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Selbst- und Ko-Regulierung in der modernen Kommunikationswelt

© Katharina Schiffl
v.l.n.r: Michael Straberger (ÖWR-Präsident) und Gen. Dir. Alexander Wrabetz (ORF)

Der Schwerpunkt bei der Enquete des Österreichischen Werberates lag bei den Funktions- und Wirkungsweisen von Selbstregulierungssystemen und deren Transformation in die moderne Kommunikationswelt.

Die rund 100 hochkarätigen Experten aus Politik, Wirtschaft und Medien diskutierten unter anderem über starke Netzwerke und ihre Selbstregulierung, über Chancen und Möglichkeiten von Selbst- und Ko-Regulierungs-Sytemen und die Rolle des Werberates in der modernen Kommunikationswelt. 

„Das Tempo der Veränderung in der modernen Kommunikations- und Werbebranche hat sich massiv beschleunigt“, stellte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz in seinen Begrüßungsworten fest. „Wir alle sind davon betroffen und müssen uns die Frage stellen, wie wir darauf reagieren können“. Konkret stellt Wrabetz die Frage: „Wie kann der Gesetzgeber national unterstützt werden, um auf Veränderungen rasch reagieren zu können?“. Entsprechend wichtig sei in diesem Zusammenhang ein Level Playing Field, genauso wie Standards von Beurteilungen, auch mit neuen Playern: „Wenn alle Marktteilnehmer gemeinsam mit der Werbewirtschaft daran arbeiten, können wir diese Rahmenbedingungen schaffen“, als Plattform dafür eigne sich der Österreichische Werberat als etabliertes Selbstregulierungsinstrument.

Impulse – national

„Die Umsetzung der europäischen Audiovisuellen Mediendienste Richtlinie für Österreich gibt uns rund alle 10 Jahre die Chance, die bestehenden Kodexvorgaben zu prüfen, sie an die gesellschaftlich/politischen Entwicklungen anzupassen und dadurch die Selbstregulierung zu schärfen”, erkärt ÖWR-Präsident Michael Straberger im Zuge seines Impuls-Statements. Und: „Wir verstehen die politisch gewollten und funktionierenden Instrumentarien als von der Werbewirtschaft akzeptiertes Service, korrigierend in wirtschaftliches Agieren einzugreifen, organisatorischen und finanziellen Aufwand für Auftraggeber, Agenturen und Medienunternehmen klein zu halten, aber auch als Entlastung der staatlichen Verwaltung“, so Straberger weiter.