungsaktion der Opposition aus dem ORF". Ähnlich das BZÖ: Faymann plane den "totalen Regierungsfunk". Verhalten positiv regierten die Grünen. Die SPÖ stehe in Sachen ORF zwar unter "Generalverdacht", die Chance für eine rasche Entpolitisierung der ORF-Gremien müsse aber genutzt werden.</p>
<p>Ablehnend bis zurückhaltend reagierten die Bundesländer, die mit neun Stiftungsräten im obersten ORF-Gremium vertreten sind. Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer (V) zeigte sich etwa skeptisch. Natürlich könne man über die Verkleinerung der ORF-Gremien nachdenken. "Aber eine Entfernung der Ländervertreter kommt für uns nicht infrage. Nur zentralistisch zu gestalten halte ich für den falschen Weg." Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (V) legte ebenfalls Wert darauf, "dass für unser Land eine Vertretung auf Bundesebene möglich ist, das gilt auch für den ORF". Der Wiener Landeshauptmann Michael Häupl (S) will sich zum ORF "nicht mehr äußern". Andere Landeshauptleute wollten erst die konkreten Vorschläge abwarten.</p>
<p>Für eine Neuordnung der ORF-Gremien sprach sich auch der ORF-Betriebsrat aus. Zentralbetriebsratsobmann Gerhard Moser befürwortete gegenüber der APA "eine drastische Verkleinerung des Stiftungsrats, um diesen wirklich zu einem effizienten Aufsichtsorgan zu machen." Dass die Betriebsräte dabei - wie von Faymann angekündigt - ihrer Mitwirkungsrechte verlustig gehen könnten, glaubt Moser übrigens nicht. "Wir gehen selbstverständlich davon aus, dass die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen - Arbeitsverfassung und Aktiengesetz - zur Anwendung kommen. Das heißt Drittelparität im Aufsichtsgremium und doppelte Mehrheit bei der Wahl der Geschäftsführung."</p>
<p>Für den ORF-Redakteursrat gehen die Vorschläge des Bundeskanzlers in die richtige Richtung. Bei den Detailverhandlungen müsse freilich sichergestellt sein, "dass die Stiftungsratbestellung künftig von nachgewiesen Fähigkeiten abhängt und auf der Basis breiter Mehrheiten und transparent, also nach Hearings, erfolgt und nicht nach jeder Nationalratswahl eine Neuzusammensetzung samt entsprechenden Auswirkungen auf die ORF-Geschäftsführung stattfindet", so Redakteurssprecher Fritz Wendl. Sollte es zu einer Novelle des ORF-Gesetzes kommen, wollen die ORF-Journalisten aber auch gleich über eine Beseitigung der Online- und Social Media-Beschränkungen für den Staatssender reden. Auch das Anhörungsrecht der Landeshauptleute bei der Bestellung der Landesdirektoren sollte demnach gestrichen werden.</p>
<p>Kaum Wortmeldungen gab es aus dem in der Kritik stehenden Stiftungsrat selbst. Lediglich der unabhängige ORF-Stiftungsrat Franz Küberl meldete sich zu Wort. "Wenn wir Glück haben, ist das der Beginn einer differenzierten Debatte. Faymanns Modell klingt nach BBC, das wäre nicht das schlechteste Vorbild", meinte Küberl.</p>
<p>Informell waren am Dienstag aus dem ORF aber auch besorgte Stimmen zu hören. Den ORF-Unabhängigkeit-stärken-Tönen Faymanns traut man dort nach den Turbulenzen der Causa Pelinka noch nicht ganz, die Angst vor einem neuen SPÖ-ÖVP-Proporz geht in den Gängen des ORF um. Schon 2008/2009 hat die Regierung Faymann schließlich versucht, die ORF-Gremien zu verkleinern und auch gleich den amtierenden ORF-General Alexander Wrabetz mit abzulösen. Dies scheiterte damals am Widerstand von Opposition, Ländern und kritischen Medien. Beim neuerlichen Anlauf für eine Reform gilt nun das Prinzip Hoffnung. "Wichtig ist der Belegschaft, dass wirkliche Rundfunk- und Wirtschaftsfachleute bestellt werden, je parteiferner, desto besser", so Zentralbetriebsratsobmann und Stiftungsrat Moser.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Aufholbedarf bei &quot;Qualität im Privatrundfunk&quot;</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/aufholbedarf-bei-qualitaet-im-privatrundfunk/</link>
			<description>Aufholbedarf herrscht laut einer aktuellen Studie der RTR Rundfunk &amp; Telekom Regulierungs-GmbH bei...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufholbedarf herrscht laut einer aktuellen Studie der RTR Rundfunk & Telekom Regulierungs-GmbH bei der "Qualität im Privatrundfunk". Auf 136 Seiten haben die Kommunikationswissenschafter Josef Trappel, Corinna Wenzel und Stefan Gadringer die heimische Privat-TV- und -Radio-Landschaft unter die Lupe genommen und sind zu dem Ergebnis gekommen:</p>
<p>Je kleiner der Veranstalter, desto weniger ist die Trennung von redaktionellen und werblichen Inhalten gegeben. Auch "unkritische, wenig kontroverse und affirmative Berichterstattung" scheint ein Problem der kleinen Fernseh- und Radioveranstalter zu sein, so das Studienfazit.</p>
<p>Große Privat-TV-Sender, die in der Studie nicht namentlich genannt werden, aber zu denen wohl ATV, Puls 4 und Servus TV zählt, hätten es "aufgrund der größeren finanziellen und personellen Ressourcen offensichtlich leichter, ein qualitätsvolles (Voll-)Programm zu liefern". Oft stehe ein größerer Konzern hinter dem jeweiligen Veranstalter, was die tägliche Arbeit erleichtere, heißt es. Auch in punkto Weiterbildung und Professionalität der Mitarbeiter haben die großen TV-Sender die Nase deutlich vor ihren kleineren Mitbewerbern. Wenig ausgeprägt seien hingegen die redaktionsinternen Mitsprache- oder Mitentscheidungsrechte. Auch für Publikumsbeschwerden stehe keine eigene Stelle zur Verfügung.</p>
<p>Das Hauptproblem bei kleineren und mittelgroßen Fernsehsendern orten die Studienautoren in der ökonomischen Abhängigkeit: "Hier konnte festgestellt werden, dass gekaufte Beiträge im täglichen Geschäftsbetrieb kleiner Fernsehveranstalter trotz öffentlicher Förderung für einen wesentlichen Teil ihrer Einkünfte verantwortlich sind." Große Sender würden hingegen nicht zuletzt aufgrund des Wettbewerbs mit dem ORF ein geschärftes Bewusstsein für rundfunkrechtliche Anforderungen und Probleme aufzeigen.</p>
<p>Geld wird kaum zur Qualitätsbesserung eingesetzt</p>
<p>Nicht nur kleine, sondern auch mittelgroße Fernsehveranstalter seien oft nicht in der Lage, ein Vollprogramm mit regelmäßig aktuellen Nachrichten zu senden. Darunter leide häufig die flächendeckende Versorgung mit regionalen Themen. Großen Radioveranstaltern wird in der Studie attestiert, dass sie ihre finanziellen und personellen Ressourcen kaum zur Qualitätssicherung nutzen.</p>
<p>Die Wissenschafter empfehlen daher, künftig bei der Förderung von Privatsendern - diese soll ab 2013 immerhin 15 Millionen Euro jährlich betragen - auch Qualitätskriterien für Medieninhalte zu berücksichtigen, wie etwa eine kritische Berichterstattung und Meinungsvielfalt. Auch Weiterbildungsmaßnahmen in demokratierelevanten Berufsaspekten sollten mit besonderen Anreizen ausgestattet und das Bewusstsein für die Trennung von Redaktion und Werbung geschärft werden.</p>
<p>Die Studienobjekte zeigten sich bei der Präsentation am Montag zur Annahme von Kritik nur wenig bereit. Klaus Schweighofer, Vorstandsvorsitzender des Verbands Österreichischer Privatsender (VÖP), ließ Zweifel an der Seriosität der Studie durchblicken und warf den Autoren vor, dass es ihnen nicht nur an finanzieller Ausstattung, sondern auch an Hintergrundwissen über die Situation des Privatrundfunks gemangelt haben dürfte. RTR-Geschäftsführer Alfred Grinschgl ortete dennoch wertvolle Hinweise für den gezielteren Einsatz der Fördermittel für publizistische Inhalte und Ausbildungsmaßnahmen.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Goldene Regeln für Retargeting</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/goldene-regeln-fuer-retargeting/</link>
			<description>Einer der erfolgreichsten Ansätze im Online Marketing schafft Optimierungsraten in schwindelnder...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0cm; margin-bottom:.0001pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Keine andere Disziplin kann die Conversion eines Online-Shops so schnell und effizient steigern wie Retargeting. Das meint zumindest Markus Berg, Geschäftsführer von X<b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight:normal">plosion Interactive</span></b> im Interview mit dem deutschen Online-Magazin lead-digital.de. Richtig eingesetzt, so der Experte, seien Optimierungsraten von bis zu 1.000 Prozent möglich. Natürlich müssen gewisse Regeln beachtet werden. Denn nicht jede Retargeting-Lösung ist erfolgreich und qualitativ hochwertig.</span></p>
<ol><li><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span></span><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight:normal">Individualität ist gefragt: </span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Langweilige und eintönige Kampagnen mit wenig wechselnden Werbebannern werden von den Usern nicht gerne gesehen.</span><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"></span><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight:normal"></span></b></li><li><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight: normal;">Geschickt inszenieren: D</span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">er Trend entwickelt sich weg von einfach gestalteten Bannern hin zum Eyecatcher. Eine maßgeschneiderte Bannerkreation kann auch Sonder- und Rabattaktionen, Gewinnspiele usw. - mit Retargeting veredelt - ins Internet bringen.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></li><li><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Ohne <b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight:normal">Data Mining geht nichts: E</span></b>ine sorgfältige und umfangreiche Analyse, Selektion und Verarbeitung der profilierten Daten ist unabdingbar, so Berg. Die daraus entwickelten Erkenntnisse bieten dabei einen echten Mehrwert. Mit dieser Vorgehensweise findet man z.B. heraus, ob ein User bei seinem Surfverhalten an einem Produkt oder an einer bestimmten Marke interessiert ist und kann ihn entsprechend seiner tatsächlichen Interessen gezielt erneut ansprechen.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></li><li><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Die Reichweite <b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight: normal">entscheidet: Retargeting-Experte Berg rät zur Kooperation mit</span></b> Publisher-Netzwerken, die aus führenden Premium- und Spezial-Vermarktern bestehen. Nur so könne man sich eine hochwertige und für die geplante Kampagne entscheidende Reichweite sichern. Denn: Je besser die Zielgruppe, desto niedriger der Werbedruck, der zur Überversorgung und somit zu Streuverlusten durch Overspendings führt.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></li><li><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Sinnvolles <b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight:normal">Abrechnungsmodell wählen: </span></b>Auch im Retargeting haben sich die gängigen Abrechnungsmodelle Cost-per-Click, Cost-per-Lead, Cost-per-Order, Cost-per-Action oder Revenue-Share etabliert. Je nach Bedürfnis der Kampagne soll ausgewählt werden.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></li><li><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Brand Protection nicht aus den Augen verlieren: Immer wieder wird im Retargeting der sogenannte „Stalking-Effekt“ diskutiert (entsteht beim User durch unkontrollierte Einblendung und Eintönigkeit von Werbemitteln). Gezielt dosierte Werbeintensität ist daher gefragt. Individuelle, auf den User zugeschnittene Algorithmen fördern z.B. die positive Wahrnehmung der Marke.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></li><li><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">E<b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight:normal">rfolgsmessung ist wesentlich: </span></b>Retargeting stimuliert je nach Kundenbedürfnis die Kosten-Umsatz-Relation (KUR) und/ oder den Return on Marketing Invest (ROMI). Um darauf eingehen zu können, ist ein flexibles Abrechnungsmodell ein Muss für jeden Anbieter.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></li><li><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Auf<b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight:normal"> nachhaltigen Service setzen: </span></b>Eine solide Business-Intelligence bietet die Grundlage für eine ständige Optimierung und Weiterentwicklung von Retargeting-Kampagnen, erläutert Berg. Eine strategische Partnerschaft zwischen Kunde und Dienstleister ist deshalb unabdingbar für eine nachhaltige und langfristige Erhöhung der Conversion.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></li><li><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">R<b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight:normal">etargeting als Branding-Instrument nutzen: „</span></b>Nehmen Sie Kampagnen, die Sie offline und online bereits zur Bewerbung Ihrer Marke nutzen, auch in Ihrem maßgescheiderten Retargeting-Banner mit auf“, rät Experte Berg. Denn Mehrsequenzbanner bieten durch Brandingsequenzen die Möglichkeit, gezielt Wechselwirkungen mit aktuellen Print- und TV-Kampagnen aufzugreifen.</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></li><li><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"><span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Gezielter Einsatz<b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;; font-weight:normal">: </span></b>Durch die individuelle und gezielte Ansprache von Internetnutzern ist Retargeting vielfältig einsetzbar. Neben der klassischen Rückgewinnung von Kunden und Warenkorbabbrechern ist Retargeting auch für Kundensicherung, Kundenreaktivierung sowie für Cross- und Up-Selling geeignet, weiß Online-Fachmann Berg. </span></li></ol>]]></content:encoded>
			<category>Markt</category>
			
			<author>erika.hofbauer@medienmanager.at</author>
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kleine Zeitung mit Kurs auf Wien</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/kleine-zeitung-mit-kurs-auf-wien/</link>
			<description>Mit Tausenden „Exil“-Steirern und -Kärntnern als Basis schielt die Styria nach Wien – vorerst noch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Kommunikations-Professor Hannes Haas analysiert pragmatisch: „Der Gang nach Wien ist alleine schon konzernpolitisch notwendig. Die Styria Media Group AG, mit 465 Mio. Euro Marktumsatz mit dem ORF und der Mediaprint Teil der Top-3-Player im Lande, gehört nicht nur nach Graz.“ Es erscheine logisch, strategisch wesentliche Teile in der Bundeshauptstadt anzusiedeln.
<b>Schwerer Stand in Wien. </b>Dabei, so Haas, haben es Bundesländerzeitungen traditionell schwer in Wien. Der &quot;Kleinen Zeitung&quot; wird immer wieder attestiert, eine gute Zeitung zu sein, aber sie erreicht in Wien mit der Papierausgabe 0,3 Prozent oder 5.000 Leser. Haas: „Das ist nur ein Bruchteil der logischen ersten Zielgruppe, nämlich der in Wien lebenden steirischen Community. Die erfolgreichste Bundesländerzeitung, die Salzburger Nachrichten, schafft dank einer eigenen Österreichausgabe in Wien eine Reichweite von 1,3 Prozent, das entspricht knapp 20.000 Lesern.“ 
<b>Eigene Redaktion notwendig. </b>Natürlich kann eine „Bundesländer-Zeitung“ in Wien durchaus Erfolg haben, erläutert Haas, wenn sie nicht nur das logische Segment der in Wien lebenden Landsleute ansprechen kann, sondern wenn sie kontinuierlich und deutlich vernehmbar den Anspruch erhebt und beweist, dass ihr Nachrichtenfokus Österreich und/oder konkret Wien ist. Dieser Nachweis, so Publizistik-Experte Haas, könne nur dann gelingen, wenn eine Redaktion von kritischer Größe vorhanden ist, die publizistischen Mehrwert für die Wiener liefert. Haas: „Das geht über Themen, bekannte Journalisten, crossmediale Präsenz sowie über Marketing- und Werbemaßnahmen.“
<b>Volle Kasse, langer Atem. </b>Wie ernst es der Styria mit einem etwaigen Engagement ist, will Haas abwarten. Aber: „Wenn es mehr sein soll als ein Ausflug nach Wien, braucht es eine prall gefüllte Kassa und den deklarierten Mut zum langen Atem.“ Dass der Konzern etwas von Zeitungen verstehe, müsse er ja nicht mehr beweisen. Aber Wien ist sicher eine Herausforderung der besonderen Art, weiß Haas.]]></content:encoded>
			<category>Markt</category>
			
			<author>erika.hofbauer@medienmanager.at</author>
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hinterleitner als ÖWA-Präsidentin wiedergewählt</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/hinterleitner-als-oewa-praesidentin-wiedergewaehlt/</link>
			<description>derStandard.at-Geschäftsführerin Gerlinde Hinterleitner wird für weitere zwei Jahre der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>derStandard.at-Geschäftsführerin Gerlinde Hinterleitner wird für weitere zwei Jahre der Österreichischen Webanalyse (ÖWA) als Präsidentin vorsitzen. Sie wurde in ihrer Funktion vom Vorstand einstimmig bestätigt, teilte die ÖWA am Freitag in einer Aussendung mit. Als Vizepräsidenten wurden Jürgen Pansy (sms.at) und Doris Riedl (FastBridge Unit von PanMedia/Initiative) wiedergewählt. </p>
<p>Die ÖWA wurde 1998 mit dem Ziel gegründet, objektive Messzahlen für das Internet zu erheben, sowie den Online-Werbemarkt zu fördern.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>YouTube unterliegt im Urheberrechts-Streit</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/youtube-unterliegt-im-urheberrechts-streit/</link>
			<description>Im Streit zwischen YouTube und der deutschen Musik-Verwertungsgesellschaft Gema um die Nutzung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Streit zwischen YouTube und der deutschen Musik-Verwertungsgesellschaft Gema um die Nutzung von Musikvideos im Internet hat das Hamburger Landgericht ein wegweisendes Urteil gefällt. Die Kammer verurteilte YouTube am Freitag, Musikvideos im Internet künftig besser gegen Urheberrechtsverstöße zu schützen.</p>
<p>Bei dem Streit ging es nur vordergründig um die von der Gema verlangte Sperrung von mehreren Titeln. Im Kern wollten die Rechteverwerter erreichen, dass die Videoplattform Urheber dafür bezahlt, wenn sie deren Filme und Musik weiterverbreitet. Die Google-Tochter YouTube argumentierte, dass man lediglich die Plattform für das Hochladen von Musikvideos im Internet zur Verfügung stelle und sie für die Inhalte nicht verantwortlich gemacht werden könne.</p>
<p>Die Gema hatte von Youtube verlangt, zwölf urheberrechtlich geschützte Musikvideos zu sperren und auch künftig nicht mehr zugänglich zu machen, weil die Google-Konzerntochter dafür aus ihrer Sicht keine Lizenzrechte besitzt. Darunter befinden sich nach Branchenangaben auch Schlager wie "Zwei kleine Italiener".</p>
<p>Die Gema machte keine Angaben zu den einzelnen Titeln. Ein Sprecher sagte lediglich, es handle sich um einen repräsentativen Querschnitt aus dem Repertoire ihrer Mitglieder. Der Rechtsstreit zieht sich bereits seit mehreren Jahren hin. Nachdem ein vorläufiger Vertrag zwischen der Verwertungsgesellschaft und YouTube 2009 ausgelaufen war und sich beide Seiten nicht auf eine Nachfolgeregelung einigen konnten, reichte 2010 die Gema Klage ein. Im vergangenen Jahr hatte das Landgericht Hamburg einen Eilantrag gegen YouTube abgelehnt, dabei aber bereits erkennen lassen, dass der Musik-Verwertungsgesellschaft grundsätzlich Ansprüche zustünden.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schlagzeilen 19. 4. 2012</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/schlagzeilen-19-4-2012/</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie wichtig sind Magazine im Mediamix?</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/wie-wichtig-sind-magazine-im-mediamix/</link>
			<description>Zeitschriften sind nicht nur für Preise, sondern auch weiterhin für Werbung gut, sagen Mediaplaner...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span><span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;"><br /></span>]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Was den ORF in St. Marx erwartet</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/was-den-orf-in-st-marx-erwartet/</link>
			<description>Wird der ORF nach St. Marx umziehen oder auch in Zukunft am Küniglberg sitzen? Die Stadt Wien wirbt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Tablet-User surfen stationär</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/tablet-user-surfen-stationaer/</link>
			<description>Das iPad und seine Konkurrenten sind in der Nutzung eher mit einem Stand-PC als mit einem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;"><br /></span>]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Kurier krempelt Sonntag um</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/kurier-krempelt-sonntag-um/</link>
			<description>Statt Sonntagsmantel Personalrochaden: Josef Votzi löst Michael Hufnagl als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;"><br /></span>]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Druckereien: Weblösungen für Kunden</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/druckereien-webloesungen-fuer-kunden/</link>
			<description>Print-Dienstleister sollen von Arbeits- zu Rennpferden werden, war bei der Creative Printing 2012...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;"><br /><br /></span>
]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Produktion &amp; Vertrieb</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:02:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Energiekosten treiben Papierpreise</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/energiekosten-treiben-papierpreise/</link>
			<description>Mit mehr Umsatz, aber auch höheren Kosten bilanzieren die heimischen Papierhersteller das Jahr 2011.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;"><br /></span>]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Produktion &amp; Vertrieb</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MM flash vom 19. 4. 2012</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/mm-flash-vom-19-4-2012/</link>
			<description>Wie wichtig sind Magazine? - Was den ORF in St. Marx erwartet - Druck: Weblösungen für Kunden</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Sendungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gema gegen YouTube könnte wegweisend werden</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/gema-gegen-youtube-koennte-wegweisend-werden/</link>
			<description>Vor 50 Jahren besang Conny Froboess &quot;Zwei kleine Italiener&quot;. Jetzt könnte das Liedchen nicht nur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 50 Jahren besang Conny Froboess "Zwei kleine Italiener". Jetzt könnte das Liedchen nicht nur Schlager-, sondern auch Rechtsgeschichte schreiben. Das Landgericht Hamburg entscheidet am Freitag über eine Klage der deutschen Musik-Verwertungsgesellschaft Gema gegen den Google-Dienst YouTube.</p>
<p>Vordergründig wird entschieden, ob die Videoplattform genug tut, um auf Verlangen der Gema zwölf urheberrechtlich geschützte Titel zu sperren und auch künftig nicht mehr in Videoclips zugänglich zu machen. Darunter befindet sich auch der Hit von 1962. Darüber hinaus geht es in dem Verfahren, bei dem es nach dem Urteil des Landgerichts vermutlich in die nächste Instanz gehen wird, aber auch um grundsätzliche Fragen, wie der Umgang mit Musik und Filmen im Internet geregelt sein soll.</p>
<p>Google und die Gema streiten sich um die Lizenzrechte im Netz. "Beim Streaming von Musikvideos sind aus unserer Sicht die gleichen Nutzungsrechte betroffen wie beim Audio-Streaming", sagte Gema-Jurist Alexander Wolf. Diese seien das Vervielfältigungsrecht - also die Erstellung der Kopie eines urheberrechtlich geschützten Werkes - und das Recht, ein Werk öffentlich zugänglich zu machen. Hier sieht Wolf YouTube in der Verantwortung für die von den Nutzern auf die Video-Plattform hochgeladenen Filme: "Wir betrachten YouTube nicht als Service-Provider, sondern in großen Teilen als Content-Provider, der sich Inhalte zu eigen macht und mit Werbung verknüpft."</p>
<p>Dem widerspricht Google. "YouTube ist eine Hosting-Plattform", sagt Google-Sprecherin Mounira Latrache. "Als Hosting-Plattform nehmen wir keinen Einfluss darauf, welche Inhalte Nutzer hochladen." Pro Minute würden mehr als 60 Stunden Videomaterial hochgeladen, es sei praktisch unmöglich, das im Voraus zu überprüfen.</p>
<p>Als Streaming wird die Direktübertragung von Musik oder Filmen über das Internet bezeichnet - ohne dass wie beim Download ein Speichern der Dateien angeboten wird. Für das Musik-Streaming hat die Gema inzwischen eine Vereinbarung mit dem Branchenverband Bitkom getroffen - auf dieser Grundlage überweisen derzeit zwei Internet-Musikdienste, Simfy und Deezer, Geld an die Gema. Mit weiteren Anbietern, darunter auch Spotify, sind die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen. Dieser Vertrag erstreckt sich auf Dienste, die gegen Zahlung eines festen Entgelts - zurzeit meist etwa zehn Euro im Monat - genutzt werden können.</p>
<p>Diskussion, wer die rechtliche Verantwortung trägt</p>
<p>Bei werbefinanzierten Musik-Streaming-Diensten bietet die Gema ihren Tarif VR-OD 9 an, der die Abführung von 10,25 Prozent der Werbeeinnahmen vorsieht. Bei Diensten mit "hoher Interaktivität", zu denen YouTube zählen dürfte, werden ohne Rabatt 0,6 Cent pro abgerufenem Stream fällig. Diese Tarife sind seit Dezember 2011 festgeschrieben.</p>
<p>Die Gema würde auf dieser Basis auch gern mit YouTube abrechnen. Das Unternehmen sieht sich aber als eine neutrale Plattform, die ihren Nutzern nur die technischen Möglichkeiten bereitstellt, damit diese Videos hochladen können - die rechtliche Verantwortung dafür liegt aus Sicht von Google allein bei den Nutzern.</p>
<p>Zum Hamburger Prozess kam es, weil sich die Gema und YouTube nicht über Zahlungen für Musikclips einigen konnten. Ein vorläufiger Vertrag zwischen beiden Seiten war 2009 abgelaufen. Ende 2010 reichte die Gema schließlich eine Klage ein, um YouTube zum Löschen oder Sperren bestimmter Videos zu zwingen.</p>
<p>Umstritten ist die Höhe der von der Gema verlangten Abgaben. Der Chef von Sony Music, Edgar Berger, warf der Verwertungsgesellschaft kürzlich vor, "die Urheberrechte sehr restriktiv" zu lizenzieren; seinem Unternehmen gingen dadurch Millionenbeträge verloren. Dagegen wetterte der Künstler Sven Regener gegen YouTube-Mutter Google. Er sehe nicht ein, dass mit Werbung Geschäfte gemacht würden, während die Lieferanten der Inhalte dabei leer ausgehen sollten.</p>
<p>Eine grundlegende Neufassung des Urheberrechts, das die Bedingungen der Internet-Ära berücksichtigen würde, ist zurzeit nicht geplant. "Da gibt es kaum den großen Wurf, der alle Probleme auf einmal lösen könnte", erklärte Justizministerin Sabine Leutheusser-Scharrenberger (FDP). Die Verwerterindustrie habe die Verpflichtung, "neue Geschäftsmodelle für das Netz zu entwickeln, die von den Verbrauchern angenommen werden."</p>
<p>So loten alle Akteure weiter die Grenzen der bestehenden Möglichkeiten aus. Dass die kostenlose Veröffentlichung auf YouTube auch im Interesse der Musikindustrie sein kann, zeigen gerade die "Ärzte": Sie haben ihr neues Album "auch" vollständig auf YouTube veröffentlicht.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Twitter spiegelt Stimmung in Gesellschaft wieder</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/twitter-spiegelt-stimmung-in-gesellschaft-wieder/</link>
			<description>Der Kurzmitteilungsdienst Twitter könnte nach Erkenntnissen britischer Wissenschafter als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kurzmitteilungsdienst Twitter könnte nach Erkenntnissen britischer Wissenschafter als Seismometer für gesellschaftliche Stimmungen dienen. Die Forscher haben in einer in Lyon vorgestellten Studie herausgefunden, dass sich im Oktober 2010 und im Sommer 2011 jeweils eine Welle aus Wut und Ärger unter den britischen Twitter-Nützern verbreitete. </p>
<p>Parallel dazu verkündete die Regierung im Oktober 2010 geplante Einsparungen, im Sommer erschütterten dann Gewalt und Unruhen mehrere Städte in Großbritannien.  Von Juli 2009 bis Jänner 2012 untersuchten die Forscher der Universität Bristol 484 Millionen Tweets von fast zehn Millionen Nutzern, wie die Universität am Dienstag mitteilte. Im Mai 2011 gingen Wut, Angst und Ärger in den Tweets deutlich zurück. Ursache könnte die Hochzeit von Prinz William und Kate, aber auch andere gesellschaftliche Ereignisse sein, vermuten die Wissenschafter.</p>
<p>Für die Analyse der Stimmung nutzten sie Listen von Wörtern, die mit bestimmten Gefühlen wie Freude, Furcht, Wut oder Traurigkeit in Verbindung gebracht werden. Sie analysierten, wie häufig sich diese Wörter in den Tweets wiederfanden. Dabei stellten sie auch fest, dass Ereignisse wie Weihnachten oder der Valentinstag Jahr für Jahr die gleichen Gefühle bei den Usern auslösen.</p>
<p>Service: Ergebnisse der Studie:  <a href="http://www.bris.ac.uk/news/2012/8408.html">http://www.bris.ac.uk/news/2012/8408.html</a>  - Komplette Studie:  <a href="https://patterns.enm.bris.ac.uk/files/Effects_of_Recession_on_Mood_UK">https://patterns.enm.bris.ac.uk/files/Effects_of_Recession_on_Mood_UK</a>  _Preprint.pdf</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Werbeausgaben weltweit gestiegen</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/werbeausgaben-weltweit-gestiegen/</link>
			<description>Naturkatastrophen, politische Umwälzungen und die anhaltende Finanzkrise hat vor allem die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Naturkatastrophen, politische Umwälzungen und die anhaltende Finanzkrise hat vor allem die Werbewelt in den USA und Europa 2011 stark geprägt. Im Süden Europas gab es massive Einbrüche. Nach einem Zwischenhoch der Werbeausgaben im 3. Quartal 2011 ließen im 4. Quartal viele der größten Werbungtreibenden weltweit Vorsicht walten, schreibt die Nielsen Marktforschung. </p>
<p>Dennoch steigerte sich im Jahr 2011 das weltweit eingesetzte Werbevolumen gegenüber 2010 um 7,3 Prozent. In den USA sanken zwar die Werbeausgaben im 4. Quartal gegenüber Vorjahreszeitraum 2010, insgesamt aber stiegen die Ausgaben 2011 gegenüber 2010 um 1,8 Prozent an. Auf dem europäischen Werbemarkt schrumpften die Ausgaben 2011 gegenüber 2010 leicht um 0,4 Prozent, wobei viele nordeuropäischen Märkte lediglich marginale Kürzungen sahen. In Südeuropa dagegen fielen die Rückgänge recht drastisch aus: Griechenland minus 13,1 Prozent, Italien minus 4,0 Prozent und Spanien minus 9,7 Prozent.</p>
<p>Der Werbemarkt im Nahen Osten und in Afrika verzeichnete 2011 einen Zuwachs um 11,3 Prozent. Das Werbevolumen im asiatisch-pazifischen Raum wuchs 2011 um 11,5 Prozent. Auch Südamerika war eine Wachstumsregion für den Werbemarkt: Hier stiegen die Ausgaben 2011 gegenüber 2010 um 11,6 Prozent.</p>
<p>Alle Gruppen mit Zuwächsen</p>
<p>Laut dem vierteljährlich erscheinenden Bericht "Global AdView Pulse" von Nielsen betrugen die Werbeausgaben weltweit im Jahr 2011 498 Mrd. Dollar (382 Mrd. Euro). Im 4. Quartal 2011 beliefen sie sich auf 131 Milliarden Dollar, ein Plus von 6,2 Prozent.</p>
<p>Alle wichtigen Mediengruppen zeigten laut Nielsen 2011 positive Trends - und das weltweit. TV und Radio verzeichneten mit 10,1 Prozent bzw. 9,7 Prozent die höchsten Zuwachsraten. Die Ausgaben für TV-Werbung, die 65 Prozent des Gesamtvolumens ausmachen, seien in allen Regionen gestiegen.</p>
<p>Vor allem die Internetwerbung legte 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24 Prozent zu.</p>
<p>Nach Branchen aufgeschlüsselt verzeichneten die Branchen Kleidung & Accessoires sowie Gesundheit mit 17,5 Prozent und 11,2 Prozent die höchsten Zuwachsraten gegenüber 2010.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sky und Telekom vor Showdown im Poker um DFL</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/sky-und-telekom-vor-showdown-im-poker-um-dfl/</link>
			<description>Wenn im Milliarden-Poker um die deutschen Bundesliga-TV-Rechte die Karten aufgedeckt werden, geht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn im Milliarden-Poker um die deutschen Bundesliga-TV-Rechte die Karten aufgedeckt werden, geht es für Bezahlsender Sky wieder einmal ums Überleben. Am Dienstag veröffentlicht der Ligaverband DFL, welche Fernsehsender, Medien- oder Telefonkonzerne ab der Saison 2013/14 die Spiele der deutschen Fußball-Topliga übertragen dürfen. </p>
<p>Doch diesmal ist der chronisch verlustreiche Pay-TV-Sender des Medienzaren Rupert Murdoch besonders bedroht: Erstmals will die Deutsche Telekom den Münchnern sämtliche Live-Rechte wegschnappen. Sie bietet für den Empfang sowohl auf dem Fernseher via Satellit, Kabel und IPTV als auch für die Übertragung auf Mobilfunkgeräte und auf Computer mit Internetanschluss.</p>
<p>Derzeit hält Sky das Gros der Senderechte und zahlt dafür im Schnitt 250 Millionen Euro pro Saison. Die Telekom gab sich bisher mit den IPTV-Lizenzen - TV auf Basis des Internetprotokolls - für ihr Angebot Entertain zufrieden, das Kunden auf Fernsehgeräten empfangen können. Das soll sich nun ändern, Telekom-Chef Rene Obermann hat den Fußball zur Chefsache gemacht. Was bisher dem Pay-TV-Sender Sky den Kundenstamm und damit die Existenz sichert, soll nach Obermanns Willen künftig als prestigeträchtiges Zusatzgeschäft die Angebote der Telekom schmücken.</p>
<p>Branchenexperten zufolge kann Sky es sich nicht leisten, von den Bonnern geschlagen zu werden. "Sky wird finanziell bis an seine Grenzen gehen, letztendlich aber den Zuschlag erhalten", sagt Frank Neumann, Analyst beim Bankhaus Lampe. Dafür müsse der TV-Konzern aber wahrscheinlich noch tiefer in die Taschen greifen. Die Übertragungsrechte für die Saison ab Sommer 2013 dürften Sky rund 300 Millionen Euro kosten, danach dürfte der Preis pro Spielzeit um 25 Millionen Euro steigen. Die DFL vergibt die Rechte für vier Spielzeiten bis 2017.</p>
<p>Staatsanteile verärgern Sky</p>
<p>Wenn Sky die Rechte verliert, dürften sich binnen zwölf Monaten 800.000 der gut drei Millionen Abonnenten aus dem Staub machen, erwartet UBS-Analyst Polo Tang. Die im Nebenwerteindex MDax notierte Sky-Aktie dürfte dann um mehr als die Hälfte auf 44 Cent absacken - derzeit kostet ein Titel knapp zwei Euro. Ähnliches geschah bereits Mitte des vergangenen Jahrzehnts, als die Unitymedia -Tochter Arena überraschend dem damals noch unter dem Namen Premiere firmierenden Unternehmen die Bundesliga-Rechte abluchste. Die Premiere-Aktie brach um die Hälfte ein, und das Unternehmen erholte sich jahrelang nicht von dem Tiefschlag.</p>
<p>Die Fußball-Offensive der Telekom lässt bei Sky deshalb die Alarmglocken schrillen. Die Münchner ärgern sich vor allem darüber, dass sie gegen einen Konzern antreten, der zu mehr als 30 Prozent dem Staat gehört. Sky und Medienwächter zweifeln, ob die Telekom überhaupt noch größer ins Fernsehgeschäft einsteigen darf. Als Unternehmen mit Staatsanteil dürfe der ehemalige Telefonmonopolist nämlich aus verfassungsrechtlichen Gründen gar kein Fernsehen ausstrahlen, so das Argument. Der Dax-Konzern sieht das anders und verweist auf das Modell, mit dem er derzeit IPTV betreibt. Die Telekom besitzt die Fußball-Rechte für diese Übertragungsart seit Jahren, nutzt sie aber nicht selbst, sondern hat den Sendebetrieb an den privaten Anbieter Constantin Medien abgegeben. Die zuständigen Medienbehörden haben das abgenickt.</p>
<p>Bislang ist die Verteilung der Bundesligarechte übersichtlich: Neben Sky überweisen vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender viel Geld an die DFL. Für Zusammenfassungen der Spiele in der "Sportschau" und den dritten Programmen zahlt die ARD 100 Millionen Euro und das ZDF ("Aktuelles Sportstudio") weitere 20 Millionen Euro. Die Telekom legt pro Spielzeit 25 Millionen Euro und der Spartensender Sport1 für die Rechte an der 2. Bundesliga zehn Millionen Euro auf den Tisch. ARD und ZDF sind auch dieses Mal wieder dabei, ebenso Privatfernsehsender, der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland und Medienberichten zufolge auch der Axel-Springer -Verlag. Insgesamt 15 Unternehmen haben sich für die Endrunde qualifiziert. Im Schnitt nimmt die DFL derzeit für die TV-Rechte in Deutschland 412 Millionen Euro pro Spielzeit ein.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Prantner übernimmt ORF-Online-Hauptabteilung</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/prantner-uebernimmt-orf-online-hauptabteilung/</link>
			<description>Der frühere ORF-Online-Direktor Thomas Prantner wurde zum Leiter der Hauptabteilung Online und neue...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der frühere ORF-Online-Direktor Thomas Prantner wurde zum Leiter der Hauptabteilung Online und neue Medien des öffentlich-rechtlichen Senders bestellt. Ebenso wird Prantner den Technischen Direktor Michael Götzhaber, in dessen Direktion die Online-Agenden seit der ORF-Wahl ressortieren, als "dessen Stellvertreter in Abwesenheit vertreten", teilte der ORF am Freitag in einer Aussendung mit.</p>
<p>Prantner verantwortet damit auch künftig das Online- und Teletext-Angebot des ORF, die Videoplattform ORF-TVthek, Projekte im Bereich neue Medien und Technologien sowie die strategische Führung und Koordinierung der Online-Vermarktung des ORF. Der neue Online-Hauptabteilungsleiter sprach von einem "klaren Signal", dass der wichtige Zukunftsbereich Online auch weiterhin einen hohen Stellenwert in der Führungsebene des ORF haben werde. "Mit der Eingliederung in die ORF-Technik manifestiert sich auch strukturell die zentrale Bedeutung dieses Bereichs", ergänzte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.</p>
<p>Prantner hätte die Leitung der Hauptabteilung "Online und neue Medien" offiziell bereits mit Jahresbeginn übernehmen und zum stellvertretenden Technik-Direktor ernannt werden sollen, in Folge der Causa Pelinka und angesichts des Protests der ORF-Redakteure wurde die Entscheidung jedoch vertagt. Prantners Bestellung gilt als Zugeständnis an die FPÖ. Der blaue Stiftungsrat Norbert Steger hatte etwa seine Zustimmung zur Wiederwahl von Wrabetz von der Zukunft Prantners abhängig gemacht.</p>
<p>Noch keine Entscheidung gibt es unterdessen bei der gleichzeitig erfolgten Ausschreibung des Radio-Chefredakteurs. Wegen der Fülle an Bewerbern und Bewerberinnen soll es Ende April noch eine Reihe von Hearings geben. Als Favorit für den Posten gilt Radio-Innenpolitik-Chef Hannes Aigelsreiter, der die Radio-Information bereits seit dem Wechsel von Stefan Ströbitzer ins Fernsehen, operativ führt. Aigelsreiter war schon bei einem Hearing im Jahr 2010 von den Redakteuren für den Chefredakteursposten im Hörfunk favorisiert worden. Seine Bestellung galt außerdem rund um die Wiederwahl von Wrabetz als Personalwunsch der ÖVP.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schlagzeilen 12. 4. 2012</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/schlagzeilen-12-4-2012/</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 00:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MM flash vom 12. 4. 2012</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/mm-flash-vom-12-4-2012/</link>
			<description>News: Agenturen wollen Geld zurück - Austria-Kiosk: Rabatt für Abos - Im Porträt: Alexandra...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Sendungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 00:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>News: Agenturen wollen Geld zurück</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/news-agenturen-wollen-geld-zurueck/</link>
			<description>Der ÖAK-Zahlenschwindel soll Konsequenzen haben. Die Pan Media will einen Prozentsatz oder ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 00:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Austria-Kiosk: Rabatt für Abonnenten </title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/austria-kiosk-rabatt-fuer-abonnenten/</link>
			<description>Ein halbes Jahr ist der Print-Kiosk der APA alt. Nun soll ein Wachstumsschub kommen, kündigt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 00:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Im Porträt: Alexandra Föderl-Schmid </title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/im-portraet-alexandra-foederl-schmid/</link>
			<description>Alexandra Föderl-Schmid wollte schon im Volksschulalter in den Journalismus. Für den Standard hat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Interviews</category>
			<category>Interviews Startseite</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Redaktion</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 00:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kleine Zeitung: Zikulnig folgt Walzl</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/kleine-zeitung-zikulnig-folgt-walzl/</link>
			<description>Dieter Zikulnig war in der Styria u. a. für das Magazin-Joint-Venture mit der Moser Holding...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 00:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Facebook: Instagram bringt 30 Mio User</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/facebook-instagram-bringt-30-mio-user/</link>
			<description>Lieber aufkaufen als abstinken: Die Fotoplattform Instagram und ihr rasanter Userzuwachs sind...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Beiträge</category>
			<category>Markt</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neuer Medien-Standort: Puls 4 geht nach St. Marx</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/neuer-medien-standort-puls-4-geht-nach-st-marx/</link>
			<description>Während man im ORF noch rechnet, bereitet ein privater Mitbewerber bereits den Umzug nach St. Marx...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während man im ORF noch rechnet, bereitet ein privater Mitbewerber bereits den Umzug nach St. Marx vor. Im Herbst wird die ProSiebenSat.1 Austria-Gruppe rund um den Privatsender Puls 4 in das neu erbaute Media Quarter Marx einziehen. Insgesamt rund 8.300 Quadratmeter wird die Gruppe mieten, wie die Senderkette am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte.</p>
<p>"Die Presse" hatte zuvor von dem Umzug berichtet. Die Übersiedelung soll bereits im Herbst über die Bühne gehen. Mit dem Schritt vereinigt die Gruppe ihre rund 300 Mitarbeiter, die über fünf Standorte verteilt sind, an einer Adresse. Derzeit residieren die SevenOne Media Austria, die Puls 4-Redaktion, die Puls 4-Studios, Sat.1 Österreich und der kürzlich erworbene Sender Austria 9 in unterschiedlichen Gebäuden in teils unterschiedlichen Bezirken Wiens.</p>
<p>Der Umzug der Privat-TV-Gruppe könnte auch einer dahingehenden Entscheidung des ORF weiter den Boden bereiten. So sind etwa mögliche Synergieeffekte bei Großstudioeinrichtungen denkbar, wenn mehrere Sender am selben Standort operieren. ProSiebenSat.1 will derzeit rund 3.000 Quadratmeter Studioumgebung schaffen.</p>
<p>Geschäftsführer Markus Breitenecker spricht jedenfalls von einer der bisher größten Investitionen in den österreichischen Standort: Man stehe "vor einem neuen Entwicklungsschritt, der eine Neuaufstellung unserer Organisation an einem zentralen Standort erfordert. Wir freuen uns auch, als erstes TV Unternehmen in Österreich an dem neuen Wiener Medienstandort zu produzieren."</p>
<p>Die Mediendichte in St. Marx nimmt mit dem angekündigten Umzug weiter zu: Die Fachhochschule des bfi und das Echo Medienhaus sind bereits in das neue Quartier übersiedelt, im Mai folgt die "Wiener Zeitung". Darüber hinaus sind laut Stadt Wien 20 Klein- und Mittelunternehmen aus der Branche in Neu Marx angesiedelt. Auch der Privatsender ATV gilt als möglicher Mieter für das Medienquartier. Gegenüber der "Presse" hieß es seitens ATV, dass ein Umzug nach Neu Marx derzeit aber "kein Thema" sei.</p>
<p>Erfreut zeigte sich unterdessen Vizebürgermeisterin Renate Brauner (S), die von einem "Beispiel wirklich gelungener Stadtentwicklung" spricht. In nur acht Jahren sei aus einer alten Industriebrache ein dynamischer Standort mit hohem Wachstumspotenzial und 15.000 modernen Arbeitsplätzen entstanden. "Fast alle Flächen des Medien Quarter Marx sind schon kurz nach Fertigstellung ausvermietet - das beweist, wie attraktiv ein modernes Medienzentrum ist, das von der Ausbildung über höchste technische Ausstattung bis zur Gründungsunterstützung alle Bedürfnisse abdeckt", sagte die Vizebürgermeisterin.</p>
<p>Im ORF gibt es ebenfalls Überlegungen in ein neues ORF-Zentrum nach St. Marx zu ziehen und die bisherigen Standorte in Wien aufzugeben. Der öffentlich-rechtliche Sender berechnet derzeit die für eine Entscheidung notwendigen Kostenszenarien. Bis Ende Juli soll eine Entscheidung fallen.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>W24 mit neuem Logo und täglichem Live-Programm</title>
			<link>http://www.medienmanager.at//details/artikel/w24-mit-neuem-logo-und-taeglichem-live-programm/</link>
			<description>Der Stadtsender W24 gibt sich ein neues Gewand und will ein richtiger Fernsehsender für die Wiener...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Stadtsender W24 gibt sich ein neues Gewand und will ein richtiger Fernsehsender für die Wiener werden. Neben einer Stunde Live-Information wird es täglich wechselnde Sendungen geben, wobei der Sender eine Art Grätzel-TV werden will: "So nah' an die Stadt kommt in Wien keiner", betonte Geschäftsführer Marcin Kotlowski bei einer Pressekonferenz am Mittwoch.</p>
<p>Der Sender steht zwar im Eigentum der Stadt Wien, soll aber redaktionell unabhängig agieren dürfen, sagte Kotlowski. Bei der Präsentation des Programms war die Politikerdichte aus dem roten Teil der Wiener Regierungsmannschaft recht hoch, und auch sonst wird um die Repräsentanten und Unternehmungen der Stadt - wohl zwangsläufig - nicht unbedingt ein Bogen gemacht, wie auch Kotlowski einräumt. "Wir sind als Dienstleister der Stadt Wien unterwegs." Die täglichen Nachrichten werden jedenfalls redaktionell unabhängig gestaltet, betonte Chefredakteur Kurt Raunjak, der auch noch keine Einflussnahme wahrgenommen hat, wie er sagte.</p>
<p>Alle Sendungen wurden neu verpackt, alle Sendungskonzepte überarbeitet und insgesamt 14 neue Formate geschaffen. Die wichtigste Neuerung für W24 stellt wohl der Einstieg in das Live-Fernsehen dar, das täglich mit "Guten Abend Wien" (18.30 Uhr bis 19.15 Uhr) on air geht. In der Sendung werden aktuelle Themen aus der Stadt behandelt und auch Studiogäste befragt. In der Früh setzt W24 ebenfalls auf Information und beginnt ab 6.00 Uhr die Morgenschiene mit Nachrichten, die wiederholt und bei Bedarf aktualisiert werden.</p>
<p>Moderiert werden die Sendungen von neuen und etablierten TV-Gesichtern, unter denen sich auch ehemalige ORF-Stars befinden: Eine Rückkehr auf den TV-Bildschirm feiern etwa Josef Broukal und Markus Pohanka.</p>
<p>Empfangbar ist der Sender weiterhin über das Wiener Kabelnetz von UPC, womit rund die Hälfte aller Wiener Haushalte erreicht wird. Derzeit wird der Sender täglich von rund 50.000 Zuschauern gesehen. Online ist er unter  <a href="http://www.w24.at">http://www.w24.at</a>  abrufbar.</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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