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„Engagement schaffen ohne zu stören“

Mobile Werbungen, die die User Experience nicht stören. Darum ging es beim Publicitas Video & Mobile Advertising Event

Wenn jemand wie gebannt auf sein Smartphone starrt, muss es nicht an Pokémon Go liegen. Die Person könnte auch einfach eine gute Werbung sehen. Beim Video & Mobile Advertising Event am 14. Juli stellten Dominic Yacoubian und Josh Gilbert (Publicitas London) neue Video- und Mobile-Lösungen vor. „Ziel ist es, Engagement und Brand Time zu schaffen“, so Yacoubian. Bei mobilen Werbungen sei es sehr wichtig, die User Experience nicht zu stören – dafür ist Kreativität gefragt. Wie beispielsweise bei einer KitKat-Werbung: User werden dazu aufgefordert, ihr Smartphone zu schütteln: „Shake to have a break!“ Nachdem der Nutzer das getan hat, erscheint die Werbung für den Schokoriegel. Der Werber hat sein Ziel erreicht: Kunde und Marke interagieren. Rundum-Blick. Ebenfalls beliebt sind 360-Grad-Videos auf dem Smartphone. Publicitas bietet dafür einzigartige Lösungen für unterschiedliche Marken an. Peugeot unternimmt  zum Beispiel eine Spritztour mit dem Zuseher, bei der man mit einem einfachen Wisch über das Display die Aussicht in allen Richtungen genießen kann. Burberry geht shoppen und der Smartphone-Nutzer taucht dabei in die Welt der Marke ein: In einem 360-Grad-Video erkundet der Nutzer eine Burberry-Filiale. Per Fingertipp kann er einzelne Produkte auf seine persönliche Wishlist setzen und sie dann über Facebook und Co. mit seinen Freunden teilen. Prerolls waren gestern. Was Videos angeht, so sieht Yacoubian Prerolls als Negativ-Beispiel. „Prerolls stören die User Experience. Dadurch entsteht eine negative Erfahrung mit der Marke.“ Publicitas setze daher auf Outstream-Videos. Diese werden automatisch abgespielt, sobald sie im Blickfeld der User sind. Laut Yacoubian sehen Nutzer Werbevideos länger, wenn sie in ausgewähltem Content eingebunden werden als wenn sie sich in Social-Media-Feeds befinden. Adblocker ohne Einfluss. Josh Gilbert stellte Publicitas Programmatic vor. Durch Big Data werden Werbeschaltungen nur an relevante Nutzer ausgestrahlt. Aber was, wenn ein Nutzer Adblocker verwendet? Dieser Frage stehen Gilbert und Yacoubian gelassen gegenüber: „Adbocker haben keinen Einfluss auf Programmatic Advertising. Wenn ein Nutzer Adblocker installiert hat, ersetze ich ihn einfach durch einen anderen.“ Das Thema der Adblocker sei vor allem durch Medien aufgebauscht worden, für sie als Unternehmen spiele es jedoch eine geringe Rolle. „Adblocker werden durch schlechte Werbung angetrieben.“ Autor: Alissa Hacker