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Kooperation als Zukunftsmodell

© IP Österreich, Media AwardIm Rahmen des Projektes „Unit 3“ für KMU gehen IP Österreich und MedienManager eine exklusive Zusammenarbeit ein. Camilla Sievers von IP Österreich und Otto Koller, Herausgeber des MedienManagers, sprechen im Interview über die Details.

Junge Start-ups und wachstumsorientierte KMUs stehen häufig vor der gleichen Herausforderung: Wie schafft man es, möglichst schnell größer und bekannter zu werden? Um diese Herausforderungen zu meistern, ist TV als Werbekanal unumgänglich für eine effektive Markenkommunikation um Reichweite, Involvement und Werbewirkung zu generieren. Doch gerade für kleine Unternehmen ist es oft schwierig, das notwendige Budget aufzustellen. Mit dem Anspruch, dieses Problem zu lösen, gründete die IP Österreich, der exklusive Werbezeitenvermarkter der Mediengruppe RTL, die auf Start-ups und KMUs spezialisierte Verkaufseinheit Unit 3. Mit dem eigens entwickelten Beteiligungsmodell „Media 4 Revenue Share“ gibt der Bewegtbildvermarkter die Chance, TV als reichweitenstärkstes Kommunikationsmedium für sich zu entdecken. Camilla Sievers leitet die Unit 3 der IP Österreich und hat bereits zahlreichen Unternehmen den Einstieg in die Welt der TV-Werbung ermöglicht. Als ehemalige Gründerin weiß sie ganz genau, mit welchen Herausforderungen junge Unternehmen zu kämpfen haben und legt daher großen Wert auf Vertrauen und Kooperation auf Augenhöhe, um bestmögliche Ergebnisse für ihre Kunden zu erreichen. „Für die Unit 3 steht die Unterstützung von Start-ups und KMUs im Vordergrund, die primär durch TVWerbung ihr Wachstum ankurbeln wollen“, erklärt Camilla Sievers.

MedienManager: Frau Sievers, Wie funktioniert das „Media 4 Revenue Share“-Modell?

Camilla Sievers: Das Prinzip hinter dem erfolgsabhängigen und kostengünstigen Beteiligungsmodell ist simpel. Start-ups und KMUs, denen es nicht möglich ist, ausreichend Budget für eine TV-Kampagne aufzubringen, können gegen limitierte Umsatzbeteiligungen TV-Werbung in den Umfeldern der IP Österreich-Sender RTL, VOX, SUPER RTL, NITRO, n-tv, RTLplus, RTL II, Sky Sport Austria/HD, R9 und schautTV schalten. Hierbei wird zwischen der IP Österreich und dem Unternehmen ein Bruttowerbevolumen vereinbart, das aus einer erfolgsabhängigen Cash-Komponente und dem Revenue Share besteht. Die Umsatzbeteiligung wird dabei gestaffelt berechnet und individuell nach den Möglichkeiten der Startups vereinbart.

MedienManager: Worin besteht der USP von Unit 3?

Sievers: Der Vorteil der Unit 3 lässt sich prinzipiell in zwei Worten beschreiben: Durchsichtig und ergebnisorientiert. Unternehmen erhalten im Rahmen einer Kooperation mit Unit 3 eine 360°-Beratung und Hilfestellungen bei allen Mediafragen. Zusätzlich bieten wir den Unternehmen unser breites Knowhow im Mediabereich an und beraten bei Zielgruppenfindung, Strategieentwicklung, Kampagnenumsetzung und -auswertung, sowie weiteren Fragestellungen rund um das Thema TV-Werbung. Dadurch gewährleisten wir eine optimale Zielgruppenansprache und ermöglichen dem Unternehmen Umsatz- und Reichweitensteigerung.

MedienManager: Herr Koller, das Projekt soll durch die IP Österreich und dem MedienManager gemeinsam beworben werden. Warum diese Kooperation?

Otto Koller: Dieses Projekt ist gerade für Unternehmer eine riesen Chance. An der allgemeinen Zurückhaltung, werblich in die eigene Zukunft zu investieren, ist die dauerhaft anhaltenden Irritation in Sachen Medienwirksamkeit schuld. Gerade in mittelständischen Unternehmen ist zwar oft ausreichend Werbebudget vorhanden, der Mut, seine Mediastrategie neu auszurichten, fehlt jedoch häufig. Eine aktuelle Studie der WKO zeigt, dass es sich bei rund 54 % der Unternehmen in Österreich um Familienunternehmen handelt. Das ist mehr als die Hälfte der österreichischen Unternehmen! Gerade wo Gründer, Geschäftsführer und Nachfolger oftmals durch die Großeltern-, Eltern- und Kindergeneration repräsentiert werden, ist es schwer, neue Wege zu gehen. Die Angst vor Fehlinvestitionen verhindert das gesunde Experiment. Genau hier setzt IP Österreich mit seinem Modell „Media 4 Revenue Share“ an. Das finanzielle Risiko ist minimal, das Chancenpotenzial einzigartig. Einerseits ist hier die Möglichkeit gegeben, ungeahnte Zielgruppengrößen zu erreichen, andererseits gibt es mit Sicherheit kaum eine bessere Imageaufwertung als die Präsenz seines Unternehmens oder seines Angebotes im TV.

Sievers: Mit einer Datenbank aus über 30.000 KMUs, sowie der starken Glaubwürdigkeit und Expertise unter den österreichischen Unternehmern, bietet der MedienManager die ideale Plattform für uns um KMUs gesammelt zu erreichen und eine langfristige Beziehung sowie Vertrauen aufzubauen.

MedienManager: Wie kam es zu dieser Kooperation und wie sieht sie im Detail aus?

Koller: Die MM-Leserschaft aus der Welt der österreichischen Unternehmen wächst stetig. Unsere B2B-Adressdatenbank ist in den letzten drei Jahren durch ganz unterschiedliche und konkrete Maßnahmen vermutlich zu einer der größten in Österreich herangewachsen. Hier ist die MedienManager-Redaktion ein einzigartiger Partner. Ich möchte es so formulieren: „Wenn man mit einem derartigen Projekt Österreichs Unternehmer erreichen möchte, geht man am besten zum MedienManager“. Nun zur Kooperation: Wir werden über die Chance, die den Werbern durch das „Media 4 Revenue Share“-Modell der Unit 3 geboten wird, crossmedial, praxisnah und nachhaltig berichten. Darüber hinaus werden wir uns als Kooperationspartner aktiv engagieren und zwar mit der Bewerbung dieser einzigartigen Chance, die hier den Unternehmen offen steht. Schließlich gibt uns diese Kooperation auch die Gelegenheit, unserer Mission entsprechend, den österreichischen Unternehmen dabei zu helfen, sich im medialen Dschungel neu zu orientieren. Wie unsere Leser wissen, verstehen wir Medienmanagement als eine wesentliche Unternehmerdisziplin für die Zukunft. Das Projekt der Unit 3 gehört mit Sicherheit dazu. Das Thema Medienmanagement sahen Unternehmer bislang als kleinen Puzzlestein im Gesamtkontext der Unternehmensdisziplin Marketingkommunikation. In unserer heutigen Welt hat Medienmanagement in Unternehmen jedoch bereits seit vielen Jahren eine zentrale und darüber hinaus existenzielle Bedeutung für Organisationen bekommen. Die primäre Frage lautet für Werber schon lange nicht mehr „Was kommuniziere ich?“ sondern „Hinter welchem Medium finde ich meine Zielgruppe?“. Jeder Kanal will dann letztlich auf seine Weise mit Content bespielt werden, um die jeweilige, individuellen Zielgruppe nicht nur zu erreichen, sondern vor allem thematisch zu berühren. Und wie wir alle wissen, findet man als B2C-Unternehmer den größten Teil seiner Zielgruppe hinter dem TV-Gerät. In Zeiten, in denen Facebook, Google & Co. angeblich die beste Werbewirkung erzielen, wird es zudem höchste Zeit, dass sich hier Medienmacher traditioneller Mediengattungen zu Wort melden. Und genau das macht IP Österreich mit dem Projekt „Media 4 Revenue Share“. Abschließend möchte ich noch unbedingt zum Ausdruck bringen, dass mich dieses Projekt aufgrund seines Chancenreichtums für Unternehmer auch persönlich sehr begeistert. Es macht einfach Sinn. Und das motiviert. n

Autoren: Chiara Brammer und Daniela Purer