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Out-of-Home: Stabilität in einem schwierigen Markt

© georgejmclittle-AdobeStockDie Werbeindustrie in der DACH-Region hat mit stagnierenden Werbebudgets zu kämpfen. Besonders gut im Rennen hält sich das Medium Out-of-Home.

100 Millionen Menschen bevölkern den DACH-Raum. Eine kaufkräftige Gruppe, die, geht es nach der Wirtschaft, bestmöglich beworben werden will. Besonders erfolgreich schafft das laut Studien das Medium Out-of-Home. Deutschland. Ausgesprochen gut gelingt es aktuell den deutschen Mitbewerbern, welche 2018 mit einem Bruttoumsatz von zwei Milliarden Euro das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte verzeichnen konnten. Wie auch in den deutschsprachigen Nachbarländern profitieren deutsche Außenwerber dabei vom anhaltenden Wachstum des Digital- Out-of-Home-Bereichs, der Mediaagenturen im Angesicht des allgemein stotternden Werbemotors dazu veranlasst, Außenwerbung zu einem der wenigen Mediengewinner der Digitalisierung zu küren.

Schweiz

Auch die Schweizer Außenwerber befinden sich auf Erfolgskurs. Out-of-Home wuchs dort stärker als der Gesamtmarkt und besticht durch Raffinessen wie gezieltes Geo-Marketing, womit sich Kampagnen gezielt aussteuern lassen – ein wichtiger Pluspunkt in einer kleinteilig strukturierten Region wie der Schweiz. Die Nähe erhöht die Relevanz der Werbebotschaft beim Konsumenten, weil sie auf seine lokale Umgebung abgestimmt ist.

Österreich

In der Alpenrepublik verzeichnete die Außenwerbebranche zwar leichte Umsatzrückgänge, was jedoch mit Blick auf das extrem werbestarke Jahr 2017 abzusehen war, Stichwort: Nationalratswahl. Die großen Abräumer sind aktuell Digital-Out-of-Home, das im letzten Jahr gar die 20-Prozent-Marke knacken konnte, sowie die Werbeträgervielfalt von Transport Media. Trotz unterschiedlicher Gegebenheiten zeigt sich klar, dass der DACH-Raum zumindest im Bereich Außenwerbung an einem Strang zieht: Digitale Plakate und Medien in Transportmitteln sind die großen Wachstumstreiber und können sich mehr denn je gegen klassische Medien behaupten.