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Fellners „Radio Austria“ startet am Nationalfeiertag

Am morgigen Samstag startet Wolfgang Fellners „Radio Austria“. Geboten werden soll „erwachsenes Radio für erwachsene Hörer“, wie Fellner im Vorfeld ankündigte. Für die Morgenshow des neuen Senders kehrt Rudi Klausnitzer ins Radio zurück. „Radio Austria“ wird neben „Kronehit“ das zweite österreichweite Privatradio.

„Wir wollen bewusst ein erwachsenes Radioformat gestalten, das neben einem sehr breiten und abwechslungsreichen Musik-Angebot auch das beste News-Service aller privaten Radios – von ‚Breaking News‘ bis zu sehr ausführlichen regionalen News – bieten wird“, beschrieb Fellner das Programm. „Radio Austria“ werde sich „bewusst ‚älter‘ als die Mitbewerber ‚Kronehit‘ und ‚Ö3′“ positionieren. Der Sender richtet sich an Hörer zwischen 25 und 55 Jahren. Gespielt wird Musik aus den 1980ern bis heute.

Die Morgenshow des neuen Senders werden abwechselnd Fellner und Klausnitzer moderieren. Sie versprechen „erwachsenes Radio für erwachsene Hörer“ und „vor allem jede Menge guter Stimmung und guter Laune“. Klausnitzer ist professioneller früher Vogel, erfand er doch einst den „Ö3-Wecker“, den er viele Jahre präsentierte. Fellner sammelte in den 1970er-Jahren als Moderator der „Ö3-Musicbox“ Erfahrung vor dem Radio-Mikro.

Für den ersten Sendetag konnten mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein prominente Gäste gewonnen werden. Auch ÖVP-Chef Sebastian Kurz werde seine Aufwartung machen, hieß es. Als Fixpunkte im täglichen Programm nannte Fellner neben der Morgenshow („Good Morning Austria“) eine „tägliche Hit-Wahl“ um 14 Uhr, eine „Österreich-Show“ um 16 Uhr und ab 19 Uhr Berichte von Live-Events des Abends („Radio Austria Live“). Gesendet wird auf 60 Frequenzen, für jedes Bundesland soll es zweimal pro Stunde regionale Nachrichten geben. Fellner ortet schon im Vorfeld des Sendestarts hohes Hörer-Interesse: Über die Website seien bereits 42.546 Musikwünsche eingelangt.

In Salzburg bleibt die dortige Antenne weiter bestehen, übersiedelt aber in der Nacht auf Samstag auf die Frequenzen 95,2 und 106,6, um auf seiner bisherigen Frequenz (101,8) Radio Austria Platz zu machen.