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Shoppable Ads ist das Zauberwort bei Google. Mit dem neuen Werbeformat für die Bildersuche will der Internetriese eine Zusammenstellung von zueinander passenden Produkten anbieten. Derzeit befindet man sich noch in der Testphase. Die Wartezeit sollten sich Werbetreibende mit dem Ausbau der Ads für WhatsApp vertreiben. Laut einer repräsentativen Umfrage unter 400 österreichischen Jugendlichen im Alter von elf bis 17 Jahren befinden sich 83 Prozent der Befragten auf dieser Plattform.

Erneute Kritik an Facebook.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung mittels einer Telefonnummer ist eine Sicherheitsmaßnahme, um das Onlinekonto des Users vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Bei Facebook scheint der Sicherheitsaspekt jedoch nicht die vorrangige Rolle zu spielen. Der Dienst drängt darauf, die Zwei-Faktor-Authentifizierung angesichts der zahlreichen Hacks in der Vergangenheit zu aktivieren und schürt damit die Angst vor fremdem Zugriff. In der Realität geht es wohl vielmehr darum, an die Telefonnummern der User zu gelangen. So ermöglicht Facebook Werbetreibenden dank der angegebenen Nummer exakteres Targeting. Jetzt gelangt eine neue Funktion in den öffentlichen Fokus: die Suche nach Nutzerprofilen anhand von Telefonnummern.

„Insta-Google-Pinterest“.

Google hat kürzlich ein neues Werbeformat für die Bildersuche vorgestellt. Ähnlich wie auf Instagram und Pinterest wird es Anbietern möglich sein, gesponserte Suchergebnisse anzuzeigen, die direkt mit Preis und Seite des Onlineshops verknüpft sind. Noch befinden sich die Shoppable Ads in der Testphase, doch im Laufe des Jahres soll das neue Feature weiter ausgebaut werden. Das neue Werbeformat der Shoppable Ads gibt sich nicht damit zufrieden, den potenziellen Kunden lediglich einzelne passende Produkte vorzuschlagen. Vielmehr wird eine ästhetische Zusammenstellung zueinander passender Produkte angeboten, von denen möglichst viele im Warenkorb landen sollen.

Ads auf Pinterest schaltbar.

Advertiser in Österreich können nun Werbeanzeigen auf Pinterest schalten. Darüber hinaus führt das Unternehmen Werbung in Deutschland, Spanien und Italien ein. Die Werbeformate sind momentan noch beschränkt auf Standard-Anzeigen, also die Promoted Pins, sowie Video Ads. Weitere Anzeigenformate sollen jedoch später folgen (erst im November stellte Pinterest beispielsweise Karussell Ads vor). Zu den Beta-Testern in Deutschland zählen Ferrero, REWE und Tchibo. So hat Ferrero etwa Kampagnen für Nutella geschaltet.

Umbruch bei Programmatic.

Google will Programmatic Advertising vereinfachen und setzt in Zukunft auf das First-Price-Auction-Modell im Ad Manager für Display und Video. Bis jetzt setzte Google durchgehend auf ein Second-Price-Modell. Diese Vorgehensweise führte laut Google zu weniger Transparenz. Außerdem verkomplizierte sie die Optimierungsstrategien der Marktteilnehmer. Bei einer Zweitpreisauktion gewinnt der Höchstbietende, zahlt aber den Preis, den der zweite Teilnehmer geboten hat. Jetzt stellt Google einheitlich auf Erstpreisauktionen um. Damit gehen die Bieter in den direkten Wettbewerb um eine Werbefläche.

Realistische Reichweiten.

Facebook zeigt Werbekunden vor Kampagnenstart künftig eine realistischere potenzielle Reichweite an. Bisher basierte die Kennzahl auf den monatlich aktiven Nutzern. Künftig nutzt Facebook die Zahl der Nutzer, denen im Vormonat eine Anzeige ausgespielt wurde.

Strafe für Google.

Die EU-Wettbewerbshüter verdonnern den Tech-Konzern zu einer Strafe von 1,49 Milliarden Euro. Google habe beim Dienst „Adsense for Search“ seine marktbeherrschende Stellung missbraucht. Die Nutzungsbedingungen schlossen es aus, dass Konkurrenten Anzeigen auf den Websites Dritter platzieren konnten.

WhatsApp und die Generation Z.

Im Auftrag der EU-Initiative Saferinternet. at erhob das Institut für Jugendkulturforschung den „Jugend-Internet-Monitor“, eine repräsentative Umfrage unter 400 Jugendlichen in ganz Österreich im Alter von elf bis 17 Jahren. Die Fragestellung der Studie: Welche sozialen Netzwerke sind unter der Zielgruppe am beliebtesten? Auf Platz eins rangiert WhatsApp (83 Prozent), dicht gefolgt von YouTube (78 Prozent) und Instagram (71 Prozent). Auf Platz vier folgt die Foto-Sharing-App Snapchat (52 Prozent), Facebook sinkt wie im Jahr zuvor, in dieser Altersgruppe hält es den fünften Platz mit 44 Prozent.

Neue Targeting-Optionen.

Auf der Karriereplattform LinkedIn finden Advertiser relevante Zielgruppen, weil diese nach Interessen und ihren Jobs segmentiert werden können. Nun liefert die Plattform drei neue Targeting-Optionen, die dank Insights von Bing oder voreingestellter Zielgruppen für mehr Effektivität der Werbung sorgen sollen. Dabei handelt es sich um Lookalike Audiences, Audience Templates und die Integration von Bing-Suchdaten bei der Lösung Interest Targeting. Mit diesen Optionen sollen die Marketingaktivitäten bei LinkedIn gestärkt und der jeweilige ROI der Werbetreibenden erhöht werden.

Alles auf Abo.

Apple nennt bei seiner Produktshow Details zum erwarteten Video-Abodienst, der den Namen Apple TV+ bekommt. Er versammelt exklusive Filme und Serien und soll im Herbst in mehr als 100 Ländern starten. In den USA bietet Apple außerdem den Dienst Apple News+ an, eine Art Digital-Kiosk für 9,99 Dollar im Monat. Insgesamt setzt der Konzern auf Abo-Modelle als Wachstumstreiber.

Daniela Purer