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Interventions-Vorwürfe gegen SPÖ-Sprecher

Mit Vorwürfen politischer Intervention bei Medien ist ein Sprecher der Wiener SPÖ konfrontiert. Der „Kurier“ hatte darin über Strategien der Bundespartei berichtet. Der Artikel sei inhaltlich „völlig daneben“, soll es daraufhin in einer E-Mail an die Redaktion gelautet haben und weiter: „Wir sind völlig entsetzt über die Geschichte und fordern euch ultimativ auf diese gänzlich zurückzuziehen.“

„Der Doskozil-Hype ist vorbei – EU-Wahl führte der SPÖ vor Augen, dass sie ein neues Problem hat: Wählerwanderung zu Grün“, hatte der „Kurier“ getitelt. Der Sprecher bezeichnete den Bericht darauf hin als eine von mehreren „Raubersgeschichten über die SPÖ Wien“, die „erstunken und erlogen“ sei, wie die Redaktion berichtete. Adressiert war die Nachricht an die Autorin des Artikels, die Chefredaktion des „Kurier“ und an mehrere SPÖ-Vertreter.

Der Sprecher reagierte via Kurznachrichtendienst Twitter auf die Vorwürfe. „War gar keine Drohung“, schrieb er. Es habe bereits ein sehr gutes und konstruktives Gespräch mit der Chefredaktion gegeben.