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Newsletter machen Appetit auf den Kauf

Die elektronische Unternehmensnachricht hat im gesamten D-A-CH-Raum hohes Umsatzpotenzial. Das bestätigt die Studie von United Internet Media.

„Melden Sie sich für unseren Newsletter an“ – In der heutigen Zeit gibt es kaum eine Unternehmenswebseite, auf der diese Aufforderung nicht zu lesen ist. Und das aus gutem Grund: E-Mail-Marketing – in weiterer Folge der Newsletter – ist zweifellos eine der besten Möglichkeiten, die Zielgruppe punktgenau zu erreichen. Der Umgang mit E-Mail-Newslettern unterscheidet sich im deutschsprachigen Raum je nach Land deutlich. Die Besonderheitung der Nutzung in den jeweiligen Ländern hat United Internet Media in der Studie „Deep Dive: Newsletter-Nutzung im D-ACH-Raum“ untersucht.

Die Ergebnisse

United Internet Media befragte dazu rund 2.400 Personen auf seinen FreeMail-Portalen Web.de und GMX: je 800 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die in der Studie gewonnenen Erkenntnisse belegen die Rolle der Unternehmensnachrichten im Kaufprozess. Newsletter sind relevant, das zeigt sich in der hohen Nutzung im DA-CH-Raum: Circa 70 Prozent der Befragten haben sich im Durchschnitt für Newsletter registriert, knapp drei Viertel der Registrierten lesen sie auch. In allen drei Ländern werden Newsletter von rund 70 Prozent der Leser am liebsten auf dem Smartphone abgerufen. Die meisten Unternehmensnachrichten werden im D-A-CH-Raum aus den Branchen Mode (D: 69 %, AT: 61 %, CH: 65 %) und Reise/Tourismus (D: 66 %, AT: 69 %, CH: 68 %) angefordert. Im Ländervergleich zeigt sich, dass die deutschen Empfänger eher Newsletter zu Finanzen (53 %) bekommen als die Empfänger in Österreich (39 %) und der Schweiz (46 %). Auch Newsletter aus der Automobilbranche werden in Deutschland (39 %) eher abonniert als in den beiden Nachbarländern (AT: 31 %, CH: 30 %). Die Schweizer (40 %) lassen sich vermehrt von ihren Vereinen durch elektronische Rundschreiben informieren (DE: 34 %, AT: 35 %).

D-A-CH im Detail

Im Kaufprozess haben Newsletter ein hohes Umsatzpotenzial: Circa 70 Prozent der deutschen und österreichischen Newsletter-Leser nutzen die Unternehmensnachrichten während des Kaufprozesses, in der Schweiz sind es mit 62 Prozent etwas weniger. Die elektronische Post wirkt sich auf das Nutzerverhalten aus: Mehr als ein Drittel der Newsletter-Leser im D-ACH-Raum geben an, dass sie schon einmal direkt nach dem Klick auf ein Angebot im Newsletter dieses auch gekauft haben. Besonders attraktiv für den Kaufabschluss sind in Deutschland (34 %) und Österreich (36 %) Angebote oder Rabatte, die exklusiv nur den Newsletter-Abonnenten bereitgestellt werden. In der Schweiz ist das nur für ein Viertel ein Kaufgrund. Die Studie zeigt, worauf es bei der Konzeption der Inhalte und der Gestaltung ankommt: In den verschiedenen Phasen der Customer Journey gibt es unterschiedliche Schwerpunkte bei der Device-Nutzung: In der Inspirationsphase werden die Nachrichten eher auf mobilen Endgeräten (75 %) verwendet, kurz vor der Bestellung und beim Kaufabschluss verstärkt auf stationären Geräten (ca. 65 %). „Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse, wie Versender ihre Mailings verbessern können: Beispielsweise die Anpassung an Versandtermin und Endgerät. Um zu inspirieren und sozusagen Appetit zu machen, sollten die Newsletter für mobile Geräte optimiert sein. Geht es dann konkret um den Kauf, müssen Optik und Inhalt die Stärken des großen Bildschirms nutzen“, sagt Rasmus Giese, CEO von United Internet Media. Nicht zuletzt geht es um die länderspezifische Anpassung: „Zwar gibt es viele Ähnlichkeiten. Wer aber die feinen Stellschrauben drehen will, der sollte seine Kampagnen für jedes Land anpassen“, sagt Giese.

Die gesamte Studie finden Sie hier:

https://www.united-internet-media.de/fileadmin/uim/media/home/downloadcenter/studien/UIM_Research_Newsletter_Nutzung_Gesamt.pdf