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Wien als Wirtschaftsmotor Österreichs

Tryfonov-AdobeStock
Wiens internationale Ausrichtung stärkt die Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten.

Dank vieler kleiner Zahnräder im Rad der Wirtschaft hat sich die Bundeshauptstadt zur lebenswertesten Stadt weltweit entwickelt. Der MedienManager nimmt das „Zahnrad“ Werbung genauer unter die Lupe.

Knapp 20 Jahre hat sich die Stadt Wien auf dasselbe Logo verlassen und von der Bekanntheit der Marke profitiert. Nun hat sich die Wiener Stadtverwaltung einen neuen Auftritt gegönnt. Dieser soll dank zeitgemäßem und unverwechselbarem Markendesign die Stadt nach innen und nach außen insgesamt moderner erscheinen lassen. Das neue Design der Stadt Wien legt Wert auf Klarheit, Einfachheit und Wiedererkennbarkeit. Es hilft den Bürgern, sich im Angebot Wiens rasch zurechtzufinden und macht die Services und Inhalte der Stadt unverwechselbar, wie auch Bürgermeister Michael Ludwig im MedienManager-Gespräch erklärt: „Das Ziel war es, viele Logos zu bündeln und zu einer starken Marke zu machen. Und das ist uns auch gelungen.“ Neben dem neuen Gesamtauftritt der Stadt entwickelt Wien eine nachvollziehbare und transparente Systematik für die Kooperation mit den Medienpartnern, kündigte Bürgermeister Ludwig an. Wien stellt zudem eine neue Innovations- und Digitalförderung auf die Beine. „Damit stärkt die Stadt den Medienstandort Wien im Bereich Digitalisierung“, sagte Ludwig. Laut dem Bürgermeister ist Wien der Wirtschaftsstandort Nummer eins in Österreich und einer der wichtigsten im deutschsprachigen Raum. Ebenso ist Wien die zweitgrößte Stadt im deutschsprachigen Raum: „Wir haben Hamburg vor wenigen Monaten überholt“, freut sich Ludwig. Eine weitere Besonderheit ist das umfangreiche Bildungsangebot: Wien ist die wichtigste Universitätsstadt. Es gibt mehr Studierende in Wien als in Berlin oder in vergleichbaren Städten. Außerdem ist Wien die Stadt mit der höchsten Lebensqualität weltweit und wurde vor Kurzem von der Agentur Roland Berger nach sehr harten Kriterien zur smartesten City unter 150 Bewerbern gewählt. Als Wirtschafts-, Werbe- und Medienstandort ist die Hauptstadt bestens für die Zukunft gerüstet. Das freut auch den Wiener Bürgermeister, „weil wir auf sehr hohem Niveau die Herausforderungen der Zukunft bestreiten wollen“.

Standort auf Spitzenniveau

Laut Peter Hanke, dem amtsführenden Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales, ist und bleibt Wien der unangefochtene Wirtschaftsmotor Österreichs: „Mit einer Wirtschaftsleistung von 94 Milliarden Euro ist die Stadt mit Abstand auf Platz eins aller Bundesländer.“ Grund dafür ist auch Wiens internationale Ausrichtung, die die Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten stärkt. Das Resultat: Wien hat mehr internationale Wirtschaftskraft als alle anderen Bundesländer zusammen. Nicht nur im Bundesländervergleich, sondern auch international spielt Wien an der Weltspitze mit: Die österreichische Hauptstadt vereint mehr Wirtschaftskraft als zum Beispiel Slowenien und Kroatien zusammen (43 bzw. 48,99 Milliarden Euro) oder das Nachbarland Slowakei (84,85 Milliarden Euro) und gleich viel wie das gesamte Baltikum – Estland, Lettland, Litauen (in Summe 92,84 Milliarden Euro). Der Erfolgskurs zeigt sich auch in der Bilanz der internationalen Betriebsansiedlungen 2018: Mit 221 internationalen Betriebsansiedlungen und über 220 internationalen Headquarters ist Wien auch in dieser Kategorie Bundesländersieger. „Die Attraktivität Wiens als Lebens- und Arbeitsort, touristisches Ziel und Firmenstandort ist auf Spitzenniveau geblieben beziehungsweise weiter angestiegen“, sagt Hanke. Das Beratungsunternehmen Mercer stufte Wien 2019 zum zehnten Mal in Folge als lebenswerteste Stadt der Welt ein. „Davon profitieren nicht nur die Wienerinnen und Wiener, sondern auch alle Unternehmen, die in Wien angesiedelt sind“, so Hanke.

Optimismus ist zurück

Ein nicht unwesentliches Zahnrädchen im Wiener Wirtschaftsmotor ist die Werbung. Die etwa 328.900 heimischen KMU tragen maßgeblich dazu bei, dieses Rädchen in Bewegung zu halten. Dabei ist die Wirtschaftskammer (WKO) die erste Ansprechpartnerin, wenn es um das Werben in Wien geht. Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der WKO, ist ob der Zukunft der Wiener Werbebranche zuversichtlich: „Der Optimismus in der Werbewirtschaft ist zurück“, erklärt sie. „Nach vielen mittelmäßigen Jahren spüren wir wieder Aufwind. Die österreichische Werbewirtschaft hat sich sehr gut entwickelt und dürfte diesen Schwung auch 2019 mitnehmen.“ Doch wie bewirbt man nun in der Bundeshauptstadt seine Produkte oder Dienstleistungen am besten? Wer mit offenen Augen durch Wien spaziert, dem fällt eines ganz bestimmt auf: Die zahlreichen Außenwerbungen – die Werbeform Nummer eins in Wien. Laut der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien subsumiert man unter diesem Begriff alle Werbemaßnahmen, die außerhalb geschlossener Räume erfolgen und an Gebäuden, Fassaden oder Fahrzeugen angebracht sind. Dazu gehören:

  • Plakate
  • spezielle Leuchtwerbung
  • Gerüstwerbung
  • Werbung an Verkehrsmitteln
  • dauerhaft angebrachte Schilder

Werbeflächen kommen dabei an unterschiedlichen Werbeträgern im Außenbereich zum Einsatz:

  • Bemalungen an Hausfassaden für jene Kunden, die eine langfristige Hinweiswerbung benötigen
  • Gerüstwerbung für jene, die eine Kampagne oder kurzfristige Imagewerbung für vier Wochen planen
  • Brückenwerbung
  • mobile Ständer im 16/1- und 24/1-Bogen-Format
  • Hausfassaden
  • Leuchtkästen und Dachleuchtanlagen

Ab einer Größe von 40 Quadratmetern wird von einer Großwerbefläche gesprochen. Großflächenwerbung ist ein wichtiger Bestandteil der Werbeplanung. In ganz Wien kann diese Werbeform für kurzfristige Werbekampagnen ebenso wie für längerfristige Werbeeinsätze genutzt werden. Der Monatsmietpreis richtet sich nach dem jeweiligen Standort, der Impactstärke und Frequenz. Durch ihre Größe hebt sich diese Werbeform von der Masse ab, erhöht die Aufmerksamkeit und trägt die überdimensionale Werbebotschaft über Straßen und Plätze zu den jeweiligen Zielgruppen.

Auffällig und effektiv

Die Vorteile von Außenwerbung liegen dabei auf der Hand, denn sie kann nicht abgeschaltet, überlesen, überhört oder in anderer Form ignoriert werden. Außenwerbung spricht auch Menschen an, die neue(re) Medien wie TV, Radio oder Internet nur eingeschränkt nutzen. Allein durch die Größe und die flächendeckende Verfügbarkeit im öffentlichen Raum ist sie ein auffälliger und effektiver Werbeträger. Außenwerbung wird außerdem gerne zur Überbrückung von Wartezeiten an Ampeln oder Haltestellen gelesen, sie erregt die Aufmerksamkeit eines breiten Publikums und sorgt dafür, dass sich die Marke unbewusst in den Köpfen der Betrachter festsetzt. Weitere Vorteile: Man kann möglichst viele Leute mit relativ wenig Geld erreichen und die Werbeform ermöglicht eine zielgruppenorientierte Streuung mit hoher Reichweite. Durch prägnante Werbebotschaften ist eine schnelle und zielgerichtete Kommunikation an ein breites Publikum gewährleistet.

Kreativität punktet

Da Plakatwerbung aber mit einer Vielzahl weiterer Reize konkurriert, setzt das auch eine ansprechende und aktivierende Gestaltung voraus:

  • Kreieren Sie durch die Kombination aus visuellen und textlichen Komponenten eine intelligente und auffällige Werbebotschaft, die bei den Betrachtern auf den ersten Blick Interesse weckt.
  • Richten Sie Ihre Werbebotschaft grundsätzlich an eine klar definierte Zielgruppe.
  • Formulieren Sie Ihre Kernaussage in Großbuchstaben.
  • Die Plakatgestaltung sollte ebenfalls auf Ihre Zielgruppe ausgerichtet sein.
  • Entscheiden Sie sich für Farben, die Ihrem Corporate Design entsprechen.
  • Sie können eine bekannte Person des öffentlichen Lebens, die zu Ihrem Produkt passt, in Ihre Kampagne einbinden.
  • Lassen Sie Ihre Plakate beidseitig bedrucken und bringen Sie sie beispielsweise auf Glasflächen von Bushaltestellen an, um Ihre Werbefläche bei gleichem Preis zu verdoppeln.
  • Entscheiden Sie sich für hochwertiges Papier und eine erfahrene Druckerei, damit am Ende die Qualität Ihrer Druckprodukte stimmt.

Kreative Nahversorgung

Gute Werbung kann nur dann entstehen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Neben fairen Honoraren für Kommunikationslösungen ist Wertschätzung ein essenzielles Element guter Zusammenarbeit. Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien trägt dieser Idee mit einer Werbekampagne zum Thema „Wertschätzung“ Rechnung. Fachgruppenobmann Marco Schreuder stellt fest: „In der Kreativbranche hört man oft nostalgische Erinnerungen an sogenannte goldene Zeiten.“ Tatsächlich sei laut Schreuder der Preisdruck hoch, die Bereitschaft, für Kreativität zu bezahlen, gesunken, die Globalisierung auch in der Kreativbranche eine Herausforderung. „US-Konzerne im Internet saugen Werbebudgets auf, die hierzulande weder eine Wertschöpfung noch Steuerleistung erzeugen.“ Mit der Wertschätzungskampagne der Wiener Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation möchte man das Bewusstsein für die Bedeutung der lokalen Kreativszene wieder schärfen: „Die Entscheidung, mit wem man als Auftraggeber oder Auftraggeberin arbeiten möchte, können und wollen wir niemandem abnehmen. Dennoch verstehen wir die Kampagne als Appell, lokale und regionale kreative Nahversorgung zu unterstützen. Denn die Wiener Kreativbranche ist keinesfalls zu unterschätzen“, sagt Marco Schreuder. Wer trotzdem ganz genau auf sein Budget schauen muss, für den gibt es die Möglichkeit, umsonst zu werben. Im Folgenden finden Sie vier Wege zur Gratiswerbung in Wien:

  1. Tragen Sie Ihre Firmenwebseite in kostenlose Firmenverzeichnisse wie www.firmenwebseiten.at ein. Dieses Firmenverzeichnis hat eine sehr gute Sichtbarkeit für Google-Suchende aus und um Wien – Ihre Webseite wird durch diesen Eintrag gestärkt.
  2. Nutzen Sie die Webseite Ihrer Standesvertretung in Wien. Im Fall von Unternehmern ist das die WKO, die mit dem Firmen A–Z ein für Wien höchst relevantes Webverzeichnis betreibt. Besorgen Sie sich einen Zugang und erweitern Sie Ihren Eintrag mit Ihren Dienstleistungen und natürlich starken Texten rund um Wien.
  3. Tragen Sie sich bei lokal relevanten Firmenverzeichnissen ein. Schon wieder Firmenverzeichnisse! Ja, denn diese sind meistens lokal ausgerichtet und Google nutzt die Bewertungen und Adressinformationen, die unbedingt bei allen gleich sein müssen, um Ihren Eintrag einem Ort zuzuordnen.
  4. Veröffentlichen Sie Storys in lokalen (Online-)Magazinen. Egal ob Bezirksblätter oder lokaler Blogger – in Wien gibt es viele Möglichkeiten, kostenlos auf sich aufmerksam zu machen. Bloggen Sie drauflos und sparen Sie nicht mit Fotos – mit jeder Geschichte, die sich in Wien abspielt, werden Sie Ihre Relevanz für Wien steigern und gratis werben.