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Susanne Scholl mit Ferdinand-Berger-Preis 2020 ausgezeichnet

Susanne Scholl, ehemalige ORF-Journalistin, Schriftstellerin und Mitbegründerin der Plattform „Omas gegen Rechts“, ist mit dem Ferdinand-Berger-Preis des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes (DÖW) ausgezeichnet worden. Scholl habe „sowohl durch ihr literarisches Werk als auch durch ihr berufliches und soziales Engagement ihr ganzes Leben lang Rechtsextremismus bekämpft“, hielt Ernst Berger stellvertretend für die Jury fest.

Die Verleihung fand am Donnerstagabend im Wiener Rathaus statt. „Susanne Scholl ist für viele Menschen in Österreich und darüber hinaus ein Beispiel für Zivilcourage geworden, eine hörbare und sichtbare Mahnerin, die uns alle immer wieder daran erinnert, warum es wichtig ist, sich für Verfolgte und willkürlich Marginalisierte einzusetzen, für alle jene die Stimme zu erheben, die so schnell und einfach ausgegrenzt, abgeschoben oder gar nicht hereingelassen werden, aufgrund ihres angeblichen Andersseins“, würdigte Ruth Wodak die Preisträgerin laut einer Aussendung in der Laudatio.

„Ich bin unglaublich besorgt über die Entwicklung in Österreich und in ganz Europa. Ich habe den Eindruck, man vergisst alles, was vor nicht langer Zeit in Europa passiert ist. Wenn man Geschichte aber vergisst, steigt die Gefahr, dass die gleichen Fehler wiederholt werden und sie zu neuerlichen Gräueltaten führen“, begründete Scholl ihr Engagement.

Mit der Auszeichnung werden seit 2018 jährlich Personen geehrt, „die durch wissenschaftliche oder publizistische Leistungen oder durch besonderes öffentliches Auftreten einen markanten Beitrag gegen Neofaschismus, Rechtsextremismus, Rassismus oder demokratiegefährdendes Verhalten geleistet haben“. Im vergangenen Jahr erhielt der Schriftsteller Michael Köhlmeier den mit 3.000 Euro dotierten Preis.

Susanne Scholl mit Ferdinand-Berger-Preis 2020 ausgezeichnet

Susanne Scholl, ehemalige ORF-Journalistin, Schriftstellerin und Mitbegründerin der Plattform „Omas gegen Rechts“, ist mit dem Ferdinand-Berger-Preis des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes (DÖW) ausgezeichnet worden. Scholl habe „sowohl durch ihr literarisches Werk als auch durch ihr berufliches und soziales Engagement ihr ganzes Leben lang Rechtsextremismus bekämpft“, hielt Ernst Berger stellvertretend für die Jury fest.

Die Verleihung fand am Donnerstagabend im Wiener Rathaus statt. „Susanne Scholl ist für viele Menschen in Österreich und darüber hinaus ein Beispiel für Zivilcourage geworden, eine hörbare und sichtbare Mahnerin, die uns alle immer wieder daran erinnert, warum es wichtig ist, sich für Verfolgte und willkürlich Marginalisierte einzusetzen, für alle jene die Stimme zu erheben, die so schnell und einfach ausgegrenzt, abgeschoben oder gar nicht hereingelassen werden, aufgrund ihres angeblichen Andersseins“, würdigte Ruth Wodak die Preisträgerin laut einer Aussendung in der Laudatio.

„Ich bin unglaublich besorgt über die Entwicklung in Österreich und in ganz Europa. Ich habe den Eindruck, man vergisst alles, was vor nicht langer Zeit in Europa passiert ist. Wenn man Geschichte aber vergisst, steigt die Gefahr, dass die gleichen Fehler wiederholt werden und sie zu neuerlichen Gräueltaten führen“, begründete Scholl ihr Engagement.

Mit der Auszeichnung werden seit 2018 jährlich Personen geehrt, „die durch wissenschaftliche oder publizistische Leistungen oder durch besonderes öffentliches Auftreten einen markanten Beitrag gegen Neofaschismus, Rechtsextremismus, Rassismus oder demokratiegefährdendes Verhalten geleistet haben“. Im vergangenen Jahr erhielt der Schriftsteller Michael Köhlmeier den mit 3.000 Euro dotierten Preis.