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Der MedienManager hat sich angeschaut, was Marketingverantwortliche jetzt wissen müssen, in welchen Bereichen neue Akzente gesetzt und Ressourcen neu verteilt werden sollten.

Generation Z erklärt sich

Wer noch nicht verstanden hat, wie Millennials ticken, kann sich nun einer neuen Zielgruppe widmen: der Generation Z. Deren Vertreter sind nach 1995 geboren und unterscheiden sich durch die starke digitale Prägung noch mal beträchtlich von der vorhergehenden Generation: Sie leben in einer Welt kontinuierlicher Updates, was sie zwar weniger fokussiert sein lässt, sie aber zu besseren Multitaskern macht. Sie sind selbstständiger, beginnen früher ins Arbeitsleben einzusteigen und zu gründen, gerne auch mit globalen Aussichten. So angetan sie von sich selbst sind, so wenig gefällt ihnen aber ihre stereotype Darstellung in den Medien, legt eine neue Studie dar. Zu schön, zu erfolgreich, zu gesund – diese medialen Vorgaben empfinden sie als zu großen Druck auf ihre eigene Persönlichkeit


Smartphone vor, noch ein Tor!

Fanfare an, 2019 ist es so weit: Wie prognostiziert haben nun zum ersten Mal weltweit die Einkäufe über Smartphones alle anderen Kanäle überholt. Da trifft es sich gut, dass Marketer erkannt haben, dass es im digitalen Umbruch Sinn macht, Budgets zum Testen neuer Technologien bereitzustellen. Das meiste Geld fließt hierbei in die Kommunikationszukunft mit den Kunden, ob menschlich getrieben oder Chatbots – im Interaktionsbereich fühlen sich große wie kleine Unternehmen am stärksten motiviert, zu investieren.


DSGVO in neuem Licht

Ein Jahr ist die Datenschutzgrundverordnung der EU nun in Kraft, und es zeigt sich, dass die meisten Ängste unbegründet waren. Besonders im Bereich Marketing war der Aufschrei vor der Einführung groß, nun zeigen neue Untersuchungen, dass inzwischen über die Hälfte der befragten Marketer angeben, von den Veränderungen letztendlich sogar profitiert zu haben. Ein Viertel gibt an, dass die neue Verordnung geholfen hätte, die Kunden besser zu servicieren, ein Drittel gibt an, dass durch die Benefits die Kosten bereits wieder eingespielt wurden. Allein im Sales-Bereich zeigt sich knapp die Hälfte noch unbefriedet und spricht von schwächerem Absatz seit Inkrafttreten des Gesetzes.


Blick aufs Gender-Schlachtfeld

Wer die Empörungswelle rund um den neuen Gillette-Spot mitverfolgt hat, weiß: Sowohl Werber als auch Konsumenten befinden sich aktuell mitten auf dem Gender-Schlachtfeld. Obwohl eine Mehrheit der Werbetreibenden glaubt, Gender-Stereotype bewusst zu vermeiden, zeigen neue Untersuchungen, dass sich im tatsächlichen Weltbild wenig bewegt: Die große Mehrheit der Werbung für Reinigungsprodukte, Körperpflege und Essen ist noch immer auf Frauen zugeschnitten und zeigt in der Mehrzahl Protagonistinnen, die vor allem liebenswert und fürsorglich sind. Respekteinflößende Frauen spielen in weniger als 5 Prozent der Spots eine Rolle. Konsumenten beiderlei Geschlechts sehen das offensichtlich kritisch. Sie fühlen sich unangemessen porträtiert.


Tunnel an, Wissen aus

Marketing lebt davon, dass gestreute Informationen zwischen den Menschen weitergereicht werden. Wie eine neue Studie nun zeigt, kann man diese Wege aber nur bedingt mitverfolgen, da das Gros an Content (63 %) über sogenannte „Dark Channels“, also private Messaging-Apps, geteilt wird. Als Grund dafür geben Konsumenten an, bei Themen wie Musik, Film, Games, Kleidung und Elektronik am meisten bei sich selbst zu sein, und das nicht immer öffentlich bekannt machen zu wollen.

Unheimliche Roboter

Künstliche Intelligenz als bester Freund des Menschen ist noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das liegt laut der Bevölkerung unter anderem daran, dass sie gerne vorab informiert wäre, ob sie online gerade mit einem Menschen oder einem Roboter kommuniziert. Laut einer neuen Erhebung erscheint es 75 Prozent der Menschen unheimlich, wenn eine künstliche Intelligenz vorgibt, eine Persönlichkeit zu besitzen. Abgesehen davon ist es aber ebenso vielen wichtig, auch die maschinellen Ansprechpartner mit Respekt zu behandeln und auf lange Sicht Roboter-Rechte in die Menschenrechtskonvention aufzunehmen.


Schlüssel zum Kundenherz

Loyalität zwischen Marketern und Kunden ist ein Band, das es konstant zu stärken gilt. Einer neuen Umfrage zufolge gehen bei den Tools zur Markenbindung aber die Meinungen auseinander. So wünschen sich 77 Prozent der Kunden ein Bonuspunkte-System, aber nur 54 Prozent der Marketingverantwortlichen halten diesen Weg für erfolgreich. Ebenso verhält es sich mit den weiteren favorisierten Kundenwünschen: Vorab-Zugang zu Sales: 57 vs. 40 Prozent, exklusive Mitgliedsrabatte: 67 vs. 38 Prozent und Werbegeschenke: 71 vs. 33 Prozent. Es ist für Marketingabteilungen wohl an der Zeit, den Kunden mal wirklich zuzuhören.

30 > 6

Die richtige Länge für einen Werbespot ist seit dem Aufkommen digitalen Konsums in Diskussion. Eine neue Studie, die mit der Entkodierung der Mimik arbeitete, konnte nun wieder etwas Licht in das heiß umstrittene Thema bringen. Entgegen dem propagierten Trend performten in der Testgruppe 6-Sekunden-Spots deutlich schlechter als 30-Sekunden-Spots. Sie wurden nur von der Hälfte der Probanden vollständig angesehen und erzielten niedrige emotionale Werte. Zudem kritisierten die Studienmacher, dass nur ein Zehntel aller Spots einen Call-to-Action beinhaltete