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Die Zukunft des virtuellen Shoppings

© cards&systemsDas Jahr 2019 wird richtungsweisend im Bereich E-Commerce und hält einige Trends bereit.

Bei der Firma Cards & Systems ist es Teil der DNA, den Blick nach vorne zu richten. Gerhard Krenmaier, Sales & Customer Experte bei Cards & Systems, ist sich sicher: „Eines ist jetzt schon klar, wir sind in einem neuen Technologieuniversum angekommen, und der Fokus liegt zu 100 Prozent auf dem Kundenerlebnis und darauf, neue ‚business models‘ zu ermöglichen.“ E-Commerce steht unter dem Motto: simplify the life of your customer – sei komfortabel, sei einfach, sei schnell und vor allem sei Omnichannel, damit es für den Kunden egal ist, ob er im Webshop oder im realen Geschäft einkauft. Zusätzlich wird es für immer mehr österreichische Unternehmen wichtig, ihre eigene (Marketing-)Strategie im eigenen Webshop abzubilden, um nicht Amazon und Co ausgeliefert zu sein und wieder selbst den Preis (UVP) „bestimmen“ zu können. „Wir implementieren modernste Technologien in die Webshops unserer Kunden, denn ‚time to market‘ und Flexibilität wird immer wichtiger“, so Krenmaier.

Voice Commerce. Wie wird das Wetter heute?“ – Siri und Co sagen es Ihnen. „Alexa, ruf mir ein Taxi.“ – Amazons Echo bestellt. „Mia, ist noch Butter da?“ – Liebherrs Kühlschrank lässt es Sie wissen. Keine Frage, es gibt noch viel Verbesserungspotenzial, doch mit Amazons Alexa sind intelligente Lautsprecher massentauglich in die Wohnungen und Häuser eingezogen. Googles Assistant, Microsofts Cortana und Apples Siri kommen nach. Der Kunde muss den Computer nicht mehr verstehen, es bedarf keines Handgriffs mehr. Die Sprache – komfortabel, einfach, schnell – steuert die Prozesse.

Personalisierung durch KI. Intelligente Lautsprecher werden den E-Commerce mit Sicherheit fundamental verändern. Künstliche Intelligenz und Machine Learning sorgen für den nächsten Entwicklungsschub. Der intelligente Sprachassistent führt den Kunden durch den Einkauf von alltäglicher Ware. „Alexa wird von selbst wissen, wann und was ich regelmäßig benötige, welche Marke ich bevorzuge und welchen Preis ich bereit bin, dafür zu zahlen. Die mit Webcam und Touchscreen erweiterte Echo Show zeigt, wo die Reise hingeht. In Zukunft wird sie mir Kleidung empfehlen, mich beraten und auf Schnäppchen hinweisen“, weiß Krenmaier. Die Verbreitung von virtuellen Assistenten schafft nicht nur eine neue Einkaufswelt, sondern verändert auch andere  Bereiche. Voice Search läuft nicht mehr über einzelne Schlüsselwörter, sondern über ausformulierte Fragen – damit verändert sich die Suchmaschinenoptimierung. „Genauso beschäftigen uns Themen wie Sicherheitsstandards und nahtlose Bezahlmöglichkeiten bei Käufen außerhalb des Amazonuniversums. Gerade neue Möglichkeiten wie die offene Zahlungsschnittstelle PSD2 (payment service directive) ermöglichen komplett neue Geschäftsmodelle, ohne dafür eine Banklizenz zu benötigen.“ 

Was soll Ihr „Skill“ können? Vergleichbar mit dem Apple Store, in dem man seine Apps aussucht und installiert, finden sich in der Alexa App verschiedene Skills, aus denen jeder Kunde wählen kann. Die Anzahl der verfügbaren Skills ist innerhalb von eineinhalb Jahren von 135 auf über 15.000 angestiegen. Amazon und auch Microsoft stellen ihre Sprachassistenten frei zur Verfügung. Hersteller von Produkten, Anbieter von Serviceleistungen und Onlineshopbetreiber können ihre eigenen Skills entwickeln. Das macht auch Cards & Systems. Krenmaier: „Bei unserem neuesten Projekt entwickeln wir einen Alexa Skill, mit dem im Onlineshop bequem per Spracheingabe Produkte auf Vorrats-, Wunsch- und Einkaufslisten gesetzt werden können. An einer zweiten Sache sind wir gerade dran: Onlineshops, die wir mit dem Shopsystem KonaKart für Sie als Händler gebaut haben, können wir nun um ein eigenes Voice Search System erweitern.“

AR erobert E-Commerce. Wer glaubt, dass virtuelles Einkaufen und Augmented Reality (AR) hierzulande noch Zukunftsvisionen sind, der irrt, weiß Krenmaier: „Einige Unternehmen machen es schon längst vor. Die Bäderplanung beschränkt sich nicht mehr nur auf Papier. Mit der AR-App kann der Kunde die gewählte Kollektion im eigenen Bad betrachten und sogar schon vor dem Kauf mittels VR durch das geplante Traumbad spazieren.“ Sichtschutzprodukte werden im Printkatalog gescannt, mit der AR-App am eigenen Fenster visualisiert und bei Gefallen gleich in den Warenkorb gelegt. Laut Krenmaier wird sich die Art und Weise, wie sich Kunden für Produkte und Dienstleistungen entscheiden, mit diesen Technologien stark verändern. „Es wird entscheidend sein, dass österreichische Unternehmen mit diesen neuen Technologien offen umgehen, um wettbewerbsfähig und innovativ zu bleiben. Es ist unsere Aufgabe, unsere bestehenden und unsere neuen Kunden dabei bestmöglich zu unterstützen.“ 

Autor: Daniela Purer