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10 Jahre Gratiszeitungen als Teil der Media-Analyse

Wir alle kennen sie, die österreichischen Regionalmedien. Man findet sie in nahezu jedem Haushalt und es ist für Millionen Leser bereits zum Ritual geworden, sie durchzustöbern. Im Sommer 2009 wurden die österreichischen Gratiszeitungen zum fixen Bestandteil der Media-Analyse. Ab 1. Jänner 2010 wurden sie zum offiziellen Mitglied.

Ein Anlass für einen Rückblick abseits der alljährlichen Reichweitenvergleiche, was sich in zehn Jahren verändert hat und von der Media-Analyse abgebildet wird – und der bringt ein paar spannende Ergebnisse.
Eine zentrale Aussage aus der letzten Media-Analyse 2019 war: „Die Leserschaft der kostenlosen Regionalzeitungen entspricht weitgehend der Gesamtbevölkerung, besonders die Mittelschicht ist stark vertreten. Werbung in Regionalzeitungen erreicht Menschen in großer Zahl – mit ausreichender Kaufkraft für die meisten Angebote der Wirtschaft, die sich an Konsumenten richten.“ Also eine bessere Werbung für die Strahlkraft – im Sinne von Reichweite – von Regionalmedien kann es ja wohl kaum geben.
Und auch die Tatsache, dass die traditionellen und nach wie vor beliebten Zeitungen im Haushalt sehr lange aufliegen, von unterschiedlichen Lesern öfter als nur einmal zu Hand genommen werden, macht Gratiszeitungen zum höchst attraktiven Werbeträger.
Mag. Dieter Henrich, Geschäftsführer des Verbands der Regionalmedien Österreichs, zeigt sich über diese Entwicklung sehr erfreut und gleichzeitig für die Zukunft optimistisch: „Die österreichischen Gratiszeitungen sind regional ebenso wie überregional, sprich österreichweit, für die jeweiligen Werbeziele einsetzbar. Das bedeutet optimale Budgetplanung. Und zum anderen belegt die Media-Analyse seit Jahren, dass diese Medien durch unterschiedliche Leser im Haushalt mindestens zweimal zur Hand genommen werden. Diese einzigartige Werbechance bedeutet demnach: zwei Kontaktchancen zum Preis von einer. In TV und Radio beispielsweise muss dafür naturgemäß zweimal bezahlt werden.“

Otto Koller

Quellen Grafiken: VRM